Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 09.04.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 09.04.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
Karte für diesen Artikel
POL-KI: 260409.2 KielKreis Rendsburg-Eckernförde: 85-Jähriger aus Wattenbek vermisst
Kiel / Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)
Seit gestern Abend fehlt jede Spur von dem 85-jährigen Günter S. aus Wattenbek.
Zuletzt wurde der Mann gestern um 19:00 Uhr in der Nähe des Städtischen Krankenhauses und des Exerzierplatzes gesichtet. Möglicherweise war er auch im Kieler Stadtgebiet mit einem grauen Ford Focus mit dem Kennzeichen RD-RG 323 unterwegs.
Günter S. benötigt dringend medizinische Hilfe.
Er hat eine normale Statur, graues Haar und einen leichten Bartansatz. Zur Kleidung gibt es keine Informationen.
Günter S. könnte sich entweder zu Fuß oder mit dem Auto im Kieler Stadtgebiet und auf dem Weg nach Wattenbek bewegen.
Da bisherige Suchaktionen erfolglos waren, bitten wir die Medien und die Bevölkerung um Mithilfe.
Personen, die Herrn S. gesehen haben oder Informationen über seinen Aufenthaltsort haben, werden gebeten, die Polizei unter 0431 / 160 33 33 zu kontaktieren oder die 110 anzurufen.
Mathias Stöwer, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: Elmshorn - Auffällige Häufung von Mülltonnenbränden - Polizei hofft auf Zeugenhinweise
Elmshorn (ost)
In den vergangenen drei Tagen gab es mehrere Brände von Mülltonnen. Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen und prüft auch einen möglichen Zusammenhang mit den Taten Anfang Februar.
In der Nacht wurden Mülltonnen von einem oder mehreren Unbekannten angezündet. Den Anfang machten zwei brennende Mülltonnen im Flamweg, die am 07.04.2026 (Dienstag) um 01:47 Uhr gemeldet wurden. Eine weitere Tat ereignete sich am 08.04.2026 (Mittwoch) um 02:34 Uhr im Drosselkamp. Die letzten bekannten Taten wurden heute am 09.04.2026 (Donnerstag) um 00:13 Uhr in der Neue Straße und um 01:44 Uhr in der Hafenstraße angezeigt. Der Gesamtschaden bei den vier genannten Taten wird auf etwa 2500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Verbindungen.
Aufgrund der örtlichen Nähe und ähnlicher Tatzeiten werden auch die Taten von Anfang Februar erneut überprüft, um mögliche Zusammenhänge festzustellen. Am 03.02.2026 (Dienstag, 21.39 Uhr) wurde ein Müllcontainer in Brand gesteckt und am 05.02.2026 (Donnerstag, 01:48 Uhr) brannten zwei Autos im Flamweg. Ein weiteres Auto wurde am 06.02.2026 (Freitag, 02:05 Uhr) in der Rudolf-Diesel-Straße von unbekannten Tätern angezündet. Der Gesamtschaden bei den Taten Anfang Februar wurde auf etwa 65.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Elmshorn bittet um Hinweise und ist unter der Rufnummer 04121-803-0 erreichbar.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-HL: BAB 1 - Kreuz Lübeck65 km/h zu schnell auf der Bundesautobahn 1
Lübeck (ost)
Am Dienstagmorgen (07.04.2026) haben Polizeibeamte des Polizei-Autobahn- und -Bezirksreviers Scharbeutz auf der Bundesautobahn 1 eine Fahrerin festgestellt, die zu schnell unterwegs war. Die Beamten haben den Verstoß mit ihrem Videowagen aufgezeichnet und die Geschwindigkeit gemessen. Die Frau könnte mit einem Bußgeld, einem Fahrverbot und Punkten im Fahreignungsregister bestraft werden.
Um 08:00 Uhr fuhr eine 31-jährige Frau aus dem Kreis Ostholstein auf der Bundesautobahn 1 in Richtung Hamburg. Kurz hinter dem Kreuz Lübeck wurde sie von den Beamten des Video- und Geschwindigkeitsmessdienstes des Polizei-Autobahn- und -Bezirksreviers Scharbeutz mit ihrem Videowagen bemerkt.
In diesem Bereich gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h. Die Polizisten stellten fest, dass die 31-Jährige mit ihrem VW T-Roc deutlich schneller fuhr und begannen, ihre Fahrt mit dem Videowagen aufzuzeichnen. Die Geschwindigkeitsmessung ergab nach Abzug der Toleranz einen Wert von 185 km/h.
