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Neustadt in Holstein: Einbruch in Eiscafé in Grömitz – Polizei sucht Zeugen

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Diebstahl in der Kirchenstraße. Zeugen werden gebeten, verdächtige Personen oder Geräusche zu melden.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (28.05.2026) wurde in Grömitz ein Einbruch in ein Eiscafé verübt. Die Täter brachen gewaltsam in das Gebäude in der Fußgängerzone ein. Obwohl sie kein Eis stahlen, verursachten sie Sachschäden und erbeuteten Bargeld. Die Kriminalpolizei in Neustadt ermittelt nun wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls und bittet um Zeugenaussagen.

Nach den bisherigen Informationen verließen die Besitzer das betroffene Eiscafé in der Kirchenstraße am Mittwochabend um 21.00 Uhr unbeschadet. Am Donnerstagmorgen um 10.30 Uhr entdeckten sie dann den Einbruch.

Im Rahmen der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten der Kriminalpolizei Neustadt/ Holstein Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag im Bereich des Eiscafés und der umliegenden Fußgängerzone rund um die Kirchenstraße und Wicheldorfstraße verdächtige Personen bemerkt haben oder ungewöhnliche Geräusche in der Nähe des Tatorts gehört haben. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Neustadt/ Holstein unter der Telefonnummer 04561-6150 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3271, wovon 520 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 427 Verdächtige, darunter 382 Männer und 45 Frauen. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 62, wobei 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige waren. 29 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige waren. 28 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland verzeichnet, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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