Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 17.07.2026 aus Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 17.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

Karte für diesen Artikel

17.07.2026 – 16:55

THW HH MV SH: Spatenstich für THW-Neubau in Itzehoe

Kiel (ost)

Bonn/Kiel/Münsterdorf/Dägeling. Am Samstag, dem 17. Juli 2026, wurde der erste Spatenstich für das neue Quartier des THW-Ortsverbandes Itzehoe im Rahmen des THW-Bauprogramms 2020-2030 gesetzt. Dieses Bauprogramm ist ein wichtiger Bestandteil zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland. Es werden bis zu 200 moderne, funktionale und nachhaltige Neubauten bundesweit für das Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) entstehen - Orte, an denen freiwilliges Engagement, technische Kompetenz und gesellschaftlicher Zusammenhalt einen Platz finden. Die Umsetzung des Neubauprojektes erfolgt in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den Bauverwaltungen der Länder unter der Leitung des Amtes für Bundesbau Schleswig-Holstein (AfB).

In Dägeling werden auf einem etwa 18.400 Quadratmeter großen Baugrundstück beim Katastrophenschutzzentrum des Kreises Steinburg ein Gebäude mit 630 Quadratmetern Nutzfläche und eine Halle mit 18 Stellplätzen entstehen. Für die Fachgruppe Trinkwasserversorgung wird ein separates Gebäude mit angrenzenden Carports von etwa 730 Quadratmetern errichtet. Der Neubau wird die Heimat von 97 Ehrenamtlichen sein und ausreichend Platz für den Technischen Zug mit seiner Bergungsgruppe sowie den Fachgruppen Räumen, Trinkwasserversorgung und Notversorgung / Notinstandsetzung sowie der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) bieten. Diese Baumaßnahme wird gemeinsam von der BImA, der Landesbauverwaltung Schleswig-Holstein und dem THW durchgeführt. Die serielle, systematisierte Bauweise ermöglicht eine Fertigstellung in weniger als einem Jahr.

Der Ortsverband Itzehoe ist einer von bis zu 200 THW-Standorten bundesweit, an denen die Unterbringung der Ehrenamtlichen nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht. Daher werden zunächst 60 neue THW-Liegenschaften mit Fahrzeughallen errichtet - eine davon für den Ortsverband Itzehoe.

Es ist notwendig, bundesweit neue Gebäude zu errichten, da viele THW-Unterkünfte im Laufe der Jahre nicht mehr den gestiegenen Anforderungen an eine moderne Unterbringung entsprechen. Es gibt einen Mangel an Platz für die wachsende und vielfältiger gewordene Technik. Die Gebäude entsprechen nicht mehr aktuellen Energie- und Umweltstandards. Auch sind die THW-Liegenschaften für die Anzahl an Einsatzkräften zu klein geworden, es fehlen ausreichend dimensionierte Sanitärbereiche, insbesondere für Frauen und Mädchen. "Angesichts veränderter weltpolitischer Gegebenheiten sind modernere THW-Liegenschaften der richtige Weg in die Zukunft zu einem einsatzbereiteren und resilienteren Zivilschutz", erklärt THW-Präsidentin Sabine Lackner.

Der Ortsverband Itzehoe wurde 1952 gegründet und gehört zum Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein. Hier sind ein Technischer Zug mit Zugtrupp, eine Bergungsgruppe und die Fachgruppen Notversorgung/ Notinstandsetzung, Räumen, Trinkwasserversorgung und die Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) stationiert. Die ehrenamtlichen THW-Kräfte sind in die örtliche Gefahrenabwehr der Region eingebunden und nehmen auch an größeren THW-Einsätzen auf Bundes- und Landesverbandsebene teil. Bei Schadensereignissen wie Hochwasser, Bränden, größeren Verkehrsunfällen oder Gebäudeeinstürzen, aber auch zur Trinkwasseraufbereitung sind sie im Einsatz.

Moderne Unterkünfte stärken Zivilschutz

Die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa und weltweit hat auch Auswirkungen auf die strategische Ausrichtung des Technischen Hilfswerks. Um besser auf neue Bedrohungsszenarien wie Ausfälle kritischer Infrastrukturen oder großflächige Schadenslagen vorbereitet zu sein, ist eine Anpassung der Strukturen, Ausrüstung und Ausbildungsinhalte des THW erforderlich. Dazu gehören auch moderne Liegenschaften.

