Flüssigkeitsaustritt auf Autobahn führt zu Beschädigungen an Fahrzeugen, Polizei sucht Zeugen. Untersuchungen auf Umweltschädigung laufen.
Pinneberg: Asphaltsanierungsarbeiten auf A23 verursachen Schäden an Autos

Pinneberg (ost)
Während der Sanierung der Autobahn 23 kam es am Samstag (17.10.2026) zwischen Pinneberg Nord und Tornesch zu einem Bitumenaustritt. Aufgrund des Vorfalls entstanden an verschiedenen Fahrzeugen erhebliche Schäden, da die Flüssigkeit über den abgesperrten Bereich auf die freigegebene Fahrbahn gelangte. Die Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn (PABR) hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Um 11:40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung des PABR Elmshorn zur A23 geschickt. An der Ausfahrt Pinneberg Nord gab es eine Verschmutzung auf dem Fahrstreifen Richtung Heide. Die Polizisten entdeckten ein ausgelaufenes Bitumengemisch, das aus bisher ungeklärter Ursache auf die Fahrbahn gelangt war.
Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehrere Fahrzeuge durch den Bereich gefahren und wurden teilweise erheblich beschädigt. Die Fahrer meldeten den Vorfall jeweils der Polizei. Nach der Reinigung der Fahrbahn wurde diese vorübergehend wieder für den Verkehr freigegeben. Aufgrund des einsetzenden Regens kam es jedoch erneut zu Verschmutzungen, was zu weiteren Schäden führte. Die Autobahn musste erneut gesperrt werden. Die Sperrung dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags an.
Derzeit wird auch geprüft, ob eine Umweltverschmutzung vorliegt, da auch der Grünstreifen neben der Fahrbahn betroffen ist. Die Untersuchungen werden vom PABR Elmshorn durchgeführt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es weitere beschädigte Fahrzeuge gibt, werden die jeweiligen Fahrer gebeten, sich beim Autobahnrevier zu melden. Dies kann telefonisch unter der Rufnummer 04121-40920 oder per E-Mail an emlshorn.pabr@polizei.landsh.de erfolgen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








