Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 12.08.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 12.08.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-SE: 20260812.2 - Norderstedt: Zeugen nach Überfall im Stadtpark gesucht
Norderstedt (ost)
Nach einem Vorfall schwerer räuberischer Erpressung hat die Polizei in Norderstedt mit den Ermittlungen begonnen. Ein 20-jähriger Norderstedter wurde gestern (11.08.2026) im westlichen Teil des Stadtparks von mehreren maskierten Personen überfallen. Sie erbeuteten eine geringe Menge Bargeld und flüchteten in Richtung Falkenbergstraße. Es werden Zeugen gesucht.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen traf der 20-Jährige gegen 18:30 Uhr auf einen Jugendlichen. Zu dieser Zeit näherten sich bis zu acht Personen mit teilweise verdeckten Gesichtern und jugendlichem Aussehen dem 20-Jährigen und nahmen ihm unter Drohungen eine geringe Geldsumme ab. Die Täter flüchteten dann über die Falkenbergstraße in unbekannte Richtungen. Möglicherweise teilten sie sich in kleinere Gruppen auf oder flüchteten alleine weiter. Es ist auch möglich, dass E-Scooter verwendet wurden.
Vier der flüchtigen Personen wurden wie folgt beschrieben:
Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine Frau mit Kinderwagen den Vorfall beobachtet haben könnte. Sie und andere Zeugen, die Informationen zum Geschehen und den flüchtigen Tätern sowie ihrem Verbleib haben, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 040-528060 oder per E-Mail an egjugend.norderstedt.kpst@polizei.landsh.de bei den Ermittlern zu melden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: HLFolgemeldung: überregionale Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Jugendlicher
Lübeck (ost)
Seit Samstag (01.08.2026) wird die 15-jährige Lena H. aus einer betreuten Wohngruppe in Lübeck vermisst. Es gibt Hinweise darauf, dass sich das Mädchen möglicherweise in Schwerin oder Sachsen aufhält. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach ihr.
Lena H. ist 15 Jahre alt, ca. 175 cm groß und von kräftiger Statur. Sie hat dunkelbraune Haare und braune Augen. Als sie zuletzt gesehen wurde, trug sie eine schwarze Hose und ein schwarzes Oberteil. Die Jugendliche ist geistig beeinträchtigt und könnte ein Tablet sowie Kopfhörer bei sich haben.
Am 01.08.2026 verließ die vermisste Jugendliche die betreute Wohngruppe in Lübeck gegen 08:30 Uhr. Seitdem fehlt von Lena H. jede Spur.
Bisherige polizeiliche Maßnahmen haben nicht zur Auffindung der Jugendlichen geführt. Es wird vermutet, dass sich Lena H. in Schwerin oder im Großraum Chemnitz / Zwickau aufhält, da sie dort soziale Kontakte hat.
Personen, die Hinweise zum Aufenthaltsort der vermissten Jugendlichen geben können, werden gebeten, die Ermittler der Kriminalpolizei Lübeck telefonisch unter 0451 131-0 oder per E-Mail unter k1.luebeck.bki@polizei.landsh.de zu kontaktieren. Hinweise werden auch von anderen Polizeidienststellen entgegengenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260812.2: Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen eingeleitet: Polizei durchsucht Wohnanschrift in Preetz - Folgemeldung zu 260805.1,260806.1,2,3,260807.1,2
Preetz (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel
Im Zusammenhang mit dem verstorbenen Kleinkind Bella aus Preetz hat die Staatsanwaltschaft Kiel ein Ermittlungsverfahren gegen die Eltern wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass mangelnde Aufsichts- und Sorgfaltspflichten zum Ertrinken des Kindes geführt haben könnten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel hat das zuständige Amtsgericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnadresse in der Wakendorfer Straße in Preetz erlassen, den die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Kiel seit heute Mittag durchführen. Die Maßnahmen dienen der Auffindung und Sicherstellung von Beweismitteln sowie der weiteren Dokumentation der Umgebung und des Fundortes des Leichnams.
Zum aktuellen Zeitpunkt werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.
Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel
Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: OH- BAB1- ScharbeutzLKW-Auffahrunfall am Stauende - BAB1 Richtung Norden über mehrere Stunden gesperrt
Lübeck (ost)
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A1 in der Nähe der Ausfahrt Scharbeutz musste die Autobahn ab Dienstagmittag (11.08.2026) bis in den Abend in Fahrtrichtung Norden gesperrt werden. Laut den vorliegenden Informationen näherte sich der Fahrer eines Sattelzuges dem dortigen Stauende, kollidierte mit einem bereits stehenden LKW-Gespann, das auf ein Auto und eine weitere Sattelzugmaschine geschoben wurde. Der Fahrer des verursachenden LKW-Gespanns erlitt schwere Verletzungen, und die Aufräumarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Um 12:55 Uhr fuhr der 51-jährige Fahrer eines Sattelzuges auf der zweispurigen Autobahn A1 in Richtung Fehmarn. Zu diesem Zeitpunkt kam es im Bereich der Ausfahrt Scharbeutz zu einem Stau. Aus bisher unbekannten Gründen fuhr der LKW aus Bulgarien auf das Stauende auf und prallte gegen einen bereits stehenden LKW. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das getroffene Gespann aus Lettland gegen einen davor stehenden Ford Transit geschoben, der wiederum gegen einen auf der linken Fahrspur stehenden LKW aus Litauen gedrückt wurde.
Der 51-jährige Fahrer (Staatsangehörigkeit: Mazedonisch) des verursachenden LKW-Gespanns musste aus der stark beschädigten Fahrerkabine von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge erlitten einen Schock und teilweise leichte Verletzungen.
Die Aufräum- und Bergungsarbeiten gestalteten sich als umfangreich. Der LKW aus Bulgarien war mit fast 27.000 Glasflaschen beladen, die aufwendig umgeladen werden mussten. Der LKW aus Lettland transportierte Tiefkühlwaren. Ein beauftragter Havariekommissar wurde zum Unfallort gerufen. Zudem traten vor Ort verschiedene Betriebsstoffe aus, darunter auch Diesel aufgrund des beschädigten Tanks des verursachenden Gespanns. Eine Spezialfirma kümmerte sich um die Reinigung der Fahrbahn, zusätzlich musste Erde ausgetauscht werden.
Um 23:00 Uhr war die Autobahn A1 in Richtung Norden wieder vollständig befahrbar.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260812.1 Preetz: Kradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt
Preetz (ost)
Bei einem Verkehrsunfall in Preetz heute Morgen waren zwei Motorradfahrer verwickelt, wobei einer von ihnen aufgrund schwerer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Laut aktuellen Informationen fuhren heute gegen 09:00 Uhr zwei Motorradfahrer die Pohnsdorfer Straße entlang. Ein entgegenkommender Autofahrer erfasste einen der Motorradfahrer, als er in die Otto-Hahn-Straße abbog, und verursachte schwere Verletzungen. Der andere Motorradfahrer konnte ausweichen, wurde jedoch leicht verletzt.
Aufgrund der Rettungs- und Unfallaufnahmearbeiten musste die Unfallstelle etwa anderthalb Stunden lang gesperrt werden.
Die Polizeistation Preetz hat die Ermittlungen übernommen.
Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-FL: Korrektur zur gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Polizeidirektion Flensburg - Zeugenaufruf nach Leichenfund
Glücksburg (Ostsee) (ost)
Bei der ersten Meldung vom 12.08.2026 um 11:51 Uhr wurde der Name des Waldstücks, in dem der menschliche Torso entdeckt wurde, falsch geschrieben. Der richtige Name lautet "Friedeholz". Wir entschuldigen uns für den Tippfehler und bitten darum, die korrekte Schreibweise in zukünftigen Berichten zu verwenden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Katharina Petersen
Telefon: 0461 / 484 2009
E-Mail: pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: OH - Bad SchwartauMann nach Einsturz einer Hütte schwer verletzt
Lübeck (ost)
Am Dienstag (11.08.2026) gab es in Bad Schwartau einen Vorfall auf einem Privatgrundstück, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Es gibt keine Anzeichen für ein Verbrechen.
Um 12:00 Uhr wurden die Polizei, die Feuerwehr und der Rettungsdienst gerufen, da sich eine Person in der Ringstraße unter einer eingestürzten Gartenhütte befand.
Die Feuerwehrleute befreiten den Mann, der lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hatte. Der Rettungsdienst führte eine erfolgreiche Reanimation durch und brachte den Mann mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus.
Es scheint, dass der ältere Herr zum Zeitpunkt des Unglücks am Gartenhaus arbeitete, als es über ihm einstürzte. Es gibt keine Anzeichen für ein Verbrechen seitens der Polizei.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2015
Fax: 0451 / 131 - 2019
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POL-FL: Schlüttsiel: Unfall auf der L 191 - Polizei sucht Zeugen
Schlüttsiel (ost)
Am Montag, den 27.07.26, ereignete sich gegen 15:00 Uhr auf der L 191 in der Nähe von Schlüttsiel ein Zusammenstoß im Gegenverkehr, bei dem die beiden linken Außenspiegel zweier Fahrzeuge kollidierten.
