Ein 16-jähriges Mädchen wurde leblos in Neumünster aufgefunden. Die Polizei ermittelt wegen möglichem Betäubungsmittelkonsum.
Neumünster: Tod eines 16-jährigen Mädchens

Neumünster (ost)
Ein 16-jähriges Mädchen wurde am 11.07.2026 in Neumünster leblos aufgefunden. Die Polizei ermittelt.
Am Samstagmorgen, dem 11. Juli 2026, gegen 05:30 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass sich eine leblose Person in der Schillerstraße in Neumünster in der Nähe eines Sportplatzes befinden soll. Als die Funkstreifenbesatzung eintraf, wurde ein 16-jähriges Mädchen ohne Vitalfunktionen festgestellt. Sie wurde unter sofortigen Reanimationsmaßnahmen von der Polizei und dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Es wird angenommen, dass das Mädchen verstorben ist.
Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Mädchen möglicherweise zusammen mit anderen Personen Betäubungsmittel und Alkohol konsumiert hat. Es wird nun untersucht, ob der Betäubungsmittelkonsum dazu geführt hat, dass das Mädchen reanimiert werden musste, und wer ihr gegebenenfalls die Betäubungsmittel gegeben hat.
Die Kriminalpolizei in Neumünster hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Fokus liegt nun auf der Rekonstruktion der Ereignisse.
Constanze Becker, Pressesprecherin PD Neumünster Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 9931 auf 9644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








