Feuerwehr bekämpft Rauchentwicklung in Schenefeld, Einsatzstichwort FEU 2, Unterstützung von Feuerwehr Halstenbek angefordert.
Pinneberg: Feuer in leerstehenden Gewerbegebäude

Pinneberg (ost)
Datum: Samstag, 13. Juni 2026, 20.22 Uhr +++ Einsatzort: Schenefeld, Kiebitzweg +++ Einsatz: FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge)
Um 20:22 Uhr wurde die Feuerwehr Schenefeld am Samstagabend zu einer Rauchentwicklung aus einem leerstehenden Gewerbegebäude alarmiert. Schon während der Anfahrt war deutlich sichtbar, dass Rauch aus dem ehemaligen Gewerbekomplex kam.
Das betroffene Gebäude war in den letzten Tagen mehrmals aufgrund von Feuermeldungen Einsatzort der Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass aus verschiedenen Teilen des Gebäudes starker Rauch kam. Aufgrund der Situation beschloss der Einsatzleiter der Feuerwehr Schenefeld, Wehrführer Tomas Berens, weitere Kräfte anzufordern und erhöhte um 20.41 Uhr das Einsatzstichwort auf FEU 2 (Feuer, zwei Löschzüge). Neben dem Vollalarm für die Feuerwehr Schenefeld wurde auch die Feuerwehr Halstenbek um Unterstützung gebeten.
Aufgrund des starken Rauchs und der möglichen Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung löste die Feuerwehr über die Leitstelle West eine Warnmeldung über die Warn-App NINA aus. Die Anwohner wurden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.
Während des Einsatzes wurden zwei separate Brandstellen im Gebäude gefunden. Beide Brände konnten erfolgreich gelöscht werden.
Die Situation war besonders herausfordernd aufgrund der Nähe des Brandobjekts zur Feuerwache Schenefeld. Außerdem standen die Privatfahrzeuge der ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die zur Wache eilten, direkt neben dem Einsatzort. Daher war besondere Vorsicht geboten, um eine Gefährdung der Fahrzeuge und Einsatzkräfte auszuschließen.
Nach etwa einer Stunde waren beide Brandstellen gelöscht. Die Nachlöscharbeiten und die Sicherung des Einsatzorts dauerten jedoch bis weit nach Mitternacht an. Dies lag unter anderem an der notwendigen Dekontamination der Einsatzkräfte, Schutzkleidung und Ausrüstung aufgrund einer möglichen Kontamination durch asbesthaltige Baustoffe im Gebäude. Umfangreiche Aufräum- und Sicherungsarbeiten waren erforderlich aufgrund entsprechender Schutz- und Hygienemaßnahmen.
Der stv. Kreiswehrführer Christian Grundorf besuchte den Einsatzort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.
Zur Brandursache und zum entstandenen Schaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu liegen in der Verantwortung der Polizei.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Schenefeld: 45 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen, Feuerwehr Halstenbek: 43 Einsatzkräfte mit 9 Fahrzeugen, KFV-Pinneberg: 3 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen, Rettungsdienst (RKiSH): 2 Einsatzkräfte mit 1 Fahrzeug, Polizei: 4 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen
Quelle: Presseportal








