Polizei sucht Zeugen und Geschädigte. Am Sonntagnachmittag meldeten sich Autofahrer über den Polizeiruf und schilderten ein Rennen auf der A7, bei dem Fahrzeuge mit ca. 250 km/h über den Standstreifen fuhren.
Oeversee: Illegales Kraftfahrzeugrennen auf der Autobahn

BAB 7/Oeversee (ost)
Am Sonntagnachmittag (23.08.26), gegen 16.46 Uhr, haben mehrere Autofahrer über den Polizeiruf gemeldet, dass auf der A7, Höhe Kilometer 15 (Oeversee) in südlicher Richtung ein Rennen stattfinden sollte. Die Fahrzeuge sollen mit Geschwindigkeiten von ca. 250 km/h teilweise über den Standstreifen fahren und zum Überholen den Hauptfahrstreifen nutzen. Es handelte sich um mindestens zwei BMW Geländewagen, einen BMW 3er und einen Audi mit roten Ziffern und auffälliger Tarnmusterlackierung in sandfarben/schwarz. Die Fahrzeuge sollen die Autobahn A7 an der Anschlussstelle Tarp verlassen haben. Eine sofortige Fahndung war erfolglos.
Anhand der Zeugenaussagen wurden folgende Fahrzeuge identifiziert, die beteiligt gewesen sein sollen:
1x BMW X5, dunkelgrau, fast schwarz
1x BMW X3, schwarz 1x Audi A 6 Avant, ca. 10 Jahre alt, in grobem Tarndruckmuster, sandfarben/schwarz, Kennzeichen rot umrandet, vermutlich bulgarisch 1x Audi Q5 dunkelgrau oder schwarz mit Flensburger Kennzeichen 1x Lamborghini in hell (beige) 1x Porsche 911er in schwarz 1x BMW 3er GT in grau
Der Verkehrsermittlungsdienst des PABR Nord hat die Untersuchungen zu diesem illegalen Autorennen aufgenommen und bittet weitere Zeugen und Geschädigte, sich unter der Rufnummer 04621-9452110 oder per E-Mail ed.schleswig.pabr@polizei.landsh.de zu melden. Vielen Dank!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmachte. In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








