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Plön: Verkehrsunfall in Lübecker Innenstadt

Ein Mann beschädigte acht Fahrzeuge und zwei Räder, verursachte jedoch keine Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Sonntagnachmittag (03.11.2024) hat ein Mann aus dem Kreis Plön mit seinem Auto in der Innenstadt von Lübeck sechs Motorräder, zwei Mofas und zwei Damenfahrräder beschädigt. Es gab keine Verletzten. Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Fahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Um 12:05 Uhr fuhr der 79-jährige Mann mit seinem grauen Nissan die Kapitelstraße entlang, um dann nach links in die Mühlenstraße abzubiegen. Während des Abbiegens näherte sich ein BMW von links auf der Mühlenstraße aus Richtung Sandstraße dem Einmündungsbereich der Kapitelstraße. Der BMW wich nach links aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Um eine Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten BMW zu vermeiden, versuchte auch der Fahrer des Nissan nach links auszuweichen.

Dabei geriet er in den Gegenverkehr und rollte dann auf den linksseitig gelegenen Parkstreifen. Dort stieß der Nissan gegen sechs abgestellte Motorräder verschiedener Hersteller, zwei Mofas und zwei Damenfahrräder. Die Motorräder und Fahrräder fielen um und wurden durch den Aufprall des Nissan beschädigt. Durch die Kollisionen entstanden auch erhebliche Schäden an der Fahrerseite des Nissan. Die Gesamtschadenssumme wird nach einer ersten Schätzung auf über 34.000 Euro geschätzt.

Der Fahrer des Nissan wurde nicht verletzt. Aufgrund von Hinweisen auf körperliche Mängel beschlagnahmten die Polizeibeamten den Führerschein des 79-jährigen Mannes und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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