Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 02.06.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 02.06.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-FL: Schleswig: Mordkommission ermittelt nach mutmaßlichem Tötungsdelikt
Schleswig (ost)
Am Nachmittag des Dienstags (02.06.2026) ereignete sich gegen 13:30 Uhr im Friedrichsberger Stadtteil von Schleswig ein umfangreicher Polizeieinsatz.
Ein Telefonanruf informierte die Polizei darüber, dass es in einem Wohnhaus zu einem Tötungsdelikt gekommen sein soll. Die sofort entsandten Einsatzkräfte konnten den Anrufer vor dem betroffenen Gebäude als Verdächtigen ohne Widerstand festnehmen.
Während der nachfolgenden Durchsuchung des Hauses wurde eine leblose weibliche Person entdeckt. Es handelt sich vermutlich um die 71-jährige Bewohnerin des Hauses. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb die Frau noch am Einsatzort.
Der Verdächtige ist ein 32-jähriger deutscher Staatsbürger. Er wurde verhaftet und zur weiteren polizeilichen Untersuchung in Gewahrsam genommen.
Die Mordkommission und die Spurensicherung der Bezirkskriminalinspektion Flensburg haben die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Die Hintergründe der Tat und die genauen Umstände werden derzeit untersucht.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260602-3-PDNMS-Polizeieinsatz in Rendsburger Innenstadt
Rendsburg (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Neumünster
Heute Morgen, am 02.06.2026, wurde die Polizei um 07.45 Uhr darüber informiert, dass es in einer Bar in der Pankookenstraat in Rendsburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sei. Es wurde auch gemeldet, dass eine der beteiligten Personen eine Schusswaffe bei sich tragen soll.
Die Polizei kam mit einer starken Präsenz an und sperrte den Bereich großflächig ab, um keine Gefahr für Unbeteiligte entstehen zu lassen.
Bis 09.30 Uhr hatten alle Personen die Bar verlassen. Insgesamt waren acht Personen beteiligt. Sie wurden zunächst festgenommen und zum Polizeirevier Rendsburg gebracht.
Die Kriminalpolizei Rendsburg führte weitere Ermittlungen vor Ort durch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden durch das Amtsgericht Kiel Beschlüsse zur Durchsuchung der beteiligten Fahrzeuge erlassen.
In einem der Fahrzeuge wurde eine Schusswaffe gefunden.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Nach derzeitiger Ermittlungslage werden Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und illegalen Besitzes einer Schusswaffe eingeleitet. Die Beschuldigten werden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Michael Bimler
Staatsanwaltschaft Kiel
Constanze Becker
Pressesprecherin PD Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-SE: Autofahrerin kommt von der Fahrbahn ab und verletzt sich schwer
Wittenborn (ost)
Am späten Montagnachmittag (01.06.2026) fuhr eine 74-jährige Dame mit ihrem Auto auf der Kreisstraße 73 von Wittenborn in Richtung Wahlstedt. Aus bisher ungeklärten Gründen kam sie in einer Kurve von der Straße ab und landete in einem Waldstück, wo ihr Fahrzeug auf der Seite liegen blieb. Die Frau wurde bei dem Unfall schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Um 17:50 Uhr fuhr eine 74-jährige Frau aus Wahlstedt mit ihrem Honda von Wittenborn über die K73 nach Wahlstedt. In einer Kurve in der Nähe des Waldwegs geriet ihr Fahrzeug aus unbekannten Gründen nach links und verließ die Straße. Aufgrund der Hindernisse kippte das Auto zur Seite und blieb etwa zehn Meter neben der Straße in einem Waldstück liegen.
Die Feuerwehrkräfte aus der Umgebung befreiten die Frau aus ihrem Auto. Ein Rettungswagen brachte sie mit Verdacht auf schwere Verletzungen ins Krankenhaus. Der Schaden an ihrem Auto belief sich auf etwa 10.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen holte den beschädigten Honda ab. Aufgrund des Einsatzes von Rettungsfahrzeugen war die Kreisstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260602.1 Kiel: Steinwurf auf Streifenwagen - versuchtes Tötungsdelikt - Zeugen gesucht - Belohnung ausgesetzt
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel Am gestrigen Tag kam es zu einem Vorfall, bei dem aus einem Wohnhaus ein Stein auf einen Streifenwagen geworfen wurde. Der Stein traf die Frontscheibe und verletzte eine Polizeibeamtin. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.
