Eine Streife der Bundespolizei wurde zu einem schlafenden Mann im Zug gerufen. Der 30-Jährige leistete Widerstand, trat nach einer Polizistin und wurde festgenommen.
Neumünster: Tumult am Bahnhof – Alkoholisierter Mann tritt nach Bundespolizistin

Neumünster (ost)
Gestern Abend bat der Zugbegleiter des Regionalzugs von Kiel eine Streife der Bundespolizei um Hilfe. Es wurde gemeldet, dass sich im Zug eine schlafende männliche Person ohne Fahrausweis befinden soll.
Die Streife fand die schlafende Person in der 1. Klasse am Bahnhof Neumünster. Der Mann reagierte auf die Ansagen der Streife durch Bewegung, aber ignorierte die Aufforderungen, den Zug zu verlassen, komplett.
Um den Fahrtausschluss durchzusetzen, leistete der 30-Jährige Widerstand gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten. Er versuchte sich weiter zu befreien, indem er sich aus dem Griff der Polizei windete und nach einer Bundespolizistin trat. Diese konnte dem Tritt in letzter Sekunde ausweichen. Es wurde niemand verletzt.
Die Person wurde zur Dienststelle in Neumünster gebracht. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,67 Promille. Bei der Durchsuchung wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Dienststelle um 00:15 Uhr verlassen.
Der 30-jährige Pole muss nun mit Anzeigen wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln, Erschleichen von Leistungen und Hausfriedensbruch rechnen.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 auf 9.931. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11693 | 10944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10509 | 9931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9190 | 8645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7938 | 7470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1252 | 1175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1576 | 1664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








