Gegen 21:00 Uhr alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Quickborn zu einem Feuer in der Hasloher Twiete. Einsatzkräfte verhinderten Brandausbreitung erfolgreich.
Pinneberg: Brand in Quickborn,Über 100 Feuerwehrleute bekämpfen stundenlang Feuer in Wohnhaus.

Pinneberg (ost)
Datum: Dienstag, 23. Juni 2026, 21.04 Uhr +++ Einsatzort: Quickborn, Hasloher Twiete +++ Einsatz: FEU 3 (Feuer, 3 Löschzüge)
Quickborn – Um 21:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Quickborn zu einem gemeldeten Feuer in der Hasloher Twiete gerufen. Aufgrund vieler Notrufe in der frühen Phase des Einsatzes erhöhte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn das Alarmstichwort auf „Feuer, zwei Löschzüge“.
Schon auf dem Weg dorthin konnten die Einsatzkräfte eine weithin sichtbare Rauchwolke über dem Stadtgebiet von Quickborn sehen. In der frühen Phase der Brandbekämpfung erhöhte Zugführer Björn Fehrs aufgrund der Situation das Alarmstichwort auf „Feuer, drei Löschzüge“. Die Freiwillige Feuerwehr Hasloh wurde zur Unterstützung nachalarmiert. Während des Notrufs berichteten zahlreiche Anrufer von Explosionen im betroffenen Gebäude. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand das Einfamilienhaus aus Holz bereits in Vollbrand. Die Brandbekämpfung begann sofort, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Durch den Einsatz mehrerer handgeführter Strahlrohre konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung erfolgreich verhindert werden. Ein Gastank mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern wurde während der Löscharbeiten entdeckt. Aufgrund der Gefahr wurden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Der Gastank wurde gekühlt, bis das Gas über das Sicherheitsventil vollständig abgelassen war.
Mehrere Gasflaschen und Benzinkanister wurden von den Einsatzkräften aus dem Brandobjekt geborgen und aus dem Gefahrenbereich entfernt. Anschließend wurden diese Behälter gekühlt, um weitere Gefährdungen zu vermeiden.
Aufgrund der hohen Hitze wurden die Atemschutzgeräteträger regelmäßig ausgetauscht. Zusätzliche Kräfte wurden nachalarmiert, um genügend Personal unter Atemschutz bereitzustellen. Die Feuerwehrbereitschaft des Kreises Pinneberg wurde aufgrund der aufwendigen Wasserversorgung alarmiert. Sie unterstützte bei der Sicherstellung der Löschwasserversorgung sowie mit zusätzlichem Personal und Material. Neben den Feuerwehren Hasloh, Bilsen und Tangstedt waren auch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Ortsverband Barmstedt und des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg im Einsatz. Aufgrund des starken Rauchs wurden die Anwohner über die Warn-App NINA informiert. Sie wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- sowie Klimaanlagen abzuschalten.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Christian Grundorf machte sich vor Ort ein Bild der Lage.
Um alle Glutnester erreichen und löschen zu können, musste das Gebäude im weiteren Verlauf des Einsatzes mit einem Bagger kontrolliert abgerissen werden. Durch das schrittweise Öffnen der Gebäudestruktur konnten versteckte Brandstellen gefunden und gezielt gelöscht werden. Gegen 02:00 Uhr wurden die letzten Maßnahmen abgeschlossen und die Einsatzstelle zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben.
Zu Brandursache und entstandenem Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei führt die Ermittlungen dazu durch.
Quelle: Presseportal








