Kieler Polizei entdeckt Drogen und Geld bei Durchsuchung. Verdächtiger muss sich vor Gericht verantworten. Kommissariat 17 ermittelt.
Polizei findet Betäubungsmittel und Bargeld in Kiel,Verdächtiger vorläufig festgenommen; Ermittlungen eingeleitet

Kiel (ost)
Während einer Hausdurchsuchung am Freitag fanden Polizeibeamte der Polizeistation Wellsee verschiedene Drogen und eine fünfstellige Summe Bargeld. Der Verdächtige wurde vorübergehend festgenommen. Das Kommissariat 17 der Kieler Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen.
Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens ordnete das Amtsgericht Kiel eine Hausdurchsuchung beim 37-jährigen Verdächtigen an. Polizeibeamte der Polizeistation Wellsee entdeckten in der Wohnung etwa 180 g Kokain, 450 g Haschisch und 14,5 g Marihuana sowie 15.000 EUR Bargeld. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Kiel wurden das Bargeld und die Drogen beschlagnahmt. Der 37-jährige Verdächtige war zum Zeitpunkt der Durchsuchung in seiner Wohnung. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen.
Das Kommissariat 17 der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und der Verdächtige wird sich in einem Strafverfahren wegen des Besitzes und Handels mit Drogen verantworten müssen.
Stephanie Lage
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 10.509 im Jahr 2021 auf 9.931 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls rückläufig, von 9.190 im Jahr 2021 auf 8.645 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2022, 70.510 Fälle verzeichnet.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