Aufgrund der Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit um 65 km/h drohen der Ostholsteinerin nun ein Bußgeld in Höhe von 600EUR, zwei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-FL: Klein-Rheide - Verkehrsunfall mit schwerverletzter Personen
Klein-Rheide (ost)
Früh am 09.04.2026 ereignete sich gegen 09:10 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person in Klein-Rheide, in der Nähe des Bundeswehr-Flugplatzes.
Derzeitigen Untersuchungen zufolge fuhr ein 56-jähriger Autofahrer die Straße Mielberg mit seinem Golf Cabriolet entlang, als er alleinbeteiligt von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überschlug sich und der Mann wurde bei diesem Vorfall aus dem Auto geschleudert.
Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, der den Verletzten zum UKSH Kiel brachte. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Es wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen.
Die Straße war während der Rettungsmaßnahmen gesperrt.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Lynn Thomsen
Telefon: 0461 484 2010
E-Mail: Pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Fahrraddieb auf frischer Tat gestellt
Ratzeburg (ost)
09.04.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 08.04.2026 - Mölln
Gestern Nachmittag (08.04.2026) wurde ein 61-jähriger Fahrraddieb von Polizeibeamten in Mölln auf frischer Tat festgenommen, gegen 15.25 Uhr in der Hauptstraße.
Es wird angenommen, dass der 61-jährige Möllner gegen 15.15 Uhr vor einer Bäckereifiliale in der Straße Bauhof ein ungesichertes Carbon Rennrad gestohlen hat und damit davongefahren ist. Bei der Fahndung wurde der Verdächtige mit dem Rad in der Hauptstraße erwischt, während einige Anbauteile bereits in seinem Rucksack waren.
Das gestohlene Rennrad und die Anbauteile wurden an die rechtmäßige Besitzerin aus Trittau zurückgegeben.
Der Möllner wird nun wegen Diebstahls angeklagt.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-SE: Bad Segeberg - Pkw-Fahrer touchiert Fußgänger beim Durchfahren eines Kreisverkehrs, hält aber nicht an
Bad Segeberg (ost)
Am 08.04.2026 (Mittwoch) ereignete sich gegen 22.20 Uhr im Kreisverkehr der Burgfeldstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fußgänger. Die Polizei sucht nun den Autofahrer, der sich unerlaubt vom Unfallort entfernt hat.
Während des Unfalls schob ein Fußgänger sein Fahrrad durch den Kreisverkehr der Burgfeldstraße und wollte an der Ausfahrt in Richtung B 206 die Burgfeldstraße über die Fußgängerfurt überqueren. Der 41-jährige Mann aus Bad Segeberg wurde auf der Fußgängerfurt von einem Auto touchiert und stürzte. Dabei erlitt er leichte Verletzungen und sein Fahrrad wurde leicht beschädigt. Hinweise zum verursachenden Auto konnten nicht gegeben werden.
Die Polizei hofft nun auf Aussagen von möglichen Zeugen, die wichtige Informationen zu diesem Vorfall liefern können. Hinweise werden unter der Rufnummer 04551-884-0 entgegengenommen.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260409.2 Heide: Fahrzeug geht in Flammen auf - Zeugen gesucht!
Heide (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein Fahrzeug in Heide durch ein Feuer zerstört. Die Ermittler der Kriminalpolizei in Heide gehen derzeit davon aus, dass es Brandstiftung war, und bitten um Informationen.
Um 04.50 Uhr alarmierte ein Anwohner der Schleswiger Straße die Rettungsdienste, nachdem er bemerkt hatte, dass ein Fiat und ein daneben liegender Müllhaufen in der Nähe eines Wohnhauses brannten. Die Freiwillige Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört, der Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Der Verursacher des Brandes ist bisher unbekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Heide unter der Telefonnummer 0481 / 940 zu melden.
Merle Neufeld
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260409.1 Brunsbüttel: Unbekannter überfällt Tankstelle am frühen Morgen
Brunsbüttel (ost)
Ein Mann hat am Mittwochmorgen eine Tankstelle in Brunsbüttel überfallen. Er hat eine Angestellte bedroht und dann mit Geld und Zigaretten geflohen. Die Polizei bittet um Hinweise.
