Am Donnerstagvormittag kollidierte ein VW ID in Lübeck St. Jürgen mit einer Hauswand. Die Fahrerin wurde leicht verletzt, die Bewohner blieben unverletzt.
PKW prallt in Lübeck St. Jürgen gegen Hauswand

Lübeck (ost)
Am Donnerstagmorgen (20.08.2026) kollidierte ein VW ID in Lübeck St. Jürgen während eines Ausparkmanövers mit der Außenwand eines Einfamilienhauses. Die Fahrerin des Autos erlitt dabei leichte Verletzungen, die Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Neben Feuerwehrleuten wurde auch ein Bauingenieur zum Unfallort gerufen. Die Ursache für den Zusammenstoß des VW mit der Hauswand wird derzeit im Rahmen der Unfalluntersuchung überprüft.
Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 10:55 Uhr in der Obst-Karree-Straße. Laut Informationen und Zeugenaussagen beabsichtigte eine 45-jährige Lübeckerin zu diesem Zeitpunkt, mit ihrem VW ID aus einer Parklücke auszuparken. Zunächst setzte sie zurück, beschleunigte dann und prallte zunächst mit dem Heck gegen ein Holzcarport auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Danach fuhr die Frau wieder vorwärts in Richtung Parklücke. Das Fahrzeug fuhr über die Parklücke hinaus und kollidierte schließlich mit der Außenwand eines Einfamilienhauses in der Obst-Karree-Straße. Dabei erlitt die 45-Jährige leichte Verletzungen und einen Schock, Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus.
Der VW ID erlitt erhebliche Schäden an der Fahrzeugfront, auch das Mauerwerk des Einfamilienhauses wurde durch den Aufprall des Autos beschädigt. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um den Abtransport des nicht mehr fahrbereiten VW. Ein hinzugezogener Gutachter bestätigte nach Überprüfung, dass das betroffene Einfamilienhaus weiterhin bewohnbar ist.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








