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Pinneberg: Quickborn – Einbruch in Zahnarztpraxis

Unbekannte stehlen hochwertige Gegenstände und verursachen hohen Sachschaden – Polizei sucht Zeugen

Foto: Depositphotos

Quickborn (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (06./07.08.2024) ereignete sich in der Kieler Straße ein Einbruch in eine Zahnarztpraxis. Die Praxis befindet sich im Gebäude eines Supermarkts an der B4.

Nach einem Einbruch Ende Juli in Pinneberg (siehe Pressemitteilung vom 26.07.2024 unter https://t1p.de/g1861) drang erneut eine unbekannte Täterschaft gewaltsam in eine Zahnarztpraxis ein und stahl verschiedene hochwertige Geräte. Die Tatzeit wurde von den Angestellten auf 17:00 Uhr bis 07:30 Uhr eingegrenzt.

Zu den gestohlenen Geräten gehörten unter anderem Laptops, iPads, Bargeld in unbekannter Höhe und verschiedene zahnmedizinische Geräte, die noch nicht näher benannt wurden.

Nach Schätzungen der Angestellten beläuft sich der Gesamtwert auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag.

Zusätzlich wurden bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten mehrere empfindliche Behandlungseinheiten beschädigt. Der Gesamtschaden wird daher ebenfalls auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Pinneberg zu den beiden Einbrüchen sind im Gange, jedoch liegen bisher keine Hinweise auf die Täter des Einbruchs in Pinneberg oder des aktuellen Einbruchs in Quickborn vor. Die mögliche Verbindung der Taten wird im Rahmen des Ermittlungsverfahrens geprüft.

Wer kann Informationen zu verdächtigen Personen in der Nähe des Tatorts geben? Hinweise werden von der Polizei unter der Rufnummer 04101-202-0 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 auf 400. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 auf 380, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 335 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 auf 158. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

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