Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 12.07.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 12.07.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-SE: Schwerer Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Insassen
Wensin - B432 (ost)
Heute Mittag, am 12.07.2026, ereignete sich auf der Bundesstraße 432 zwischen den Städten Wardersee und Wensin ein schwerer Verkehrsunfall.
Aus bisher unbekannten Gründen kam ein Mercedes-Benz B-Klasse alleinbeteiligt von der Straße ab und landete seitlich im Straßengraben.
Um 13:39 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung die umliegenden Feuerwehren sowie den Rettungsdienst mit dem Einsatzstichwort "TH G Y" (Technische Hilfeleistung, größer als Standard, Menschenleben in Gefahr) zur Unfallstelle.
Kurz darauf meldeten sich weitere Notrufteilnehmer bei der Leitstelle und berichteten von mehreren Personen im Unfallfahrzeug. Daher wurde das Einsatzstichwort auf "TH G R5" (Technische Hilfeleistung, größer als Standard, Großeinsatz Rettungsdienst) erhöht und weitere Rettungskräfte zum Unfallort nachalarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Rettungswagens kümmerten sich bereits mehrere Ersthelfer um die beiden im Unfallfahrzeug eingeklemmten Insassen. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehrkräfte unterstützten die Maßnahmen des Rettungsdienstes, bereiteten die technische Rettung vor und sorgten für den Brandschutz.
In Absprache mit den Notärzten wurde zunächst das verunfallte Auto aufgerichtet und anschließend die schwer verletzte Fahrerin und der ebenfalls schwer verletzte Beifahrer mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug gerettet.
Sie wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Während des Einsatzes musste die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden.
Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Unfallursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffenen machen.
Die Polizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Beteiligte Einsatzkräfte:
Freiwillige Feuerwehr Berlin Freiwillige Feuerwehr Wensin-Garbek Amtsfeuerwehr Trave-Land: Amtswehrführung und Führungsgruppe Freiwillige Feuerwehr Gnissau (Ostholstein) Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein: Notarzt, zwei Rettungswagen, Krankentransportwagen Rettungsdienst Holstein AöR: Rettungswagen DRF Luftrettung Rettungshubschrauber Christoph 42 ADAC Rettungshubschrauber Christoph 67 Polizei Segeberg und Pinneberg
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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.de
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FW-RD: Realitätsnahe Großübung fordert Feuerwehr und Rettungsdienst in Tappendorf
Rendsburg (ost)
Unfall mit Linienbus, Auto und Transporter - über 100 Einsatzkräfte üben die Zusammenarbeit bei einem Massenanfall von Verletzten
Am Freitagabend (10.07.2026) wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hohenwestedt, Remmels sowie Tappendorf-Rade gegen 18:45 Uhr mit dem Einsatzstichwort "TH G R10 - Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen" in die Dorfstraße nach Tappendorf alarmiert. Schnell wurde deutlich, dass es sich um kein gewöhnliches Einsatzszenario handelte - glücklicherweise war die Alarmierung Teil einer groß angelegten Einsatzübung. Zwar wussten alle beteiligten Einsatzkräfte, dass an diesem Abend ein Übungsdienst stattfinden würde, der tatsächliche Inhalt der Übung war jedoch nur einem sehr kleinen Personenkreis bekannt.
Die Planung und Durchführung lag in den Händen von Stefan Kanschat, stellvertretender Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwestedt. Gemeinsam mit seinem Team hatte er ein herausforderndes und äußerst realistisches Einsatzszenario vorbereitet.
Komplexes Unfallszenario
Nach der angenommenen Situation war ein Linienbus in einer Kurve von der Straße abgekommen und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte er frontal mit einem Auto. Ein Transporter, der hinter dem Bus fuhr, konnte nicht rechtzeitig bremsen und prallte auf das Heck des Linienbusses.
Im Bus befanden sich viele Passagiere, die unterschiedlich schwer verletzt wurden. Im Auto waren zwei Personen eingeklemmt. Für den Fahrer kam nach dem Übungsszenario jede Hilfe zu spät - seine Verletzungen waren tödlich und wurden durch eine Übungspuppe dargestellt. Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und musste nach einer technischen Rettung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch die Insassen des Transporters benötigten medizinische Versorgung.
Feuerwehr übernimmt Erstversorgung und technische Rettung
Nach der Ankunft verschafften sich die ersten Einsatzkräfte einen Überblick über die Lage und forderten aufgrund des Ausmaßes des Schadens weitere Unterstützung an.
Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen die Feuerwehren die Erstversorgung und Betreuung der Verletzten. Gleichzeitig wurde der Brandschutz sichergestellt, die Fahrzeuge gegen Wegrollen gesichert und die technische Rettung vorbereitet.
Nach der medizinischen Beurteilung durch den Leitenden Notarzt begann die technische Rettung. Um den schwer verletzten Beifahrer möglichst schonend zu befreien, musste das Dach des Autos mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden.
Wertvolle Ausbildung für den Rettungsdienst
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf der medizinischen Versorgung der vielen Verletzten. Diese wurde hauptsächlich von Auszubildenden des Rettungsdienstes unter Anleitung erfahrener Praxisanleiter durchgeführt. Die Übung bot sowohl den Feuerwehren als auch dem Nachwuchs im Rettungsdienst eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Zusammenspiel unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Die Rettungsdienstmaßnahmen wurden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Rendsburg, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Neumünster und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) Rendsburg unterstützt. Mit dem Einsatzleitwagen bildeten sie die wichtige Schnittstelle zwischen dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und dem Leitenden Notarzt (LNA).
Zu ihren Aufgaben gehörte die Koordination der Patientenströme und die Planung der Krankenhauszuweisungen. Gemeinsam mit der Leitstelle Mitte wurde eine Abfrage der Bettenkapazitäten in den umliegenden Krankenhäusern durchgeführt, um sicherzustellen, dass jede verletzte Person entsprechend ihrer Verletzungen in eine geeignete Klinik gebracht werden konnte.
Der ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 67" aus Hohenlockstedt war zu Beginn Teil der Übung. Kurz nach der Landung wurde die Besatzung jedoch zu einem echten Einsatz gerufen und verließ die Übung.
Während der Übung sorgte die Freiwillige Feuerwehr Nortorf mit ihrem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug für den Grundschutz der Gemeinde Hohenwestedt.
Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Nach Abschluss zog Übungsleiter Stefan Kanschat ein durchweg positives Fazit. Alle beteiligten Organisationen arbeiteten professionell, strukturiert und Hand in Hand zusammen. Gerade bei Einsätzen mit vielen Verletzten ist eine enge Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen unerlässlich.
Er betonte auch, dass niemand sich ein solches Einsatzszenario im echten Leben wünscht. Daher sind regelmäßige und realitätsnahe Übungen umso wichtiger, um Abläufe zu festigen, die Kommunikation zwischen den Organisationen zu verbessern und bestmöglich auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.
Ein großer Dank geht an alle Unterstützer, ohne die eine Übung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre. Stefan Kanschat bedankte sich stellvertretend bei der Amtsverwaltung, dem Autohaus Ihle und dem Autohaus Häufle & Lundt sowie Marco Weber und Henning Edler für ihre Hilfe.
Beteiligte Organisationen
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Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
Daniel Passig
Mobil: 0171 60 17 609
E-Mail: passig@kfv-rdeck.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








