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Norderstedt: Exhibitionistische Handlungen in Henstedt-Ulzburg – Polizei sucht Zeugen

Ein Jugendlicher wurde von einem Mann in einem weißen Auto angesprochen und sexuell belästigt. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Henstedt-Ulzburg (ost)

Am 12.03.2026 (Donnerstag) ereigneten sich exhibitionistische Handlungen in der Gegend der Gutenbergstraße/Kirchweg, die aus einem Fahrzeug heraus stattfanden. Der betroffene Jugendliche informierte seinen Vater telefonisch, woraufhin der Täter sofort floh.

Um 20:40 Uhr ging ein 15-jähriger Jugendlicher aus Henstedt-Ulzburg zu Fuß durch die Stadt. In der Gutenbergstraße wurde er von einem Mann in einem weißen Auto angesprochen, der ihm dann in den Kirchweg folgte und ihn erneut ansprach. Dabei wurden eindeutig sexuelle Handlungen angeboten und der Täter soll auch seine Genitalien entblößt haben. Als der Schüler seinen Vater informierte, fuhr der Mann mit seinem Auto weg. Der Verdächtige wurde als etwa 30-jähriger Mann mit kurzen Haaren und kurzem Bart beschrieben. Er trug auch eine Brille und wurde mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet.

Im Zuge der Sofortfahndung konnte die Polizei einen verdächtigen 28-jährigen Henstedt-Ulzburger (deutscher Staatsbürger) festnehmen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen. Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 040-52806-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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