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Norderstedt: Verkehrsunfall mit Automatischer Unfallerkennung

Am Sonntagmorgen ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Halloh. Ein Smartphone löste automatisch einen Notruf aus und rettete so Leben.

Unfall Halloh, 19. Januar 2025
Foto: Presseportal.de

Norderstedt (ost)

Früh am Sonntagmorgen (19.01.2025) ereignete sich auf der Hallohstraße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Auto kam zunächst von der Straße ab und prallte dann gegen einen Baum.

Kurz nach dem Zusammenstoß ging in der Kooperativen Regionalleitstelle West ein Alarm über die Automatische Unfallerkennung eines Smartphones ein. Das Smartphone hatte die Kollision erkannt und den Standort übermittelt. Um 06:05 Uhr wurde die Feuerwehr Norderstedt mit dem Alarm TH-Y – Technische Hilfeleistung – Menschenleben in Gefahr alarmiert.

Nur wenige Augenblicke später trafen die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt vor Ort ein. Das gemeldete Szenario bestätigte sich. Ein Auto war nach dem Zusammenstoß mit einem Baum zum Stillstand gekommen. Der Fahrer war nicht eingeklemmt, aber bewusstlos. In Absprache mit dem Rettungsdienst wurde eine Sofortrettung durchgeführt und der Fahrer anschließend unter Begleitung eines Notarztes in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Unfallursache, den Verletzungen und dem Schaden machen. Die Freiwillige Feuerwehr Garstedt war mit insgesamt 21 Einsatzkräften vor Ort und blieb bis etwa 07:00 Uhr im Einsatz.

Dieser Vorfall zeigt: Moderne Technologie, sei es die Automatische Unfallerkennung eines Smartphones wie in diesem Fall oder der sogenannte E-Call, bei dem ein Fahrzeug automatisch einen Notruf absetzt, trägt effektiv dazu bei, Rettungskräfte schnell zu alarmieren. Dennoch ersetzt dies nicht den manuellen Notruf, bei dem im direkten Gespräch weitere wichtige Informationen erhalten werden können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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