Bei einer Verkehrskontrolle in Oststeinbek wurden diverse Verstöße festgestellt, darunter fehlende Papiere, gefälschte Fahrerlaubnis und Drogenkonsum am Steuer.
Oststeinbek: Verkehrskontrollergebnis

Ratzeburg (ost)
Am 16. Oktober 2024 führten 10 Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe gestern (15.10.2024) zwischen 09.00 Uhr und 11.00 Uhr eine Verkehrskontrolle auf der Möllner Landstraße am Ortsausgang Glinde in Richtung Oststeinbek durch.
Während dieser Zeit wurden 32 Fahrzeuge gestoppt und überprüft.
Es wurde festgestellt, dass einige Fahrer ihre erforderlichen Dokumente (Führerschein oder Zulassungspapiere) nicht dabei hatten oder Vorschriften wie das Tragen von Sehhilfen nicht einhielten.
Ein Ford-Transit-Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis, daher endete die Fahrt für den 42-jährigen Hamburger an dieser Stelle. Sein Beifahrer übernahm das Steuer.
Ein 33-jähriger Fahrer musste ebenfalls hier anhalten, da er keinen gültigen Führerschein vorzeigen konnte. Er präsentierte den Beamten zwar einen Führerschein, aber es handelte sich um eine Totalfälschung. Weitere Untersuchungen ergaben, dass er sich als bulgarischer Staatsbürger ausgab und somit illegal bei einem Paketdienst angestellt war. Da er jedoch aus einem Nicht-EU-Land stammt, beging er einen Verstoß gegen die Aufenthaltsbestimmungen.
Bei einem kontrollierten Hyundai-Fahrer gab es Anzeichen für vorherigen Drogenkonsum. Ein freiwilliger Drogentest reagierte positiv auf THC und Kokain. Der 39-jährige Glinder musste sich einer Blutentnahme unterziehen und durfte nicht weiterfahren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 10.509 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.944, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