In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2026 gegen 0:45 Uhr wurde ein Streifenwagen des 3. Polizeireviers Kiel auf dem Vorplatz eines Mehrfamilienhauses am Kurt-Schumacher-Platz von einem Pflasterstein getroffen, der die Frontscheibe durchschlug. Im Fahrzeug befanden sich zu diesem Zeitpunkt zwei Einsatzkräfte, die zuvor wegen einer Ruhestörung gerufen worden waren. Die 25-jährige Polizeibeamtin auf dem Beifahrersitz wurde an Hand und Sprunggelenk getroffen und ist nun dienstunfähig. Ihr 59-jähriger Kollege blieb unverletzt.
Nach aktuellen Erkenntnissen der Ermittler wurde der Stein mutmaßlich von einem Balkon des Mehrfamilienhauses auf den Streifenwagen geworfen. Es handelt sich um ein Bruchstück einer Gehwegplatte mit den Maßen ca. 10x20x5 cm.
Die Staatsanwaltschaft hat den Vorfall als versuchtes Tötungsdelikt eingestuft. Die Polizei hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Für Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung des Täters führen, wird eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei unter 0431 160 / 3333 entgegen.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
HZA-KI: Kokain im Kindersitz versteckt - Zoll stellt mehr als ein Kilogramm Kokain auf der A7 sicher
Kiel, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Neumünster, Hamburg, Schleswig-Holstein (ost)
Einsatzkräfte des Hauptzollamts Kiel haben am 28. Mai 2026 auf der A7 mehr als ein Kilogramm Kokain sowie über fünf Kilogramm Procainhydrochlorid sichergestellt. Gegen einen 30-jährigen dänischen Staatsangehörigen wurde Haftbefehl erlassen. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen die 30-jährige dänische Fahrerin wurde ebenfalls Haftbefehl erlassen. Dieser wurde jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Die Zöllnerinnen und Zöllner hatten den Pkw mit dänischer Zulassung am späten Abend auf der A7 aus dem fließenden Verkehr zur Kontrolle auf den Rastplatz Ohe Ost geleitet. Die beiden Fahrzeuginsassen gaben an, als Paar einen Urlaub in Amsterdam verbracht zu haben und nun nach Dänemark zurückkehren zu wollen.
Im Kofferraum entdeckten die Einsatzkräfte fünf verschweißte Kunststoffbeutel mit einer zunächst unbekannten Substanz. Die Reisenden erklärten, es handele sich um eine Backzutat aus einer Amsterdamer Bäckerei. Nähere Angaben zum Kauf oder entsprechende Nachweise konnten sie jedoch nicht vorlegen. Erste Drogenschnelltests verliefen negativ. Eine anschließende Analyse ergab, dass es sich um insgesamt rund 5,14 Kilogramm Procainhydrochlorid handelte.
Da die Angaben nicht plausibel erschienen und die Herkunft der Substanz unklar blieb, wurde die Kontrolle vertieft. Auf der Dienststelle untersuchten die Zöllnerinnen und Zöllner das Fahrzeug genauer. Die Rauschgiftspürhündin Akira zeigte dabei einen auf der Rückbank befindlichen Kindersitz sowie den Rücksitzbereich eindeutig an.
Unter dem Bezug des Kindersitzes entdeckten die Einsatzkräfte schließlich ein Paket mit rund 1,148 Kilogramm Kokain. Ein Drogenschnelltest bestätigte anschließend den Verdacht. Der geschätzte Straßenverkaufswert liegt bei rund 80.000 Euro.
