Am Dienstagmorgen wurden an der Gemeinschaftsschule 37 Räder und 9 Roller überprüft. Bei 17 beziehungsweise 2 Fahrzeugen fanden die Einsatzkräfte Mängel, vor allem an der Beleuchtung.
Polizei kontrolliert Fahrräder und E-Scooter in Meldorf

Meldorf (ost)
Gestern Morgen kontrollierten Polizistinnen und Polizisten der Polizei Meldorf bei einer vorbeugenden Verkehrskontrolle an der Gemeinschaftsschule in Meldorf zahlreiche Fahrräder und E-Scooter. Obwohl das Wetter schlecht war und weniger Schülerinnen und Schüler auf zwei Rädern unterwegs waren, wies beinahe die Hälfte der überprüften Fahrzeuge Mängel auf – insbesondere an der Beleuchtung.
Die Polizei kontrollierte am Dienstagmorgen an der Gemeinschaftsschule Meldorf Fahrräder, um die Sicherheit junger Menschen im Straßenverkehr zu verbessern. Da die dunkle Jahreszeit beginnt, lag bei der zuvor mit der Schulleitung abgestimmten Maßnahme ein besonderes Augenmerk auf der vorgeschriebenen Beleuchtung der Fahrzeuge.
Aufgrund des herbstlichen Wetters kamen an diesem Morgen weniger Schülerinnen und Schüler als gewöhnlich mit dem Fahrrad oder E-Scooter zur Schule. Dennoch fiel die Bilanz der Einsatzkräfte beachtlich aus: Sie überprüften insgesamt 37 Fahrräder und 9 E-Scooter.
An 17 Fahrrädern und 2 E-Scootern entdeckte die Polizei Mängel. Dabei handelte es sich überwiegend um kaputte oder nicht vorhandene Beleuchtungseinrichtungen. Die Beamten erstellten für alle festgestellten Mängel entsprechende Fahrrad-Kontrollberichte.
Zusätzlich zu den technischen Kontrollen der Fahrzeuge der Schülerinnen und Schüler mussten einige Verkehrsverstöße geahndet werden. Unter anderem wurde eine Ordnungswidrigkeit erfasst, weil ein E-Scooter unter dem Mindestalter von 14 Jahren geführt wurde. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte zweimal Verstöße wegen Haltens beziehungsweise Parkens im absoluten Halteverbot vor der Schule.
Die Polizei Meldorf hebt hervor, dass sie der Kontrolle der Fahrradbeleuchtung im Zuge der Schulwegsicherung auch in den kommenden Wochen besondere Aufmerksamkeit widmen wird. Damit soll die Sicherheit aller Schülerinnen und Schüler auf ihrem Schulweg gewährleistet werden.
Theresa Straßmann
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
In Schleswig-Holstein wurden 2023 insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle erfasst. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden (10,23 %), 1.230 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (3,75 %), 292 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,89 %) und 27.916 übrige Sachschadensunfälle (85,13 %). Für die Ortslage wurden 2.829 innerorts (8,63 %), 1.003 außerorts ohne Autobahnen (3,06 %) und 400 auf Autobahnen (1,22 %) angegeben. Dabei gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