Der Fahrer eines Honda Civic fuhr auf der L 191 von Dagebüll kommend in Richtung Ockholm. An einer Engstelle kam ihm eine schwarze Kombilimousine entgegen. Beide Fahrzeuge trafen sich an den linken Außenspiegeln. Am Honda Civic entstand dadurch Sachschaden. Es ist unklar, ob das andere Auto ebenfalls beschädigt wurde.
Der Fahrer oder die Fahrerin des schwarzen PKW sowie eventuelle Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizeistation Bredstedt in Verbindung zu setzen. Diese ist telefonisch unter 04671-4044900 oder per E-Mail unter Bredstedt.Pst@polizei.landsh.de erreichbar.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Katharina Petersen
Telefon: 0461 / 484 2009
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POL-SE: 20260812.1 - Norderstedt: Diebstahl von Autospiegeln beschäftigt die Polizei
Norderstedt (ost)
Seit etwa zwei Wochen gibt es vermehrt Diebstähle von Spiegelgläsern an PKW-Außenspiegeln im Stadtgebiet Norderstedt. Besonders betroffen sind Mercedes C-Klassen. Die Kriminalpolizeistelle Norderstedt hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Am Samstagvormittag (08.08.2026) bemerkte ein 26-jähriger Geschädigter in zwei Fällen das Fehlen der Spiegelgläser an seinen geparkten Fahrzeugen in der Ochsenzoller Straße. An einem Mercedes fehlten beide Gläser, an einem anderen nur das auf der Beifahrerseite. Ein weiterer Fall wurde am selben Tag von einem 35-jährigen Mann gemeldet. An seiner C-Klasse im Hermann-Löns-Weg wurden ebenfalls beide Spiegelgläser in der Nacht gestohlen.
In den letzten zwei Wochen kam es vermehrt zu ähnlichen Diebstählen im gesamten Stadtgebiet von Norderstedt. Das Sachgebiet 2 der Kriminalpolizeistelle hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den gestohlenen Spiegelgläsern oder den Tätern haben, werden gebeten, sich an die Ermittler zu wenden.
Hinweise werden unter der Rufnummer 040-528060 oder per E-Mail an sg2.norderstedt.kpst@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-FL: Glücksburg (Ostsee) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Flensburg und der Polizeidirektion Flensburg - Zeugenaufruf nach Leichenfund
Glücksburg (Ostsee) (ost)
Am Dienstagnachmittag (11.08.2026) gegen 16 Uhr entdeckte ein Jäger in Glücksburg im Gebiet des Waldes namens "Friedholz" einen männlichen menschlichen Torso, der in Plastikfolie verpackt war.
Die Staatsanwaltschaft Flensburg und Beamte der Mordkommission haben sofort am Dienstagnachmittag mit den Ermittlungen begonnen.
Aufgrund der Art und Weise, wie der Körper gefunden wurde, wird von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Die Hintergründe der Tat und die Identität des Leichnams sind noch unklar und werden von der Polizei untersucht.
Der Bereich um den Fundort wird derzeit von der Abteilung 1 der BKI Flensburg, der Spurensicherung und etwa 40 Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein auf weitere Hinweise durchsucht.
Die Autopsie des Leichnams wird am 12.08.2026 durchgeführt.
Zu diesem Zeitpunkt werden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die möglicherweise in den Tagen oder Wochen zuvor verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Waldstücks "Friedholz" / "Pugumer See" gesehen haben, sich unter der Telefonnummer: 0461 484-0 oder per E-Mail: k1.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Lukas Weyer
Telefon: 0461-4842010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
BPOL-FL: Kontrolle Kastenwagen: Gestohlenes Fahrrad, Fahrer keinen Führerschein, Mitfahrer gesucht
Ellund (ost)
Am gestrigen Nachmittag um ca. 17.00 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei zwei Kastenwagen aus Dänemark mit deutschen und bulgarischen Kennzeichen.
Während der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten fest, dass ein 38-jähriger Bulgare per Haftbefehl gesucht wurde. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen Diebstahls. Ein Mitfahrer konnte die Geldstrafe in Höhe von 234,- Euro für ihn begleichen, so dass ihm ein Gefängnisaufenthalt erspart blieb.
