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Pinneberg: Einbruch in Wohnraum, Polizei sucht Zeugen

Unbekannte drangen gewaltsam in Wohnhaus ein, keine Wertgegenstände entwendet, Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Kaltenkirchen (ost)

Am Dienstagabend (18.02.2025) ereignete sich im Käthe-Kollwitz-Weg ein Einbruch in ein Wohnhaus. Nach bisherigen Informationen wurden keine Wertgegenstände gestohlen.

Die Bewohner verließen um 17:30 Uhr das Gebäude und als sie zwei Stunden später zurückkehrten, bemerkten sie, dass Unbekannte gewaltsam in die Wohnräume eingedrungen waren und alle Zimmer im Erdgeschoss durchsucht hatten. Danach flüchteten sie durch den Garten in eine unbekannte Richtung.

Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Es wird angenommen, dass keine Wertgegenstände gestohlen wurden.

Die Kriminalpolizei Pinneberg -zuständig für Sachgebiet 4- leitet die Untersuchungen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen in der Nähe des Tatorts gesehen haben, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Informationen werden unter der Telefonnummer 04101-202-0 oder schriftlich per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant blieb bei 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche verzeichnet, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, relativ niedrig geblieben. Im Jahr 2022 wurden in Schleswig-Holstein 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, von denen 29 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle leicht auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren, von denen 28 nicht-deutsche Staatsbürger waren.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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