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Neumünster: Verantwortungsloser Vater lässt Kinder allein im Zug zurück

Vater raucht auf Bahnsteig; drei Kinder allein im Zug; Bundespolizei kümmert sich um Kinder und informiert den Vater.

Foto: unsplash

Flensburg/Neumünster (ost)

Am gestrigen Abend um etwa 19.45 Uhr informierte die Leitstelle der Bundespolizei in Flensburg über allein reisende Kinder im Zug von Neumünster nach Flensburg. Das Zugpersonal kümmerte sich um die drei Kinder und übergab sie bei der Ankunft des Zuges am Bahnhof in Flensburg an die Bundespolizisten.

Es wurde festgestellt, dass ein Vater mit seinen drei Kindern, zwei Mädchen im Alter von 11 und 14 Jahren und ein achtjähriger Junge, mit dem Zug von Neumünster nach Flensburg fahren wollte.

Der Mann fragte den Zugbegleiter nach der Abfahrtszeit des Zuges. Die planmäßige Abfahrtszeit wurde genannt und der Mann entschied sich, noch eine Zigarette zu rauchen, da er genug Zeit bis zur Abfahrt des Zuges hatte. Als er die Zigarette im Raucherbereich anzündete, bemerkte er, dass sich die Zugtüren schlossen und der Zug losfuhr.

Der 56-jährige Mann suchte sofort nach einem Bahnmitarbeiter, um den Zugbegleiter zu erreichen, der sich um die Kinder kümmerte. Nachdem die Bundespolizisten den Vater telefonisch erreicht hatten, nahmen sie die Kinder in ihre Obhut, bis der Vater eintraf.

Somit konnte der Vater seine drei Kinder gegen 22.00 Uhr bei der Bundespolizei in Flensburg abholen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% relativ selten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Teil aus, nämlich 83,33% oder 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% aller Unfälle ausmacht. Außerorts, aber ohne Autobahnen, gab es 23.501 Unfälle (28,42%), während auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%) registriert wurden. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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