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Peissen: Zigarettenautomaten-Sprengung, Polizei sucht Zeugen

Unbekannte sprengten einen Zigarettenautomaten in Peissen und flüchteten mit einem Fahrzeug. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Peissen (ost)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sprengten Unbekannte in Peissen einen Zigarettenautomaten. Danach flohen mindestens zwei Personen mit einem Fahrzeug. Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen und sucht nach Zeugen.

Um 03:00 Uhr hörte ein Bewohner in der Oberen Dorfstraße an der Kreuzung zur Unteren Dorfstraße einen lauten Knall. Kurz darauf sah er zwei Personen, die vom Zigarettenautomaten wegrannten und in ein geparktes Auto stiegen.

Die Täter fuhren dann in Richtung der Bundesstraße 77 und setzten ihre Flucht in unbekannte Richtung fort. Die Einsatzkräfte des Polizeireviers Itzehoe und der Polizeistation Kellinghusen starteten sofort eine Nahbereichsfahndung. Die Fahndung verlief ergebnislos.

Der Kriminaldauerdienst Pinneberg hat die Tatortuntersuchung übernommen. Ob die Täter Diebesgut erbeutet haben, ist noch unklar. Der Zigarettenautomat wurde beschädigt.

Aufgrund der zentralen Zuständigkeit für Sprengstoffermittlungen übernimmt das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein die weitere Bearbeitung. Die Ermittlungen richten sich gegen die unbekannten Täter wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion zur Durchführung eines Diebstahls.

Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Informationen zu der Tat haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431 160 43120 bei der Polizei zu melden.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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