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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 10.05.2026 aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 10.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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10.05.2026 – 12:12

FW-SE: Anzahl der Vegetationsbrände steigt

Bad Segeberg (ost)

Die Freiwilligen Feuerwehren in der Region Segeberg haben in den letzten Tagen vermehrt kleinere und teilweise auch größere Wald- und Flächenbrände gemeldet.

Neben kleinen Bränden, wie beispielsweise Brände an Hecken, Büschen oder Bäumen, die durch Unkrautvernichtung entstanden sind, mussten die Einsatzkräfte bereits drei größere Flächenbrände im Wald oder Moor in der Region Segeberg bekämpfen.

Auch das Wegwerfen von Müll stellt eine große Gefahr dar.

Obwohl die Feuerwehren auf solche saisonalen Einsatzszenarien gut vorbereitet sind, ist das verantwortungsbewusste Handeln jedes Einzelnen erforderlich.

1) Das Rauchen in Waldgebieten ist generell vom 01.03. bis 31.10. verboten.

2) Entsorgen Sie Zigarettenreste nicht leichtfertig!

3) Offenes Feuer oder Grillen ist nur an ausgewiesenen Stellen in Waldgebieten erlaubt. Ansonsten gilt ein Mindestabstand von 100 m. Achten Sie beim Grillen unbedingt auf einen festen Stand und einen sicheren Untergrund.

4) Parken Sie Ihr Fahrzeug nur auf asphaltierten oder geschotterten Flächen. Ein heißer Katalysator oder Auspuff kann Gras in der Nähe entzünden.

5) Verzichten Sie bei hohen und trockenen Temperaturen auf Arbeiten, die Funken verursachen können.

6) Verzichten Sie bei heißen und trockenen Temperaturen auf Aktivitäten wie Unkrautvernichtung, die Brände auslösen können.

7) Seien Sie besonders vorsichtig beim Einsatz von Maschinen oder Geräten, die Funken verursachen können.

Halten Sie Zufahrten zu Waldgebieten jederzeit frei, damit die Feuerwehr im Ernstfall mit ihren Großfahrzeugen ungehindert zur Einsatzstelle gelangen kann.

Der Waldbrandgefahrenindex (WBI) und der Graslandfeuerindex (GLFI) beschreiben in fünf Warnstufen (1=gering bis 5=sehr hoch) das meteorologische Gefahrenpotenzial für Vegetationsbrände. Während der trockenen Jahreszeit liegt er kontinuierlich auf Stufe 3 und höher. Informationen dazu finden Sie jederzeit auf der Website des Deutschen Wetterdienstes (www.dwd.de).

Wenn Sie Rauchentwicklung bemerken, rufen Sie sofort die Notrufnummer 112 an.

Im Falle eines Feuers können Sie versuchen, es selbst zu löschen. Bringen Sie sich jedoch nicht unnötig in Gefahr!

Hier geht es zur Originalquelle

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
stellv. Kreispressewart
Nils Schöning
E-Mail: n.schoening@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

10.05.2026 – 10:29

FW-Stormarn: FEU G -> FEU2 (Feuer 2 Löschzüge) Brennt Wohngebäude in Rohbau. Schwierige Wasserversorgung über lange Wegstrecke.

Travenbrück (ost)

Früh am 10. Mai wurden um 8 Uhr mehrere Feuerwehren aus dem Amt Bad Oldesloe-Land sowie der Drehleiterzug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oldesloe zu einem Gebäudebrand gerufen. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde die Meldung bestätigt. Ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude, das derzeit zu einem Wohngebäude umgebaut wird, stand in Flammen. Auch der Dachstuhl, der sich noch im Rohbau befindet, stand in Flammen. Die ersten Einsatzkräfte begannen sofort mit der Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren und erhöhten das Alarmstichwort auf Feu2 (Feuer mit zwei Löschzügen). Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung musste eine mehrere hundert Meter lange Wasserleitung aus einem nahegelegenen Bach mit einer tragbaren Pumpe aufgebaut werden. Zusätzlich wurde ein sogenannter Pendelverkehr mit zwei Tanklöschfahrzeugen eingerichtet.

Derzeit ist das Feuer gelöscht. Es werden weiterhin Nachlöscharbeiten durchgeführt. Dafür wird ein Teil des Dachstuhls mithilfe eines Baggers abgerissen. Im Einsatz waren vier kleine Strahlrohre, ein Wenderohr über die Drehleiter und ein tragbarer Wasserwerfer. Es gab keine Verletzten. Etwa 90 Einsatzkräfte waren im Einsatz, bestehend aus den Freiwilligen Feuerwehren: Grabau, Schlammersdorf, Seefeld, Tralau, Bad Oldesloe Stadt, Rettungsdienst, Betreuungsgruppe des ASB zur Verpflegung und Polizei.

Hier geht es zur Originalquelle

Kreisfeuerwehrverband Stormarn
Pressestelle
Jan Levin de Oliveira
TEL:017664980963
E-Mail: presse@kfv-stormarn.de
https://kfv-stormarn.net

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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