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Plön: Polizisten verletzt durch Widerstandshandlungen

Zwei Beamte wurden von einem Mann leicht verletzt, der erheblichen Widerstand leistete und Betäubungsmittel in seiner Wohnung hatte.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Dienstagabend (12.05.2026) wurden zwei Beamte leicht verletzt, nachdem ein 30-jähriger Mann in Neustadt in Holstein erheblichen Widerstand gegen die Polizei leistete. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten eine große Menge Betäubungsmittel. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und die Kriminalpolizei in Neustadt leitet die Ermittlungen.

Um 18.15 Uhr befanden sich zwei Polizisten des Polizeireviers Neustadt in Holstein an der Adresse eines 30-jährigen deutschen Mannes, der verdächtigt wurde, eine Körperverletzung im Kreis Plön begangen zu haben. Der Mann widersetzte sich den Maßnahmen und griff die Beamten an. Einer wurde die Treppe hinuntergestoßen, der andere ins Gesicht getreten.

Mit Hilfe weiterer Beamter wurde der Mann, der sich heftig wehrte, ins Krankenhaus gebracht, da der Verdacht auf Drogenkonsum bestand und das Amtsgericht Lübeck eine Blutprobe anordnete. Diese wurde von einer Ärztin in einem nahegelegenen Krankenhaus entnommen. Die beiden verletzten Polizisten wurden ebenfalls im Krankenhaus behandelt.

In der Wohnung des Mannes wurden große Mengen Betäubungsmittel gefunden, darunter fast 500 Gramm Kokain, über 2 Kilogramm Cannabisblüten und Haschischplatten. Der Mann wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der Maßnahmen am nächsten Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die Kriminalpolizei in Neustadt ermittelt wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8645, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 10838 Fälle verzeichnet, wovon 9644 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8326, davon 7225 Männer, 1101 Frauen und 1795 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Zahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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