"Täter nutzen immer wieder ungewöhnliche Schmuggelverstecke, um Drogen über die Grenze zu bringen. Deshalb beschränken sich unsere Kontrollen nicht auf Gepäck oder Kofferräume. Auch Fahrzeugverkleidungen, Sitze oder wie in diesem Fall Kindersitze werden gezielt überprüft", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.
Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen den 30-jährigen Mann wurde Untersuchungshaft angeordnet. Die 30-jährige Frau wurde unter Auflagen entlassen.
"Mehr als ein Kilo Kokain ist bereits ein erheblicher Aufgriff. Der zusätzliche Fund von über fünf Kilo Streckmittel verleiht diesem Fall jedoch eine ganz andere Größenordnung", so Oder weiter.
Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hamburg, Dienstsitz Kiel, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel.
Für die Beschuldigten gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
Zusatzinformation:
Procainhydrochlorid ist ein Arzneistoff, der in der Medizin als örtliches Betäubungsmittel eingesetzt wird. In der Betäubungsmittelkriminalität wird die Substanz regelmäßig als Streckmittel für Kokain verwendet.
Durch das Beimischen solcher Stoffe versuchen Täter, die Menge der später gehandelten Ware zu erhöhen und höhere Gewinne zu erzielen.
Rauschgiftspürhunde des Zolls werden speziell auf verschiedene Betäubungsmittel trainiert. Dank ihres hochentwickelten Geruchssinns können sie selbst kleinste Mengen erschnüffeln und tragen regelmäßig zur Aufdeckung von Drogenschmuggel bei.
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kiel und Hauptzollamt Kiel.
Rückfragen bitte an Hauptzollamt Kiel (s. unten)
oder:
Staatsanwaltschaft Kiel
Michael Bimler
michael.bimler@staki.landsh.de
T 0431/604-3009
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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-HL: HL- St. GertrudGebäudebrand neben ehemaliger Tennisanlage - Kriminalpolizei prüft Verdacht der Brandstiftung
Lübeck (ost)
Am Abend des Freitags (29.05.2026) wurde ein leerstehendes Gebäude neben einer ehemaligen Tennisanlage in Lübeck Eichholz durch ein Feuer zerstört. Es gab keine Verletzten, aber das ehemalige Vereinsheim, das als Lagerraum genutzt wurde, ist aufgrund der schweren Brandschäden nicht mehr verwendbar. Die Lübecker Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung und bittet um Zeugenaussagen.
Um etwa 18:30 Uhr entdeckte ein Zeuge starke Rauchentwicklung und Flammen in der Guerickestraße. Sofort alarmierte er die Feuerwehr und die Polizei. Bei der Ankunft der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass ein leerstehendes Gebäude neben der ehemaligen Tennisanlage in Brand stand.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf den Wald und die Vegetation verhindern. Das Gebäude selbst wurde fast vollständig zerstört. Der entstandene Schaden wird vorläufig auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Nach der Untersuchung des abgekühlten Brandortes und der Auswertung von Spuren und Hinweisen besteht der Verdacht auf Brandstiftung. Daher bitten die Ermittler des Kommissariats 11 der Lübecker Kriminalpolizei um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen in der Nähe der ehemaligen Tennisanlage an der Guerickestraße, dem Parkgelände in der Nähe der Benzstraße, oder im Bereich der Gutenbergstraße oder Brandenbaumer Landstraße gesehen haben.
Hinweise werden unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegengenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260602-2-PDNMS-Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY - Raubüberfall auf LKW-Fahrer, BAB 7, PP Ohe
BAB 7/Haßmoor/Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)
In der Nacht vom 23.10.2024 auf den 24.10.2024 übernachtete der damals 27-jährige Lastwagenfahrer auf dem Parkplatz Ohe an der A 7 in Richtung Hamburg in seinem Fahrzeug.
Am späten Vormittag des 24.10.2024 erwachte er mit starken Kopfschmerzen. Er bemerkte sofort, dass die Fahrerkabine seines Lastwagens durchsucht worden war. Neben einer persönlichen Tasche mit verschiedenen Dokumenten wurden auch ein Laptop und eine Halskette gestohlen.
