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Neumünster: Verdacht des Drogenhandels in Rendsburg und Kiel

Mehrere Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von Cannabis, Kokain und Bargeld. Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung

von der Staatsanwaltschaft Kiel und dem Polizeipräsidium Neumünster

Am Mittwochmorgen wurden in Rendsburg und Kiel mehrere Durchsuchungen im Zusammenhang mit dem Verdacht des organisierten Drogenhandels durchgeführt. Bei den Einsätzen wurden Cannabis, Kokain und Bargeld beschlagnahmt. Zwei Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen.

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Abteilung 5 des Kriminalkommissariats Neumünster durchsuchten die Einsatzkräfte am Morgen des 1. Juli 2026 neun Wohnungen in Rendsburg und eine Wohnung in Kiel. Insgesamt wurden dabei eine erhebliche Menge Cannabis und Kokain sowie Bargeld im vierstelligen Bereich sichergestellt.

Zuvor waren monatelange verdeckte Ermittlungen gegen insgesamt zehn Verdächtige wegen des Verdachts des organisierten Drogenhandels durchgeführt worden. In einer Wohnung wurde ein 22-jähriger syrischer Verdächtiger festgenommen, gegen den das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel bereits zuvor einen Haftbefehl wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen hatte. Nach seiner Vorführung bei einem Haftrichter am Amtsgericht Kiel wurde er inhaftiert.

Zusätzlich wurde ein weiterer 22-jähriger Syrer vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ das Amtsgericht Kiel noch am selben Tag einen Haftbefehl gegen ihn wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Auch er wurde inhaftiert.

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel Constanze Becker, Polizeidirektion Neumünster

Quelle: Presseportal

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