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Pinneberg: Einbruch in Einfamilienhaus in Wedel

Ein unbekannter Täter brach gewaltsam in ein Haus ein, durchsuchte Räume und flüchtete mit Schmuck. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Wedel (ost)

Am 18. Juli 2026 (Samstag) brach ein bislang unbekannter Täter in ein Haus in der Heinestraße in Wedel ein, während es Nachmittag war. Nachdem er gewaltsam in das Gebäude eingedrungen war, durchsuchte er alle Zimmer und Schränke. Danach floh er wahrscheinlich mit Schmuckstücken. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Am vergangenen Samstag verließ die 81-jährige Hausbesitzerin gegen 14:00 Uhr ihr Grundstück in der Heinestraße in Wedel. Als sie um 19:00 Uhr zurückkehrte, stellte sie den Einbruch fest. Alle Räume waren durchsucht und Schränke sowie Schubladen geöffnet. Nach den aktuellen Ermittlungen dürfte der Täter Schmuck gestohlen haben.

Ersten Berichten zufolge soll sich zwischen 16:30 Uhr und 17:10 Uhr ein Mann mit dunklen Haaren im Garten des Grundstücks aufgehalten haben.

Die Untersuchungen werden nun vom spezialisierten Sachgebiet 4 der Kriminalinspektion Pinneberg durchgeführt und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Personen, die verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum beobachtet haben oder nähere Informationen zum Täter und seinem Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04101-2020 oder per E-Mail an SG4.pinneberg.KI@polizei.landsh.de an die Ermittler zu wenden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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