Im Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein engagieren sich rund 6.500 Menschen in 59 Ortsverbänden und einem Stützpunkt. Dort treffen sie sich, führen Übungen durch und fahren von dort mit ihrer Ausstattung zu Einsätzen. Funktionale, gut ausgestattete Gebäude mit ausreichend Platz für Einsatzkräfte und Material signalisieren den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Wertschätzung für ihre Einsatzbereitschaft. Dies stärkt ehrenamtliches Engagement, das die Basis für den Zivil- und Katastrophenschutz bildet.

Außerdem bieten die Neubauten mehr Raum für Ausbildungen und Übungen der Einsatzkräfte. Die auf die Einsatzanforderungen ausgerichteten THW-Fahrzeuge, die im Laufe der Jahre größer geworden sind, und das vielfältige Material finden in den modernen Fahrzeughallen ausreichend Platz. Beim Bau der neuen, barrierefreien Gebäude spielen Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Integrierte Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen auf Gebäuden und Hallen erhöhen zusätzlich die Energieunabhängigkeit der Ortsverbände im Falle eines Stromausfalls.

Hintergrundinformationen

Ziel des Bauprogramms ist es, THW-Liegenschaften in einer seriellen, systematisierten und kostensparenden Bauweise zu errichten. Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat die Ausschreibung des ersten Rahmenvertrags gewonnen, der die Umsetzung von bis zu 60 neuen THW-Unterkünften vorsieht.

Bauherrin und Eigentümerin der neuen Unterkünfte ist die BImA. Sie ist das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesfinanzministeriums. Aufgabenschwerpunkte sind das einheitliche Immobilienmanagement des Bundes, Immobilienverwaltung und -verkauf sowie die forst- und naturschutzfachliche Betreuung der Geländeliegenschaften. Die BImA verfügt zudem über ein großes Angebot an bezahlbarem Wohnraum, den sie primär im Rahmen der Wohnungsfürsorge Bundesbediensteten zur Verfügung stellt. Beim Neubau von Gebäuden setzt sie als Bauherrin auf moderne, nachhaltige Technologien und Bauweisen.

Das Gesamtprojektmanagement zum THW-Bauprogramm und der dafür geschlossene Rahmenvertrag liegen federführend beim AfB für die Bundesbauverwaltungen der Länder. Die Landesbauverwaltung Schleswig-Holstein ruft die Planungs- und Bauleistungen aus diesem Rahmenvertrag über Einzelabrufe beim Rahmenvertragspartner (Goldbeck) ab und überwacht die weitere Realisierung.

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88.000 Freiwilligen bildet die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung bundes- und weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern. Auch technische und logistische Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von VN-Organisationen gehören zu den Aufgaben des THW. Mehr Informationen zum Engagement des THW im In- und Ausland finden Sie unter www.thw.de und Informationen zum Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein sind unter www.thw.de/hhmvsh abrufbar.

Hier geht es zur Originalquelle

BImA-Pressestelle:
presse@bundesimmobilien.de
0228 / 848-30200

AfB-Pressekontakt:
THWBauprogramm@afb.landsh.de

THW-Pressestelle LV:
kommunikation.lvhhmvsh@thw.de
0431/579 33-0

17.07.2026 – 15:13

POL-IZ: 260717.2 Glückstadt/Itzehoe: 50-Jähriger vermisst

Glückstadt/Itzehoe (ost)

Seit dem 16.07.2026 wird der 50-jährige Sebastian K. aus Glückstadt vermisst. Am Donnerstagvormittag gab es den letzten Kontakt mit ihm über WhatsApp. Seitdem ist Sebastian K. nicht mehr erreichbar. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort war in Itzehoe. Es gibt keine Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort.

Da bisherige Suchmaßnahmen der Polizei nicht erfolgreich waren, bitten wir Medien und Bevölkerung um Hilfe. Sebastian K. ist wahrscheinlich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Es besteht die Möglichkeit, dass er in einer hilflosen Situation ist.

