Mehrere Fahrzeuge in schwerem Unfall verwickelt, Rettungsdienst mit Großeinsatz vor Ort.
Norderstedt: Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen

Groß Kummerfeld (ost)
Heute Morgen meldeten sich mehrere Anrufer über die 112 bei der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn und berichteten von einem schweren Verkehrsunfall zwischen mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der Störstraße (Kreisstraße 38) zwischen den Ortschaften Kleinkummerfeld und Großkummerfeld.
Es ging auch eine Unfallmeldung über eine automatische Unfallerkennung, ähnlich wie ein eCall im Auto, von einem Smartphone in der Regionalleitstelle ein.
Basierend auf den Informationen alarmierte die Regionalleitstelle um 07:45 Uhr die ersten Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „TH R5“ (Technische Hilfeleistung, Großeinsatz Rettungsdienst – 3-5 Verletzte) zur Unfallstelle. Während sich die Einsatzkräfte auf dem Weg zu den Feuerwehrgerätehäusern befanden, wurde das Einsatzstichwort aufgrund weiterer Anrufe auf „TH G R5“ (Technische Hilfeleistung, größer Standard, Großeinsatz Rettungsdienst – 3-5 Verletzte) erhöht.
Nach Ankunft an der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem weißen Renault Mégane und einem schwarzen Mitsubishi Pajero kam. Ein schwarzer Suzuki Vitara wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt. Alle drei Fahrzeuge kamen infolge des Unfalls von der Straße ab.
Während die Fahrer und Insassen des Mitsubishi und Suzuki, darunter ein Kind, die Unfallfahrzeuge eigenständig verlassen konnten, wurde der Fahrer des Renault in seinem Unfallfahrzeug eingeklemmt. Alle verletzten Personen wurden bereits vor Ort von Ersthelfern betreut.
Die schwer verletzte Fahrer wurde von den freiwilligen Feuerwehrleuten in Rickling mit hydraulischen Rettungsgeräten und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst aus seinem Unfallfahrzeug befreit. Diese Maßnahme konnte um kurz nach acht Uhr abgeschlossen werden.
Währenddessen sicherten die weiteren Feuerwehrkräfte die Unfallstelle ab, unterstützten die Maßnahmen des Rettungsdienstes und stellten den Brandschutz sicher.
Die schwer verletzten Personen wurden mit Rettungswagen und Notarztbegleitung in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Der leicht verletzte Suzuki-Fahrer wurde mit einem Krankentransportwagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Renault-Fahrer wurde schwerverletzt in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen, Lebensgefahr konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Während des Einsatzes musste die Kreisstraße in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt werden.
Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Unfallursache, Schadenshöhe, zu den Personalien oder zu den Verletzungen der Betroffenen machen.
Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen mit einem Sachverständigen aufgenommen.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Großkummerfeld Freiwillige Feuerwehr Kleinkummerfeld Freiwillige Feuerwehr Willingrade Freiwillige Feuerwehr Rickling Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: vier Rettungswagen, Krankentransportwagen, Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Leitender Notarzt Berufsfeuerwehr Neumünster: Rettungswagen ADAC Rettungshubschrauber: Christoph 67 Bundesministerium des Innern: Rettungshubschrauber Christoph 12 Psychosoziale Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B): Malteser Hilfsdienst Norderstedt mit drei Einsatzkräften Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