Bei der Suche nach Spuren stellte sich heraus, dass die Fahrertür aufgebrochen und vermutlich ein Gas durch das leicht geöffnete Fenster eingeführt worden war, um den Fahrer zu betäuben. Die Polizei veröffentlichte zu diesem Vorfall einen Zeugenaufruf.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats Rendsburg präsentieren den Fall erneut am 03.06.2026 ab 20.15 Uhr im ZDF in der Sendung Aktenzeichen XY. Neben dem rekonstruierten Tathergang wird auch ein Foto der gestohlenen Kette gezeigt. Die Kriminalpolizei Rendsburg hofft, dadurch neue Ansätze für die Ermittlungen zu erhalten.
Constanze Becker
Pressesprecherin Polizeidirektion Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-FL: Flensburg: Einbruch in Werkstatt für Geigenbau - Polizei sucht Zeugen
Flensburg (ost)
Von Sonntagmittag (31.05.2026) um 12:00 Uhr bis Montagmorgen (01.06.2026) um 07:30 Uhr wurde in eine Werkstatt für Geigenbau am Nikolaikirchhof in Flensburg eingebrochen.
Nach bisherigen Informationen betraten unbekannte Täter möglicherweise über ein seitliches Tor das Grundstück. Danach begaben sie sich zu einem Fenster des Gebäudes und brachen es mit einem unbekannten Werkzeug auf.
Die Täter durchsuchten dann die Räumlichkeiten und stahlen viele Musikinstrumente. Vermutlich verließen sie das Gebäude über denselben Eingang.
Es handelt sich um etwa 60 Geigen und zwei Celli. Die Instrumente waren an verschiedenen Stellen in der Werkstatt gelagert. Weitere Geigen, die repariert werden mussten, wurden aus einem Werkraum gestohlen.
Aufgrund der Menge und Größe des Diebesguts ist anzunehmen, dass die Täter ein Fahrzeug für den Abtransport benutzt haben.
Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 100.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg durchgeführt. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Nikolaikirchhof beobachtet haben oder Hinweise zur Tat oder zum Verbleib der gestohlenen Instrumente geben können, sich unter der Rufnummer 0461/484-0 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-RZ: Schwerer Verkehrsunfall auf der A 21 /Polizei sucht Zeugen
Ratzeburg (ost)
02.06.2026 | Kreis Stormarn | 01.06.2026 - A 21 / Rümpel
Am frühen Montagnachmittag gab es auf der A 21 bei Rümpel einen Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Gespann aus Auto und Anhänger. Dabei wurde eine Person schwer verletzt.
Um 13:35 Uhr am 01.06.2026 soll ein 56-jähriger Deutscher aus dem Kreis Stormarn mit einem Mercedes auf dem rechten von zwei Fahrstreifen der A 21 in Richtung Kiel zwischen den Anschlussstellen Tremsbüttel und Bad Oldesloe Süd gefahren sein. Der Mercedes hatte einen Anhänger, der mit einem Auto beladen war. In der Nähe von Rümpel soll ein 37-jähriger Stormarner mit seinem Mercedes auf dem linken Fahrstreifen gefahren sein und zum Überholen angesetzt haben. Als er sich etwa auf Höhe des Gespanns befand, soll dieses aus unbekannten Gründen ins Schlingern geraten sein. Dadurch verlor der 56-Jährige die Kontrolle über sein Gespann und kam nach links von der Fahrbahn ab. Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Mercedes des 37-Jährigen, der anschließend auch die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Auto kam schließlich im angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand.
Der 37-Jährige konnte das Fahrzeug nicht alleine verlassen und musste von der alarmierten Feuerwehr befreit werden. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der 56-jährige Gespannfahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird nach aktuellen Schätzungen im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.
