Mittwochnachmittag fielen verdächtige Männer auf, welche vermeintliche Spendengelder einsammelten. Polizei warnt vor dem betrügerischen Phänomen.
Neustadt i.H.: Spendenbetrüger festgenommen

Lübeck (ost)
Am Mittwochnachmittag (22.05.2024) wurden verdächtige Personen auf einem Supermarktparkplatz in Neustadt beobachtet, die angeblich Spenden sammelten. Als sie von einer Polizistin angesprochen wurden, die zu diesem Zeitpunkt privat unterwegs war, ergriffen sie die Flucht. Andere uniformierte Beamte wurden gerufen, um die Verfolgung aufzunehmen, und konnten drei Verdächtige vorläufig festnehmen. Die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge und warnt vor diesem betrügerischen Phänomen.
Gegen 16:00 Uhr bemerkte eine Polizistin auf einem Supermarktparkplatz in Neustadt zwei verdächtige Männer, die Spenden zu sammeln schienen und hauptsächlich ältere Personen ansprachen.
Die in Zivil gekleidete Kollegin entschied sich, einen der Männer auf ihr Vorgehen anzusprechen. Daraufhin flüchteten beide zu Fuß über den Parkplatz und stiegen in ein Auto, das bereits von einer weiteren Person besetzt war. Die drei Verdächtigen fuhren mit dem Fahrzeug in Richtung Rettin davon. Die Polizistin alarmierte sofort uniformierte Kollegen, die die Verfolgung aufnahmen. Anschließend befragte sie Zeugen vor Ort und erfuhr, dass die Verdächtigen bereits mit etwa 40 Personen gesprochen haben müssten, um angebliche Spenden zu sammeln.
In der Zwischenzeit konnte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Neustadt das gesuchte Fahrzeug in Schashagen stoppen und kontrollieren. Zu diesem Zeitpunkt waren die drei männlichen Verdächtigen noch im Auto. Im Fahrzeug wurde Bargeld im mittleren dreistelligen Bereich gefunden, das vermutlich durch Betrug erlangt wurde.
Die drei Männer wurden zur weiteren Klärung des Sachverhalts zum Polizeirevier in Neustadt gebracht. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurden sie entlassen.
Bereits in der Woche zuvor gab es einen ähnlichen Vorfall auf einem anderen Supermarktparkplatz in Neustadt. Derzeit wird geprüft, ob es einen Zusammenhang gibt.
Die Polizei möchte diese Vorfälle zum Anlass nehmen, um Tipps zum Schutz vor Spendenbetrug zu geben:
Weitere nützliche Tipps unter: www.polizei-beratung.de
Kontakt:
Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle – Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2004
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