Es wird angenommen, dass der Täter gegen 06:00 Uhr die Tankstelle in der Olof-Palme-Allee betreten hat. Er hat die 61-jährige Angestellte mit Gewalt bedroht und Geld sowie Zigaretten in unbekannter Menge aus der Kasse und dem Verkaufsraum genommen. Danach hat er den Tatort verlassen und ist unerkannt geflohen.
Der Täter wird als etwa 174 Zentimeter großer Mann mit normaler Statur, braunen Augen und auffallend kräftigen Oberschenkeln beschrieben. Er spricht akzentfreies Deutsch. Zum Zeitpunkt der Tat trug er einen schwarzen Kapuzenpullover, einen schwarzen Schlauchschal als Maske und eine mittelblaue Jeans. An einem Oberschenkel der Hose waren zwei rostfarbene Flecken zu sehen.
Die Kriminalpolizei in Heide ermittelt wegen schweren Raubes. Zudem wird ein möglicher Zusammenhang zu einem Einbruch in eine Discothek in der Koogstraße geprüft, der in der Nacht zum Mittwoch stattfand. Dabei hat der Täter drei Flaschen Alkohol und etwas Bargeld gestohlen.
Hinweise zu beiden Vorfällen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0481 / 940 entgegen. Insbesondere wird der Besucher der Tankstelle gebeten, sich zu melden, der kurz nach dem Raubüberfall mit einem leuchtenden Helm hereinkam.
Merle Neufeld
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-HL: OH - Kellenhusen (Ostsee)Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte
Lübeck (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (09.04.2026) widersetzte sich ein Mann in Kellenhusen (Ostsee) massiv, als er aufgrund des Verdachts auf Alkohol- und Drogenmissbrauch in eine Klinik gebracht werden sollte. Weder die Rettungsdienstkräfte noch die Polizei wurden verletzt. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff, Widerstand, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.
Um Mitternacht wurden Rettungsdienstkräfte und Polizei alarmiert. In der Straße Kornkamp in Kellenhusen (Ostsee) war ein Mann nach Alkohol- und Cannabiskonsum nicht mehr ansprechbar.
Als der 31-jährige Mann in eine Klinik gebracht werden sollte, beschimpfte er die Rettungskräfte und griff sie an. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, wurden sie ebenfalls zunächst mit Beschimpfungen und Bedrohungen konfrontiert. Später kam es zu Tritten und Schlägen gegen die Einsatzkräfte.
Der Mann wurde von den Einsatzkräften überwältigt und in eine Lübecker Klinik gebracht. Bei dem Vorfall wurden keine Rettungsdienstkräfte oder Polizeibeamte verletzt.
Zusätzlich soll der Mann aus Niedersachsen im Rettungswagen in die Stoffpolster gebissen und diese beschädigt haben.
Die Polizei hat gegen den 31-jährigen Mann (deutsche Staatsangehörigkeit) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf tätlichen Angriff, Widerstand, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Polizeistreife stellt einen Graffitisprayer auf frischer Tat
Ratzeburg (ost)
09.04.2026 | Kreis Stormarn | 09.04.2026 - Oststeinbek
Heute Morgen wurde eine Person in Oststeinbek von einer Streifenwagenbesatzung des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg festgenommen, nachdem sie dabei erwischt wurde, einen abgestellten Lkw zu besprühen.
Um 01.10 Uhr bemerkten die Beamten während einer Streifenfahrt durch die Meessen-Straße in Oststeinbek einen Jugendlichen, der gerade dabei war, ein Graffiti auf einem Lkw zu sprühen. Als der Jugendliche die Polizisten sah, flüchtete er, wurde jedoch sofort von den verfolgenden Beamten eingeholt und vorläufig festgenommen. Dabei leistete er anfänglich Widerstand, wodurch ein Beamter leichte Verletzungen erlitt.
Der Tatverdächtige ist ein 17-jähriger deutscher Jugendlicher aus dem Kreis Stormarn. In seinem Rucksack fanden die Beamten mehrere Farbspraydosen, die als Beweismittel sichergestellt wurden.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seinen Eltern übergeben.
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-KI: 260409.1 Kiel - Verletzte in Diskothek nach Einsatz von Reizstoff - Zeugen gesucht
Kiel (ost)
Letzte Nacht ereignete sich in einem Kieler Club eine gefährliche Körperverletzung durch den Gebrauch eines Reizstoffsprühgerätes. Vier Personen wurden leicht verletzt, ein 20-Jähriger wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Diskothek wurde evakuiert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls.