Die Polizeibeamten sicherten das Auto und den Anhänger. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beauftragten die Einsatzkräfte einen Gutachter. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden, während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen. Erst um 19:20 Uhr wurde die Fahrbahn vollständig freigegeben. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise. Sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Autobahnpolizei in Bad Oldesloe telefonisch unter 04531/1706-0 sowie per E-Mail über badoldesloe.pabr@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer
Ratzeburg (ost)
02.06.2026 | Bezirk Stormarn | 01.06.2026 - Reinbek
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Am gestrigen Abend ereignete sich auf der L314 bei Reinbek ein tragischer Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 19-jähriger deutscher Motorradfahrer aus dem Bezirk Stormarn gegen 18:20 Uhr auf der Sachsenwaldstraße (L314) in Richtung Reinbek. Zur gleichen Zeit soll ein 62-jähriger Radfahrer den gemeinsamen Geh- und Radweg neben der Straße in derselben Richtung benutzt haben. Der Radfahrer aus dem Bezirk Herzogtum-Lauenburg soll dann die Straße in Richtung Wohltorf überquert haben. Dabei kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einer Kollision zwischen dem Motorrad- und dem Radfahrer auf der Straße. Bei dem Unfall zog sich der 62-Jährige schwerste Verletzungen zu, an denen er noch am Unfallort verstarb. Der Motorradfahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Im Zuge der Unfallaufnahme wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck ein Sachverständiger hinzugezogen, um den genauen Ablauf des Unfalls zu untersuchen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten beide beteiligten Fahrzeuge.
Die Sachsenwaldstraße war während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis etwa 22.30 Uhr vollständig gesperrt.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260602 -1- PDNMS - Schwerer Verkehrsunfall in Fockbek
Fockbek (ost)
Am 01.06.2026 um etwa 16:17 Uhr ereignete sich in der Hohner Str. in Fockbek ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer jungen Person auf einem E-Scooter. Die Jugendliche wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Zur Zeit des Unfalls fuhr die 51-jährige deutsche Autofahrerin auf der Hohner Str. in Fockbek in Richtung Rendsburg auf Höhe der Straße Lütt Eck, als es zu einer Kollision mit einer 14-jährigen E-Scooter-Fahrerin kam. Die 14-Jährige hat nach aktuellen Informationen schwere Verletzungen erlitten und wurde zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Autos und eine Freundin der verunfallten 14-Jährigen waren schockiert.
Die Hohner Str. wurde von Einsatzkräften des Polizeireviers Rendsburg für die Dauer der Unfallaufnahme und der Versorgung der verletzten 14-Jährigen durch Rettungskräfte bis etwa 17:00 Uhr vollständig gesperrt.
Der genaue Unfallhergang wird Gegenstand weiterer polizeilicher Ermittlungen sein.
Mit freundlichen Grüßen
Fynn Ballke, Pressesprecher PD Neumünster
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
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RKiSH: Notfallversorgung in Gefahr: RKiSH warnt vor geplanter Kostendeckelung im Rettungsdienst - Geplante Finanzierungsbegrenzung gefährdet die Sicherstellung der flächendeckenden Notfallversorgung
Heide (ost)
Die Zusammenarbeit im Rettungsdienst in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH betrachtet die derzeitigen Reformvorhaben auf Bundesebene mit großer Besorgnis. Sowohl die geplante Reform der Notfallversorgung als auch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sehen vor, die Regelungen des § 71 SGB V zukünftig auf den Rettungsdienst anzuwenden. Während die Notfallreform auf eine verbesserte Vernetzung, Digitalisierung und Steuerung der Versorgung abzielt, hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zum Ziel, die Ausgabenentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen. Aus Sicht der kommunalen Träger werden damit umfangreiche Reform- und Ausbauanforderungen direkt mit einer gesetzlichen Ausgabenbegrenzung verknüpft.
Nach den aktuellen Plänen soll die vorgesehene Grundlohnsummenbindung des § 71 SGB V künftig nicht nur den finanziellen Rahmen für die Umsetzung der Notfallreform setzen, sondern auch bei der Anwendung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes in der Finanzierung des Rettungsdienstes. Notwendige Investitionen in zusätzliche Kapazitäten, digitale Infrastruktur, Leitstellenstrukturen und neue Versorgungsangebote könnten somit nicht mehr angemessen refinanziert werden.
