Eine dreiköpfige Gruppe verursacht Ärger im Zug, indem sie lautstark Musik hört und verfassungsfeindliche Parolen ruft.
Neumünster: Verfassungsfeindliche Parolen im Regionalexpress

Flintbek/ Neumünster (ost)
Am 13.07.2026 gegen 19:15 Uhr reiste eine Gruppe von drei Personen von Kiel nach Neumünster im RE 11283 und hörte dabei laute Musik. Der Zugbegleiter hatte sie mehrmals gebeten, die Musik leiser zu machen, aber ohne Erfolg. Daraufhin wurden die beiden Männer und die Frau aus dem Zug geworfen und in Flintbek des Zuges verwiesen.
Beim Verlassen rief einer der Männer, ein 23-jähriger Deutscher, laut “Sieg Heil” und warf eine volle PET-Flasche gegen eine Zugfensterscheibe. Es entstand kein Schaden. Zuvor hatte er den Zugbegleiter als “Hurensohn” beleidigt. Dann ging er in Richtung des Lokführers und beleidigte auch ihn als “Hurensohn”.
Etwa eine Stunde später informierte die Bundespolizei in Neumünster telefonisch über den Vorfall, nachdem die drei Personen bereits mit dem RE 11285 weitergereist waren.
Bei der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Neumünster erwartete eine Streife der Bundespolizei die Gruppe und kontrollierte sie.
Nach der Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen den 23-Jährigen gemäß §86a StGB wegen des Gebrauchs verfassungsfeindlicher Parolen, außerdem gemäß §185 StGB wegen Beleidigung und gemäß §303 StGB wegen versuchter Sachbeschädigung wurden die drei Personen wieder freigelassen.
Quelle: Presseportal








