Ein unbekannter Täter brach in ein Einfamilienhaus ein, traf auf das Opfer und flüchtete. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Pinneberg: Einbrecher flüchtet nach Kontakt zum Opfer

Henstedt-Ulzburg (ost)
Am Donnerstag (06.08.2026) ereignete sich ein Einbruchdiebstahl im Schäferkampsweg. Während des Diebstahls traf der Täter auf sein Opfer und flüchtete danach. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.
Der Einbruch in das Einfamilienhaus fand laut bisherigen Informationen gegen 23:15 Uhr statt.
Der unbekannte Täter gelangte durch ein offenes Fenster in die Räumlichkeiten und suchte nach Wertgegenständen. Er erbeutete nur geringe Werte, bevor er von einer Bewohnerin entdeckt wurde und daraufhin flüchtete.
Die Bewohnerin informierte die Polizei. Der Täter wurde jedoch nicht mehr in der Nähe des Tatorts gefunden.
Der Flüchtige war etwa 40 Jahre alt, 165-175cm groß und hatte kurzes helles Haar. Zum Zeitpunkt des Diebstahls trug er eine helle Jacke und führte einen hellen Rucksack mit sich.
Die Kriminalinspektion Pinneberg führt die Ermittlungen zu dem Vorfall durch und bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.
Hinweise zum Diebstahl oder dem Täter werden unter der Telefonnummer 04101 202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
Es wird empfohlen, auch bei den aktuellen Temperaturen nachts keine Fenster, Balkon- und Terrassentüren offen zu lassen. Besonders im Erdgeschoss sollten die Zugänge zum Gebäude verschlossen sein.
Weitere Informationen zum Einbruchschutz finden Sie unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/
Zusätzlich bieten speziell geschulte Kollegen und Kolleginnen unserer Polizeidirektionen professionelle Beratungen zum Einbruchschutz an. Die Kontaktdaten finden Sie auf der folgenden Internetseite der Landesregierung: https://t1p.de/iw7g9
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant bei 45 blieb. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








