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Norderstedt: Unbekannter Mann bedroht Fahrgäste

Ein unbekannter Mann bedrohte und schlug Fahrgäste am Bahnhof Kaltenkirchen. Die Polizei sucht Zeugen und weitere Geschädigte.

Foto: Depositphotos

Kaltenkirchen (ost)

Am Mittwochmorgen (28.01.2026) zeigte ein unbekannter Mann am Bahnhof Kaltenkirchen auffälliges Verhalten, indem er Fahrgäste bedrohte und einem Passanten ins Gesicht schlug.

Laut den bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich um 09:00 Uhr ein Mann, der einen schwarzen Kapuzenpullover, dunkelgraue Trainingshose und weiße Schuhe trug, auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Kaltenkirchen. Er blockierte die aussteigenden Zugpassagiere aus Norderstedt und sprach laut in einer fremden Sprache. Einem 25-jährigen Kaltenkirchener schlug er unerwartet ins Gesicht und soll dabei auch ein Messer in der Hand gehalten haben. Der Verletzte erlitt leichte Gesichtsverletzungen durch den Schlag.

Der unbekannte Mann, der eine Brille trug und auf ein Alter zwischen 35 und 40 Jahren geschätzt wurde, entfernte sich zu Fuß in Richtung Bahnhofstraße. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnte die Person nicht mehr gefunden werden.

Die Ermittler der Polizei Kaltenkirchen suchen nach Zeugen des Vorfalls oder möglichen weiteren Opfern, die durch die Bedrohung oder Nötigung mit dem Messer des Unbekannten konfrontiert wurden. Insbesondere wird ein Mann angesprochen, der dem Kaltenkirchener während des Angriffs zu Hilfe kam. Der Helfer soll kräftig gebaut gewesen sein und Kleidung eines Sicherheitsunternehmens getragen haben.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 04191 3088-0 entgegen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Bedrohung wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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