Ein 83-jähriger Mann wurde in Norderstedt beraubt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall am Mittwoch.
Norderstedt: Raub im Görlitzer Weg – Zeugen gesucht

Bad Segeberg (ost)
Am Mittwoch, dem 18.03.2026, ereignete sich am frühen Nachmittag ein Raubüberfall im Görlitzer Weg in Norderstedt, zu dem die Kriminalpolizei derzeit nach Zeugen sucht.
Nach den bisherigen Ermittlungen war der 83-jährige Geschädigte gegen 14:00 Uhr im Görlitzer Weg spazieren, als ihn der bisher unbekannte Täter unter einem Vorwand ansprach. Zuvor war das Opfer im Schmuggelstieg und im Bereich In de Tarpen unterwegs. Möglicherweise wurde er hier bereits vom späteren Täter beobachtet.
Der Täter soll den älteren Mann dann umgestoßen und ihm eine Goldkette und ein Goldarmband im Wert von etwa 3.500 Euro geraubt haben. Der gestürzte Norderstedter blieb unverletzt.
Daraufhin flüchtete der Unbekannte in Richtung Ohechaussee.
Ein bisher unbekannter Passant half dem 83-jährigen Mann auf die Beine.
Der Flüchtige wurde auf ein Alter zwischen 44 und 48 Jahren geschätzt, war ungefähr 1,78 Meter groß und von kräftiger Statur. Der Täter hatte dunkle Haare, die nach hinten gekämmt waren, und trug schwarze Kleidung. Er sprach akzentfrei Deutsch mit norddeutschem Dialekt. Es wird vermutet, dass es sich um einen deutschen Mann handelte.
Die Ermittlungsgruppe Jugend der Kriminalpolizei Norderstedt bittet die helfende Passantin und weitere Zeugen, die Informationen zum Überfall, zur Identität und Fluchtrichtung des Täters geben können.
Die Ermittler bitten um Hinweise unter 040 52806-0 oder egjugend.norderstedt.kpst@polizei.landsh.de.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 im Jahr 2022 auf 1101 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 793 männlich und 101 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1013 männliche und 88 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 310 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt








