Das LKA Schleswig-Holstein sucht öffentlich nach den unbekannten Tatverdächtigen, die am Montagmorgen einen Geldautomaten in Glinde gesprengt haben.
Öffentlichkeitsfahndung nach Geldautomatensprengung in Glinde

Kiel (ost)
Folgemeldung zu ots LKA vom 27.07.2026, 13:17 Uhr
Nachdem ein Geldautomat in Glinde am frühen Montagmorgen gesprengt wurde, sucht das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein nun öffentlich nach den bisher unbekannten Verdächtigen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Basierend auf den bisherigen Ermittlungen sprengten zwei bisher unbekannte Personen am 27.07.26 gegen 04:26 Uhr einen Geldautomaten der Card Point GmbH in der Möllner Landstraße in Glinde. Danach stahlen sie die Geldkassetten und flohen vom Tatort.
Augenzeugen beobachteten nach der Explosion zwei Männer, die mit einem dunklen Rucksack und einer dunklen Sporttasche sowie Fahrrädern in Richtung des Golfplatzes am Havighorster Weg flüchteten. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Verdächtigen dort zu einem abgestellten Fahrzeug gingen, die Fahrräder luden und dann entlang des Golfplatzes in Richtung Hamburg flohen. Das Fluchtfahrzeug könnte ein weißer Transporter gewesen sein.
Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnten die Beamten Videomaterial sichern, auf dem einer der Verdächtigen zu sehen ist. Aus den Aufnahmen ist bekannt, dass der Verdächtige zum Zeitpunkt der Tat einen auffälligen Kapuzen-Sweatshirt, helle Basecaps und helle Handschuhe trug. Eine detaillierte Beschreibung des zweiten Verdächtigen liegt derzeit nicht vor.
Die Identität der Verdächtigen und ihr aktueller Aufenthaltsort sind bisher unbekannt. Die Fahndungsmaßnahmen unmittelbar nach der Tat haben bisher nicht zur Festnahme geführt.
Auf Anordnung des Amtsgerichts Flensburg werden nun Fotos des Verdächtigen im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht. Gegen die Verdächtigen besteht der dringende Verdacht, eine Sprengstoffexplosion zur Begehung eines besonders schweren Diebstahls herbeigeführt zu haben.
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein fragt:
Personen, die Hinweise zu den Verdächtigen geben können oder relevante Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt Schleswig-Holstein unter der 0431/160-42537 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Zusätzlich können Sie auch Hinweise über das Hinweisportal der Landespolizei Schleswig-Holstein geben. Dieses ist unter folgendem Link erreichbar:
https://sh.hinweisportal.de/zsslyd7v
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








