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Norderstedt: Unwetterlage und Einsatzgeschehen

Die Unwetterlage am 27. Juni 2024 führte zu dreizehn wetterbedingten Einsätzen in Norderstedt, hauptsächlich im Stadtteil Glashütte.

Unwetter Norderstedt 27. Juni 2024, hier Straße "Achternfelde"
Foto: Presseportal.de

Norderstedt (ost)

Das Unwetter mit Starkregen und Gewitter am Donnerstag, den 27. Juni 2024, beeinflusste auch in Norderstedt die Arbeit der Feuerwehr. Ab etwa 17:30 Uhr begannen die ersten Einsätze, die hauptsächlich den Stadtteil Glashütte betrafen. Insgesamt gab es dreizehn wetterbedingte Einsätze, die alle mit Wasser in Verbindung standen, das nicht von den Straßen abfloss oder in Gebäude eindrang. Im Vergleich zu ähnlichen Wetterereignissen in den Vorjahren war dies eine eher geringe Anzahl von Einsätzen. Die Feuerwehrkräfte sorgten an den Einsatzorten dafür, dass das Wasser abfließen konnte, und setzten Tauchpumpen und Wassersauger ein, um Wasser aus den Gebäuden zu entfernen.

Alle vier Freiwilligen Feuerwehren wurden zwischenzeitlich alarmiert, um ihre Standorte und die Fernmeldezentralen (FMZ) zu besetzen. Wie üblich wurden die Einsätze für das Stadtgebiet Norderstedt von der Kooperativen Regionalleitstelle West an die FMZ im Feuerwehrtechnischen Zentrum in der Stormarnstraße übermittelt. Von dort aus wurden die Einsätze dann an die vier Freiwilligen Feuerwehren weitergeleitet.

Neben den dreizehn wetterbedingten Einsätzen gab es am gestrigen Donnerstag sieben weitere Einsätze für die Feuerwehr Norderstedt. Die Berufsfeuerwehr Norderstedt und die Freiwillige Feuerwehr Norderstedt mit allen vier Wehren waren im Einsatz.

Zu den Einsätzen gehörten unter anderem:

Um 11:20 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Norderstedt und der Gefahrgutzug der Feuerwehr Norderstedt, bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe und der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte, mit dem Alarmstichwort TH K X – Technische Hilfeleistung klein Gefahrstoff in die Müllerstraße gerufen. Ein Gefahrstoffaustritt in einem Gebäude war zuvor gemeldet worden. Bei Ankunft der Feuerwehrkräfte bestätigte sich die Meldung. Reinigungsmittel war in einem Putzmittelraum ausgetreten.

Das Gebäude war bereits evakuiert, und die Personen, die sich zuvor darin aufgehalten hatten, wurden vom Rettungsdienst überprüft. Da niemand über Reizungen oder ähnliche Beschwerden klagte, waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die Feuerwehr führte Messungen durch und belüftete das Gebäude umfassend. Der Einsatz konnte knapp eine Stunde nach Alarmierung beendet werden, und das Gebäude wurde an den Verantwortlichen übergeben.

Um 14:44 Uhr und 14:48 Uhr lösten zwei Brandmeldeanlagen kurz hintereinander aus. Die Berufsfeuerwehr Norderstedt und die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe rückten zum Erlengang aus, während die Freiwillige Feuerwehr Harksheide und die Freiwillige Feuerwehr Garstedt in die Heidbergstraße ausrückten. In der Heidbergstraße handelte es sich um eine Fehlauslösung, und der Einsatz konnte um 15:30 Uhr beendet werden. Im Erlengang hatte die Brandmeldeanlage jedoch korrekt ausgelöst, da es zu einem Feuer in einem Schaltschrank gekommen war. Das Feuer wurde schnell gelöscht, und auch dieser Einsatz war gegen 15:30 Uhr abgeschlossen. Es gab keine Verletzten. Zur Brandursache und Schadenshöhe konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Zusätzlich zur genannten Einsätze gab es um 16:30 Uhr erneut eine Fehlauslösung einer Brandmeldeanlage. Außerdem wurde die Feuerwehr am gestrigen Donnerstag um 08:35 Uhr zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst gerufen, sowie in zwei Fällen um 14:22 Uhr und 21:45 Uhr zur Rettung von Personen aus steckengebliebenen Aufzügen.

Übersicht der wetterbedingten Einsätze:

17:28 Uhr TH-K Segeberger Chaussee Wasser im Keller

17:46 Uhr TH-K Seebarg Wasser im Keller

17:46 Uhr TH-K Robert-Koch-Straße Wasser im Keller

17:47 Uhr TH-K Stüberg Durch Wasserdruck angehobener Gullydeckel

17:48 Uhr TH-K Segeberger Chaussee Wasser im Keller

18:00 Uhr TH-K Siegfriedstraße Wasser im Keller

18:04 Uhr TH-K Seebarg Wasser im Keller

18:12 Uhr TH-K Wilstedter Weg Wasser auf Straße

18:13 Uhr TH-K Ulzburger Straße Wasser im Gebäude

18:20 Uhr TH-K Segeberger Chaussee Wasser auf Straße und im Gebäude

18:32 Uhr TH-K Seebarg Wasser im Keller

18:47 Uhr TH-K Tangstedter Weg Wasser im Keller

18:51 Uhr TH-K Alsterstieg Wasser im Keller

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, also 1.753 Unfälle. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 83,33%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 68.911. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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