Zwei Männer in Industriestraße beraubt, im Krankenhaus behandelt – Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Nürnberg: Wedel – Raubüberfall auf zwei Männer

Wedel (ost)
Spät am Samstagabend (25.01.2025) ereignete sich in der Industriestraße mutmaßlich ein Raubüberfall, bei dem mehrere unbekannte Täter gewaltsam auf zwei Männer einwirkten und einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag erbeuteten. Die beiden Opfer, 23 und 24 Jahre alt, wurden bei dem Vorfall verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Der Vorfall ereignete sich laut bisherigen Informationen gegen 23:30 Uhr in der Industriestraße in der Nähe einer Autowaschanlage. Eine Gruppe von mehreren Männern griff die beiden Passanten an, schlug sie mit Fäusten und Pfefferspray und raubte dann das Bargeld, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.
Der 23-jährige Mann aus Eckernförde und der 24-jährige Mann aus Nürnberg erlitten Kopfverletzungen und Gesichtsfrakturen und wurden anschließend in Krankenhäuser gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Tätergruppe soll aus bis zu acht Personen bestanden haben, wobei mindestens einer eine Gesichtsmaske trug.
Es ist möglich, dass ein schwarzer Audi A4 mit Düsseldorfer Kennzeichen in Verbindung mit der Tat steht, so der derzeitige Stand der Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei Pinneberg -Sachgebiet 2- bittet daher Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Industriestraße eine Auseinandersetzung oder eine größere Personengruppe beobachtet haben, sich zu melden. Wer hat den genannten Audi in der Tatnacht oder den folgenden Tagen in der Industriestraße gesehen?
Hinweise werden von der Polizei unter der Telefonnummer 04101-202-0 oder per E-Mail an sg2.pinneberg.ki@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 fast konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