Um 1:45 Uhr erhielten Beamte des 1. Polizeireviers Kiel Informationen darüber, dass es in einer Diskothek im Stadtteil Ravensberg zu mehreren Verletzungen gekommen sei, nachdem Pfefferspray eingesetzt wurde. Vor Ort trafen die Beamten auf insgesamt fünf junge Personen, die über Husten und Reizungen im Hals klagten, nachdem Reizgas im Bereich der Tanzfläche versprüht worden war. Ein 20-jähriger Mann wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, die anderen Verletzten wurden vor Ort behandelt und dann entlassen. Die Polizei evakuierte den Club und stellte das Reizstoffsprühgerät sicher. Nachdem der Club ausreichend gelüftet war, konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.
Das 1. Polizeirevier Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Personen, die Hinweise geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0431-1601110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Hier geht es zur Originalquelle
Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
LKA-SH: Studie "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" (SKiD)startet29.000 Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein erhalten Vorankündigung per Post
Kiel (ost)
In dieser Woche beginnt erneut die deutschlandweite Umfrage zu "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" (SKiD) des Bundeskriminalamtes (BKA) in Zusammenarbeit mit den Polizeien der Länder. Schleswig-Holstein nimmt auch an der Studie teil.
In den nächsten Tagen erhalten etwa 29.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren in Schleswig-Holstein zunächst eine Ankündigung per Post mit Informationen zur Studie. Einige Tage später werden dann die Fragebögen verschickt, die auch online ausgefüllt werden können. Die Teilnahme ist freiwillig, die gesammelten Daten werden anonymisiert ausgewertet.
Jeder ausgefüllte Fragebogen ist von Bedeutung, betont Dr. Fee-Elisabeth Bertram von der Kriminologischen Forschungsstelle im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA). "Wir hoffen, dass möglichst viele der zufällig ausgewählten Personen die Gelegenheit nutzen, an der Umfrage teilzunehmen. Je mehr Teilnehmende den Fragebogen beantworten, desto genauer ist das Bild, das wir zur Kriminalitätslage, dem vorherrschenden Sicherheitsgefühl und den Erfahrungen mit der Polizeiarbeit erhalten."
Im nördlichsten Bundesland werden seit 2015 eigene Dunkelfeldbefragungen durchgeführt, zuletzt im Jahr 2019. Seit 2020 werden diese Erhebungen im SKiD-Projektverbund mit dem BKA fortgesetzt, sodass nun auch Vergleiche zwischen Schleswig-Holstein und dem Bundesgebiet möglich sind. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über das sogenannte Dunkelfeld der Kriminalität zu gewinnen. Damit ist der Teil der Straftaten gemeint, der der Polizei nicht zur Kenntnis gelangt und somit nicht offiziell registriert wird. Zudem wird im Rahmen der Umfrage erhoben, wie sicher sich die Menschen in Deutschland fühlen, durch welche Kriminalitätsformen sie sich bedroht fühlen und wie sie die Arbeit der Polizei bewerten.
Schleswig-Holstein ergänzt die Umfrage außerdem durch ein Spezialmodul, wie Fee-Elisabeth Bertram erklärt: "Wie Bürgerinnen und Bürger politisch motivierte Kriminalität wahrnehmen, prägt das Vertrauen in den Staat, die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Daher sind wir besonders gespannt auf die Antworten zu den erstmalig in die Umfrage aufgenommenen Themen politisch motivierte Kriminalität und Extremismus."
Das Projekt "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland" wird aus Mitteln des Fonds für die Innere Sicherheit durch die Europäische Union kofinanziert. Das BKA hat das unabhängige Forschungsinstitut Verian aus München mit der Durchführung der Datenerhebung beauftragt. Detaillierte Informationen zur Methodik, zur Erstellung der Fragebögen sowie Einzelheiten für Personen, die befragt werden und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) sind gebündelt auf der BKA-Projektseite "Sicherheit und Kriminalität in Deutschland - SKiD" unter www.bka.de/skid verfügbar.
Die Ergebnisberichte der letzten Dunkelfeldbefragung sind unter folgenden Links abrufbar.
SH: https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/ DasSindWir/LKA/KFS/_downloads/SKiD_2020_Kernbefunde_SH.pdf
BKA: https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsprojekteUndErgebnisse/ Dunkelfeldforschung/SKiD/Ergebnisse/Ergebnisse_node.html
Hier geht es zur Originalquelle
Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