Aus Sicht der kommunalen Träger entsteht dadurch ein unlösbarer Zielkonflikt. Während Bund und Länder neue Anforderungen an die Notfallversorgung stellen, würden die damit verbundenen Kostensteigerungen gleichzeitig einer gesetzlichen Begrenzung unterliegen. Dies würde die sogenannte Grundlohnsummenbindung faktisch zur Obergrenze für Kostenentwicklungen im Rettungsdienst, im Krankentransport und in den Leitstellen machen. Darüber hinaus ist für die Jahre 2027 bis 2029 durch das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein weiterer Abschlag von einem Prozent vorgesehen.
"Der Rettungsdienst ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und kein frei steuerbares Versorgungssystem. Unsere Kosten ergeben sich aus gesetzlichen Vorgaben, tariflichen Verpflichtungen und dem tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung. Wenn die Refinanzierung künftig künstlich begrenzt wird, entsteht zwangsläufig eine dauerhafte Unterdeckung. Das gefährdet die Leistungsfähigkeit des gesamten Systems", erklärt RKiSH-Geschäftsführer Sönke Lase.
Die RKiSH weist darauf hin, dass der Rettungsdienst ein dauerhaft vorzuhaltendes Hochverfügbarkeitssystem ist. Personal, Rettungsmittel, Leitstellen sowie technische und digitale Infrastruktur müssen jederzeit bedarfsgerecht verfügbar sein - unabhängig von der konkreten Einsatzanzahl. Gerade in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein mit ländlichen Regionen, Inseln und Halligen kann Versorgungssicherheit nicht allein unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten bewertet werden, sondern nur durch entsprechende Vorhaltungen gewährleistet werden.
Nach der Rettungsdienststatistik des Landes Schleswig-Holstein beliefen sich die Gesamtkosten des Rettungsdienstes im Jahr 2023 auf rund 367 Millionen Euro. Landesweit standen 259 Rettungswagen, 106 Krankentransportwagen sowie 49 Notarzteinsatzfahrzeuge an 138 Rettungs- und Notarztwachen bereit.
Die Kostensteigerungen im Rettungsdienst sind nicht Ausdruck mangelnder Wirtschaftlichkeit, sondern nach Auffassung der RKiSH vor allem Folge gesetzlicher, tariflicher und struktureller Entwicklungen. Rund 80 Prozent der Kosten entfallen auf tarifgebundene Personalkosten.
Daneben führen höhere Anforderungen an Qualifikation, Fortbildung, Digitalisierung, Dokumentation, Cybersicherheit sowie die technische Ausstattung von Rettungsmitteln und Leitstellen zu deutlich höheren Aufwendungen und steigern die Kosten über das normale Maß. Gleichzeitig übernimmt der Rettungsdienst zunehmend Aufgaben, die durch Veränderungen der Krankenhauslandschaft und den Rückzug anderer ambulanter Versorgungsangebote entstehen.
Die demografische Entwicklung, die zunehmende Inanspruchnahme des Rettungsdienstes sowie Veränderungen der Krankenhauslandschaft machen zusätzliche Fahrzeugvorhaltungen erforderlich. Neue Rettungswachen, mehr verfügbare Rettungsfahrzeuge und erweiterte Leitstellenkapazitäten dienen der Sicherstellung gesetzlicher Hilfsfristen und einer flächendeckenden Versorgung.
Darüber hinaus erwarten Bund und Länder zu Recht eine grundlegende Modernisierung der Notfallversorgung. Der Aufbau telemedizinischer Strukturen, digitale Einsatz- und Dokumentationssysteme, sektorenübergreifende Versorgungsplattformen sowie moderne Leitstellen erfordern erhebliche Investitionen und Betriebskosten. Werden diese Aufwendungen nicht refinanziert, drohen politisch gewollte Reformen an ihrer Finanzierung zu scheitern.
