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Passade: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Gestern kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Zwei Personen wurden lebensgefährlich verletzt, die Straße war stundenlang gesperrt.

Foto: Depositphotos

Passade (ost)

Gestern gab es einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad auf der Landesstraße 50 in Passade. Der Motorradfahrer und sein Beifahrer wurden lebensgefährlich verletzt, während der Autofahrer unter Schock stand. Die L50 war für mehrere Stunden gesperrt.

Nach den bisherigen Informationen fuhr der Fahrer eines Opel Corsa gegen 14:30 Uhr auf der Straße Eichsollkamp (L50) von Fiefbergen kommend und wollte nach links in die Dörpstraat abbiegen. Aufgrund des Gegenverkehrs musste er anhalten. Das Motorrad mit Fahrer und Beifahrer auf einer Honda CBR fuhr in dieselbe Richtung auf der L50 und prallte ungebremst auf das Auto.

Der 27-jährige Motorradfahrer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen durch den Sturz. Sein 23-jähriger Beifahrer wurde ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Beide Männer wurden mit einem Rettungswagen bzw. einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Der 21-jährige Autofahrer erlitt einen Schock und wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Ein Sachverständiger kam auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel zur Unfallstelle, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Ein Abschleppwagen brachte beide Fahrzeuge zur Werkstatt. Die Unfallstelle war bis 18 Uhr vollständig gesperrt.

Die Unfallermittlungen werden von der Polizeistation Schönberg durchgeführt.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen oder 0,89% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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