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Neumünster: Zeugen gesucht nach gefährlicher Körperverletzung mit Messer

Ein Mann wurde lebensgefährlich verletzt, der Tatverdächtige wurde festgenommen. Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 18.08.2024 um 03.30 Uhr ereignete sich in der Haartstraße in Neumünster, vor der örtlichen Diskothek, ein physischer Streit zwischen zwei Männern.

Ein 33-jähriger Mann wurde während dieses Streits mit einem Messer möglicherweise lebensgefährlich verletzt, der 39-jährige Verdächtige floh nach der Tat und wurde schließlich von Polizeikräften im Stadtzentrum von Neumünster festgenommen.

Das Opfer wurde mit einem Krankenwagen ins FEK Neumünster gebracht und dort einer Notoperation unterzogen.

Der Verdächtige blieb in Polizeigewahrsam und wird heute dem Amtsgericht Neumünster vorgeführt.

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar, die Kriminalpolizei Neumünster hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei Neumünster bittet in diesem Zusammenhang um weitere Zeugen der Tat. Wer hat die Tat beobachtet, wer kann Informationen zum Tathergang geben?

Bitte wenden Sie sich mit sachdienlichen Hinweisen an die Polizei Neumünster unter der Rufnummer 04321-9450.

Mit freundlichen Grüßen

Sönke Petersen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Zahl der Mordfälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 62, wovon 56 männlich und 6 weiblich waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24