Eine Bürgerin fiel einem Betrug zum Opfer, als ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter einen hohen dreistelligen Betrag erbeutete. Der Täter verwickelte die Geschädigte geschickt in ein Gespräch und brachte sie dazu, ihre Zugangsdaten zum Onlinebanking preiszugeben.
Onlinebetrug in Brunsbüttel: Opfer von falschem Microsoft-Mitarbeiter

Brunsbüttel (ost)
Am 16.04.2024 wurde eine Einwohnerin aus Brunsbüttel Opfer eines Betrugs. Ein vermeintlicher Mitarbeiter von Microsoft erbeutete einen hohen dreistelligen Geldbetrag.
Am 16.04.2024 zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr benutzte der Partner der Geschädigten einen Computer mit Internetzugang. Plötzlich erschien eine Meldung, dass der PC von einem Virus befallen sei und der Nutzer die angezeigte Telefonnummer anrufen solle. Nach dem Wählen der Nummer verwickelte eine unbekannte Person, die sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgab, den Partner geschickt in ein Gespräch und täuschte vor, dass ein weiteres Gerät infiziert sei. Im Verlauf des Gesprächs brachte der Täter auch die 76-jährige Geschädigte dazu, ihre Zugangsdaten für das Onlinebanking preiszugeben. Schließlich belastete der Betrüger das Konto der Seniorin mit einem hohen dreistelligen Betrag.
Jochen Zimmermann
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 3035 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 2966 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 940 auf 815 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 787 auf 693, wobei 475 männliche und 218 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 127 auf 137. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.035 | 2.966 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 940 | 815 |
| Anzahl der Verdächtigen | 787 | 693 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 544 | 475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 243 | 218 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 127 | 137 |
Quelle: Bundeskriminalamt








