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Pinneberg: Verkehrsunfälle durch Winterwetter

Mehrere Unfälle im Kreis Pinneberg/Segeberg und auf der A23 aufgrund von Schnee- und Straßenglätte, insgesamt 13 Einsätze der Polizei, zwei leicht verletzte Personen

Foto: Depositphotos

Kreise Pinneberg/Segeberg/BAB 23 (ost)

Am Freitag (02.01.2026) ereigneten sich im Gebiet der Kreise Segeberg und Pinneberg sowie auf der Autobahn A23 aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse eine erhöhte Anzahl von Verkehrsunfällen. Zwischen 06:00 und 12:00 Uhr registrierte die Polizei bisher insgesamt 13 Einsätze im Zusammenhang mit den aktuellen Witterungsbedingungen.

Zwischen 06:00 und 07:00 Uhr ereigneten sich auf der Autobahn 23 zwei Verkehrsunfälle, bei denen zwei Personen leicht verletzt wurden.

Bei dem ersten Unfall fuhr die Fahrerin eines Lieferwagens auf der A23 in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Lägerdorf und Hohenfelde rutschte die Fahrerin des VW Crafters nach rechts in den Graben, wodurch das Fahrzeug umkippte. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Itzehoe gebracht.

Beim zweiten Unfall kollidierte der Fahrer eines PKW auf der A23 in Richtung Norden zwischen den Anschlussstellen Pinneberg Nord und Tornesch mit der Leitplanke und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Das Fahrzeug war immer noch fahrbereit. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen bei der Kollision, konnte jedoch seine Fahrt fortsetzen.

Neben diesen beiden Unfällen gab es im selben Zeitraum insgesamt 11 weitere kleinere Verkehrsunfälle aufgrund von Schnee und Glätte. Bei diesen Vorfällen wurde nur Sachschaden festgestellt und es gab keine weiteren verletzten Personen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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