"Die geplante Regelung verkennt die tatsächliche Kostenstruktur des Rettungsdienstes", betont Jan Osnabrügge, stellvertretender Geschäftsführer und Fachbereichsleiter Recht und Tarif der RKiSH. "Die notwendigen Vorhaltungen sind gesetzlich vorgegeben. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Digitalisierung und Versorgungssicherheit kontinuierlich. Eine Finanzierung nach gedeckelten Pauschalen wird diesen Rahmenbedingungen nicht gerecht. Somit bleibt: Wer die Leistung bestellt, muss sie auch bezahlen!"
Die RKiSH sieht zudem einen grundlegenden Konflikt zwischen dem landesrechtlich geregelten Sicherstellungsauftrag der Kreise und kreisfreien Städte und den geplanten bundesrechtlichen Finanzierungsregelungen. Die Kommunen bleiben verpflichtet, eine flächendeckende Notfallversorgung sicherzustellen - auch dann, wenn tatsächliche Kostensteigerungen künftig nicht mehr vollständig refinanziert werden.
Aus Sicht der RKiSH berührt dies zugleich das verfassungsrechtlich verankerte Konnexitätsprinzip. Zusätzliche Aufgaben, höhere Qualitätsstandards oder neue Vorhaltepflichten müssen dauerhaft finanziell abgesichert werden. Andernfalls drohen strukturelle Defizite in kommunalen Haushalten und ein Investitionsstau bei dringend notwendigen Zukunftsprojekten.
Völlig unberücksichtigt bleiben zudem die Herausforderungen der kommenden Jahre. Eine resiliente und auch in Sondersituationen leistungsfähige außerklinische Notfallversorgung ist vor dem Hintergrund erwarteter Einsatzsteigerungen von bis zu 50 Prozent bis zum Jahr 2040 kaum mit zusätzlichen Finanzierungsbegrenzungen vereinbar.
Die RKiSH fordert daher Nachbesserungen im weiteren Gesetzgebungsverfahren. Erforderlich sind insbesondere eine auskömmliche Finanzierung der Vorhalte- und Investitionskosten, die verlässliche Refinanzierung tariflicher Entwicklungen sowie Regelungen, die den besonderen Vorhaltecharakter des Rettungsdienstes angemessen berücksichtigen.
"Politik und Gesellschaft erwarten zu Recht einen Rettungsdienst, der digitaler, vernetzter, resilienter und leistungsfähiger wird. Diese Ziele teilen wir ausdrücklich. Sie werden aber nur erreichbar sein, wenn die Finanzierung mit den tatsächlichen Anforderungen Schritt hält. Wer Versorgungssicherheit erwartet, muss auch die Voraussetzungen dafür dauerhaft finanzieren", so Lase abschließend.
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Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein gGmbH
Christian Mandel
Presse- und Unternehmenssprecher
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POL-FL: Kappeln: Radfahrer mit Stoffbeutel angegriffen - Polizei sucht Zeugen
Kappeln (ost)
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) gegen 15:40 Uhr wurde ein 83-jähriger Radfahrer in der Unterführung der Schleibrücke zwischen Am Hafen und Am Südhafen von einem unbekannten Angreifer mehrmals mit einem Stoffbeutel mit hartem Inhalt geschlagen. Dadurch stürzte er vom Fahrrad und verletzte sich.
Der Geschädigte berichtete der Polizei, dass er mit dem Fahrrad durch die Unterführung fuhr. Im Tunnel sah er einen Mann und eine Frau zusammen, die ihm beide unbekannt waren. Der Mann schlug ihn plötzlich fünf bis sechs Mal mit dem Stoffbeutel und ließ ihn stürzen. Sowohl der Mann als auch die Frau beleidigten ihn zusätzlich.
Die Polizei Kappeln hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nun nach den beiden Unbekannten. Der Täter war 40-45 Jahre alt und schlank. Er trug ein helles kurzärmliges Shirt und sprach fließend Deutsch. Die Frau war ungefähr im gleichen Alter und trug ein helles Kleid.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den beschriebenen Personen haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 04642/9655901 oder per E-Mail unter Kappeln.PR@polizei.landsh.de zu melden.
