Kriminalpolizei ermittelt nach Angriff auf 74-Jährige durch unbekannten Mann. Zeugen werden um Mithilfe gebeten.
Norderstedt: Übergriff auf Spaziergängerin in Henstedt-Ulzburg

Henstedt-Ulzburg (ost)
Am Abend des Mittwochs (04. März 2026) wurde eine Spaziergängerin in Henstedt-Ulzburg von einem bisher unbekannten Mann angegriffen. Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen ereignete sich der Vorfall gegen 19:15 Uhr in der Straße Groß-Sabiner-Ring.
Ein 74-jähriger Hundebesitzer war mit seinem Hund spazieren, als ein bisher unbekannter Mann die Frau zunächst in ein Gespräch verwickelte. Plötzlich entblößte sich der Unbekannte und griff die Frau unerwartet von hinten an, indem er sie festhielt. Nachdem die Frau laut um Hilfe gerufen hatte, ließ der Mann von ihr ab und entfernte sich mit einem schwarzen E-Scooter in unbekannte Richtung.
Die Geschädigte beschrieb den Angreifer als schlank, zwischen 16 und 20 Jahren alt und mit lockigen, schwarzen Haaren. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Jacke mit Kapuze und eine schwarze Jogginghose.
Das Motiv dieser Tat ist noch nicht vollständig geklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei Norderstedt untersucht nun einen möglichen sexuellen Übergriff und Nötigung und bittet um die Hilfe der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im genannten Zeitraum in der Nähe des Tatorts gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Hinweise werden unter der Telefonnummer 040 528060 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








