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Öffentlichkeitsfahndung: Polizei sucht nach Tatverdächtigem für Brandvorfälle

Die Polizei sucht nach einem unbekannten Täter, der für Brandvorfälle in Hoisdorf verantwortlich ist. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern zu melden.

Foto: Unsplash

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

17.06.2026 | Kreis Stormarn | 20.04.2026 – 04.05.2026 – Hoisdorf

Schon am 20.04.2026, gegen 02.00 Uhr, ereignete sich vor einem Wohnhaus im Oetjendorfer Kirchenweg in Hoisdorf eine Explosion. Laut aktuellen Ermittlungen soll eine unbekannte Person einen Sprengsatz vor dem Haus platziert und gezündet haben. Es entstand weder Sachschaden noch wurden Personen verletzt.

Nur 14 Tage später, am 04.05.2026 gegen 02.30 Uhr, soll es in unmittelbarer Nähe des ersten mutmaßlichen Tatortes zu einem Autobrand im Oetjendorfer Kirchenweg gekommen sein. Vor der Entdeckung des Brandes am Fahrzeug soll es laut bisherigen Informationen einen Knall gegeben haben. Der Nissan Juke geriet daraufhin im Bereich des Motors in Brand.

Die ermittelnden Kriminalbeamten schließen nicht aus, dass es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt. Weitere Details zu dem Sprengsatz und der möglichen Brandstiftung am Fahrzeug können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.

Nachdem alle polizeilichen Ermittlungsansätze ausgeschöpft wurden, erfolgt nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft und auf Beschluss des Amtsgerichts Lübeck die Veröffentlichung einer Videosequenz des unbekannten Tatverdächtigen sowie eines Fotos eines Fahrzeugs, das möglicherweise mit der ersten gemeldeten Tat in Verbindung steht. Das Bild- und Videomaterial ist unter https://t1p.de/5fxsweeinsehbar.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, des versuchten schweren Brandstiftung und des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet und bittet nun um Zeugenhinweise. Personen, die Informationen zum Tathergang oder zum unbekannten Täter haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail unter Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de bei den Ermittlern zu melden.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg

Quelle: Presseportal

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