Eine 25-jährige Frau verstarb nach schwerem Unfall zwischen Lensahn und Neustadt/ Holstein auf der Autobahn. Die genaue Unfallursache wird von der Polizei ermittelt.
Neustadt in Holstein: Verkehrsunfall auf der BAB1

Lübeck (ost)
Am Sonntagnachmittag (05.04.2026) verlor eine 25-jährige Frau auf der BAB1 zwischen Lensahn und Neustadt/ Holstein Pelzerhaken die Kontrolle über ihren VW Golf. Das Auto wurde von der Fahrbahn geschleudert, prallte gegen einen Baum und kam auf dem Dach zum Liegen. Die junge Fahrerin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Die BAB1 in Richtung Hamburg war aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis 20.00 Uhr am Sonntag voll gesperrt. Die genaue Unfallursache wird derzeit von den Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz ermittelt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr die 25-jährige Ostholsteinerin gegen 17:25 Uhr mit dem Golf Plus auf der BAB1 in Richtung Hamburg. Kurz nachdem sie den Parkplatz Hasselburger Mühle passiert hatte, kam es laut Zeugenaussagen zu dem Unfall, bei dem ihr Wagen von der Fahrbahn nach rechts abkam. Beim Überqueren des Straßengrabens hob das Fahrzeug ab, flog mehrere Meter durch die Luft und prallte schließlich gegen einen Baum am Fahrbahnrand.
Aufgrund der heftigen Kollision wurde das gesamte Fahrzeug stark beschädigt und die Fahrerin darin eingeklemmt – sie verstarb noch am Unfallort.
Die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Leichnam wurde sichergestellt.
Neben mehreren Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr war am späten Sonntagnachmittag auch ein Rettungshubschrauber mit Notarzt im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