Der 24-jährige Fahrer war nicht im Besitz eines Führerscheins. Nach Ermittlungen stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis hatte. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet und ihm die Weiterfahrt untersagt.
Ein mitgeführtes Mountainbike wurde überprüft und es stellte sich heraus, dass es als gestohlen gemeldet war. Das Fahrrad wurde beschlagnahmt.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
POL-RZ: Polizei stoppt manipuliertes E-Bike in Ammersbek
Ratzeburg (ost)
12.08.2026 | Bezirk Stormarn | 11.08.2026 | Ammersbek
Beamte der Polizei stoppten am Dienstagmorgen einen Radfahrer auf einem offensichtlich manipulierten Pedelec. Dem Mann droht nun ein Ermittlungsverfahren.
Während er auf dem Weg zur Arbeit war, wurde ein Polizist, der mit seinem Pedelec, umgangssprachlich auch E-Bike genannt, auf der Lübecker Straße in Ammersbek unterwegs war, von einem Mann auf einem Elektrorad überholt. Sofort hatte der Beamte den Verdacht, dass etwas nicht stimmte. Der Überholende schien deutlich schneller als 25 km/h zu fahren. Am Fahrrad war jedoch kein Versicherungskennzeichen angebracht. Der Beamte informierte umgehend seine diensthabenden Kollegen, die den Radfahrer vor der Polizeistation Ammersbek stoppten und einer Kontrolle unterzogen. Bei dem Mann handelte es sich um einen 44-jährigen Deutschen aus dem Kreis Stormarn. Tatsächlich erhielten die Beamten während der Kontrolle Hinweise auf eine mögliche technische Manipulation des Fahrrads, die dazu geführt haben könnte, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit unerlaubt erhöht wurde. Das Zweirad verfügte nicht über den erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutz und durfte in diesem Zustand nicht betrieben werden. Dem Mann droht nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Das Angebot an zweirädrigen Fahrzeugen mit Elektromotorunterstützung ist mittlerweile so vielfältig, dass Verbraucher schnell den Überblick verlieren können. Grundsätzlich gibt es technisch und rechtlich klare Unterschiede zwischen Pedelecs und sogenannten S-Pedelecs.
Bei einem Pedelec unterstützt der Motor den Fahrer oder die Fahrerin beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 25 km/h. Danach schaltet sich die Motorunterstützung ab. Rechtlich gesehen gelten für Pedelecs die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie für normale Fahrräder ohne Motorunterstützung. Es ist keine Fahrerlaubnis, kein Kennzeichen und keine Versicherung erforderlich. Außerdem gibt es kein Mindestalter für die Nutzung. Pedelecs sollten, sofern vorhanden, auf Radwegen gefahren werden. Es besteht keine Helmpflicht - die Polizei empfiehlt jedoch dringend das Tragen eines Helms.
S-Pedelecs verfügen über einen deutlich stärkeren Motor, der bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h unterstützt, und sie gelten rechtlich als Kleinkrafträder. Die technischen Komponenten, wie Bremsen, sind auf die höhere Motorleistung abgestimmt. Für S-Pedelecs ist ein Führerschein der Klasse AM erforderlich. Außerdem besteht eine Versicherungspflicht für diese Fahrzeuge. Sie benötigen auch ein eigenes Versicherungskennzeichen. Das Mindestalter für die Nutzung beträgt 16 Jahre. S-Pedelecs dürfen nicht auf Radwegen gefahren werden; sie müssen auf der Straße fahren. Außerdem ist das Tragen eines speziell genormten Helms Pflicht.
Durch unsachgemäße Nutzung oder Manipulationen, beispielsweise um bei einem Pedelec über die 25 km/h hinaus Motorunterstützung zu erhalten, können Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Pedelecs - und damit auch Bremsen, Motor, Rahmen usw. - sind vom jeweiligen Hersteller für eine Unterstützung bis 25 km/h ausgelegt und die technischen Komponenten sind genau darauf abgestimmt. Unerlaubtes Tuning kann dazu führen, dass der Motor bei hoher Belastung überhitzt, die Bremsen nicht richtig funktionieren oder im schlimmsten Fall tragende Teile brechen. Schwere Unfälle können die Folge sein. Informieren Sie sich vor dem Kauf eines Elektrofahrrads über die geltenden Bestimmungen und halten Sie sich an die gesetzlichen Vorschriften.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








