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Neumünster: Verdächtiger festgenommen nach versuchtem Diebstahl mit Waffen

Am Samstagabend wurde in Neumünster ein versuchter Diebstahl mit Waffen verhindert. Der 41-Jährige wurde festgenommen und befindet sich in Hauptverhandlungshaft.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am Samstagabend ereignete sich in der Lahnstraße in Neumünster ein versuchter Diebstahl mit Waffen. Dank eines Diensthundes konnte der Verdächtige gefunden und festgenommen werden. Der 41-jährige Mann befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Am 15.08.2026 gegen 21:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es zu einem Einbruch in ein Geschäftsgebäude in der Lahnstraße in Neumünster kommt. Die eintreffenden Polizeibeamten aus Neumünster konnten den Verdächtigen an einer Tür des Gebäudes entdecken. Als sie ihn ansprachen, flüchtete der 41-Jährige in das leere Geschäftsgebäude.

Dank des Diensthundes “Fritz” der Diensthundestaffel des Polizeibezirksreviers Kiel konnte der Verdächtige, der sich in Glaswolle versteckt hatte, gefunden und festgenommen werden. Dabei wurde der 41-jährige Deutsche durch den Diensthund verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Bei seiner Festnahme führte der 41-Jährige ein Messer griffbereit bei sich. Er wird nun wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls mit Waffen angeklagt.

Der 41-Jährige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. In den kommenden Tagen wird das Gericht über den Ausgang des Verfahrens entscheiden.

Mira Grunicke – Pressesprecherin PD Neumünster

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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