Die Beamten schließen bisher einen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und dem Angriff auf einen Radfahrer am 24.05.2026 in der Nordstraße in Kappeln aus, basierend auf der abweichenden Beschreibung der Personen.
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FW-PI: Großeinsatz durch beschädigte Gasleitung
Pinneberg (ost)
Montag, 1. Juni 2026, 20.01 Uhr +++ Ort des Geschehens: Bokholt-Hanredder, Schützenstraße +++ Einsatz: TH GAS (Technische Hilfe Gasaustritt)
Ein defekter Ventil an einer Hauptgasleitung führte gestern Abend in Bokholt-Hanredder zu einem größeren Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr und zur vorübergehenden Evakuierung von etwa 20 Haushalten.
Die Feuerwehr wurde gegen 20 Uhr vom Gasversorger alarmiert, da durch den beschädigten Ventil große Mengen Gas ausströmten und möglicherweise bereits ins Erdreich unter der Straße und in die Kanalisation gelangt waren.
Die Freiwillige Feuerwehr Bokholt-Hanredder hatte an diesem Abend Dienst und war entsprechend schnell zur Stelle. Der Einsatzleiter, stellvertretender Wehrführer Christoffer Sühlsen, sorgte für Brandschutz und alarmierte aufgrund des Ausmaßes des Gasaustritts die Feuerwehr Barmstedt. Ein Evakuierungsradius um den Ort des Gasaustritts wurde festgelegt und im Verlauf des Einsatzes auf 100 Meter erweitert, da das Gas bereits den Asphalt in der Nähe angehoben hatte. Gleichzeitig wurde eine NINA-Warnung an die Bevölkerung verschickt, um zu warnen.
Rund 20 Haushalte befanden sich im Evakuierungsradius. Das Bürgerhaus wurde als Notunterkunft für die etwa 50 Bewohnerinnen und Bewohner geöffnet. Die meisten warteten jedoch bei angenehmen frühsommerlichen Temperaturen außerhalb des Evakuierungsradius auf das Ende des Einsatzes.
Zur Vermeidung weiterer Gefahren wurde auch die Mittelspannungsleitung in der Hauptstraße abgeschaltet. Dies hatte zwar keine direkten Auswirkungen auf die Haushalte, aber es wurde vorsichtshalber eine weitere NINA-Warnung herausgegeben und ein Notfall-Infopunkt im Bürgerhaus eingerichtet.
Letztendlich war dies jedoch nicht erforderlich, da es den Gasversorgern gelang, die Hauptgasleitung an einem zentralen Ventil abzusperren und den Gasaustritt zu stoppen.
Gegen 23 Uhr konnten die Feuerwehr ihre Maßnahmen zurückfahren und die Warnungen aufheben. Die Evakuierten konnten in ihre Häuser zurückkehren.
Allerdings blieb die Gasversorgung für über 100 Haushalte während der Reparaturarbeiten unterbrochen. Die Hauptstraße in diesem Bereich bleibt aufgrund der Gasschäden gesperrt.
Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bokholt-Hanredder und Barmstedt, der Landespolizei und der Rettungswagenbesatzung im Einsatz.
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Pressesprecher
Sebastian Kimstädt
Telefon: 04120 8254 700
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FW-Kiel: Brennt Gartenhaus in Wohngebiet
Kiel (ost)
Um etwa 21:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Wehdenwegs im Kieler Stadtteil Wellingdorf. Die Einsatzkräfte, die sofort alarmiert wurden, bestätigten dies bereits auf dem Weg dorthin.
Als die Feuerwehr eintraf, brannte ein Gartenhaus von 3m x 6m in einem Wohngebiet in voller Ausdehnung, einschließlich der angrenzenden Bäume. Durch den schnellen Einsatz von 4 Trupps unter schwerem Atemschutz mit 3 C-Rohren konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut.
Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Ostfeuerwache, der Freiwilligen Feuerwehr Kiel Dietrichsdorf sowie Sonderkomponenten der Nordwache im Einsatz. Gegen 00:00 Uhr konnten alle Maßnahmen seitens der Feuerwehr abgeschlossen werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
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