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Pinneberg: Fahndung nach Trunkenheitsfahrt

Eine niederländische Fahrzeugführer flüchtet vor der Polizei nach einer Trunkenheitsfahrt auf der Autobahn 23. Zwei alkoholisierte Insassen werden später gestellt und kontrolliert.

Foto: Depositphotos

Pinneberg (ost)

In der Nacht von Mittwoch (16.09.2026) bemerkte eine Streife des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn auf der BAB 23 ein Fahrzeug aus den Niederlanden, das den Streifenwagen mit zu hoher Geschwindigkeit überholte. Als die Beamten versuchten, eine Kontrolle durchzuführen, entkam der Fahrer durch Flucht. Später wurden sowohl das Fahrzeug als auch zwei männliche Insassen gefunden. Beide waren betrunken.

Kurz vor Mitternacht am Mittwoch fuhr eine Streife des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn auf der Autobahn 23 in Richtung Süden. Bei Tornesch wurden sie von einem Skoda mit niederländischem Kennzeichen überholt. Das Fahrzeug fuhr mit einer Geschwindigkeit von teilweise über 170 km/h, obwohl nur 120 km/h erlaubt waren.

Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren, überholten den Skoda und gaben dem Fahrer ein Zeichen, dem Streifenwagen zu folgen. Anstatt dem zu folgen, verließ der niederländische Wagen in letzter Minute die Autobahn an der Ausfahrt Pinneberg-Mitte. Die Autobahnpolizei leitete daraufhin eine sofortige Fahndung ein. Schließlich wurde der flüchtige Skoda mit Unterstützung des Polizeireviers Pinneberg und der Bundespolizei im Fahltskamp in Pinneberg verlassen aufgefunden.

Später fanden die Beamten auch die beiden Insassen des Fahrzeugs. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 28 und 31 Jahren aus den Niederlanden. Zuerst leugneten beide unabhängig voneinander, gefahren zu sein. Bei der folgenden Kontrolle hatten beide Männer Atemalkoholwerte von 1,77 Promille und 1,06 Promille. Da keiner zunächst zugeben wollte, gefahren zu sein, ordnete ein Bereitschaftsstaatsanwalt der StA Itzehoe die Entnahme von Blutproben an.

Es stellte sich später heraus, dass der ältere der beiden Männer mit dem niedrigeren Promillewert wahrscheinlich gefahren war. Da weder der 28-jährige Fahrzeughalter noch sein 31-jähriger Begleiter fahrtüchtig waren, nahmen die Beamten die Autoschlüssel in Verwahrung. Es wurde auch ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer eingeleitet. Anschließend durften die beiden Niederländer gehen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen relativ selten (0,89%). Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen (85,13%). In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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