Sebastian K. ist ungefähr 1,85 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat blond-graue, kurz rasierte Haare und einen Dreitagebart. Er trägt eine blaue Jeans. Es gibt keine weiteren Informationen zu seiner Kleidung.

Personen, die Sebastian K. gesehen haben oder Informationen zu seinem Aufenthaltsort haben, werden gebeten, die Itzehoer Kriminalpolizei unter 04821 6020 zu kontaktieren oder den Polizeinotruf 110 anzurufen.

Björn Gustke

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 13:18

POL-HL: Lübeck - MoislingMutmaßliche Schussabgabe auf Rettungswagenbesatzung - Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Lübeck (ost)

Am Donnerstagabend (16.07.2026) gab es in Moisling, einem Stadtteil von Lübeck, einen großen Polizeieinsatz, nachdem eine Rettungswagenbesatzung während eines Einsatzes angeblich aus einem Mehrfamilienhaus mit einer Schreckschusswaffe beschossen wurde. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Polizei identifizierte einen 18-jährigen Verdächtigen und konfiszierte die mutmaßliche Tatwaffe.

Um 22:30 Uhr erhielt die Polizei Informationen über den Einsatz einer Rettungswagenbesatzung im Bereich des Moislinger Mühlenwegs. Die Besatzung gab an, während eines Einsatzes von einer Person aus einem Obergeschoss vermutlich mit einer Schreckschusswaffe beschossen worden zu sein.

Sofort nach Eingang des Berichts wurden mehrere Funkstreifenwagen zur Einsatzstelle geschickt. Die Wohnung, aus der die Schüsse abgefeuert worden sein sollen, konnte schnell gefunden werden. Anschließend führten die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Lübeck umfangreiche Such- und Durchsuchungsmaßnahmen durch. Dabei wurden in einer Wohnung potenziell relevante Beweismittel entdeckt. Eine Schusswaffe konnte jedoch zunächst nicht gefunden werden.

Im Laufe weiterer Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen einen 18-jährigen Mann. Der deutsche Staatsbürger wurde später angetroffen und vorläufig festgenommen. Bei zusätzlichen Durchsuchungen fanden Polizeibeamte eine mutmaßlich relevante Schreckschusswaffe inklusive Munition, die beschlagnahmt wurde.

Während des gesamten Einsatzes wurde niemand verletzt.

Die Ermittlungen der Polizeidirektion Lübeck sind noch im Gange. Gegen den 18-Jährigen wird unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Bedrohung und des versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige freigelassen.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 12:43

POL-HL: Lübeck/St.Gertrud Nach Unfall - Polizei sucht nach Hinweisen auf ein beschädigtes Fahrzeug

Lübeck (ost)

Ein 88-jähriger Mann informierte die Polizei am Mittwochnachmittag (15.07.2026) darüber, dass er beim Fahren auf dem Heiligen-Geist-Kamp in Richtung Arnimstraße in Lübeck ein geparktes Auto gestreift hatte. Bei der Überprüfung konnte er kein beschädigtes Fahrzeug finden. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen auf ein Fahrzeug, das Schäden auf der Fahrerseite haben könnte.

Ein Senior im Alter von 88 Jahren aus St. Gertrud teilte den Beamten des 3. Polizeireviers am Mittwochnachmittag mit, dass er ein geparktes Auto in der Nähe des örtlichen Krankenhauses beschädigt hatte.

Der Lübecker war mit seinem VW Golf am selben Tag gegen 15.15 Uhr auf dem Heiligen-Geist-Kamp in Richtung Marlistraße unterwegs. Kurz vor der Kreuzung zur Roeckstraße und Arnimstraße stieß der Fahrer mit seinem Auto gegen ein parkendes Fahrzeug. Der 88-Jährige hielt an und suchte nach einem beschädigten Auto, fand jedoch keines.

Am Golf entstand ein Schaden von etwa 3000 Euro. Auch am unbekannten beschädigten Fahrzeug dürfte ein beträchtlicher Schaden entstanden sein.

Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise zu dem Unfall oder einem möglicherweise beschädigten Fahrzeug. Hinweise werden unter der Nummer 0451/1310 entgegengenommen.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 11:41

POL-KI: 260717.2 Kiel: Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes und des erpresserischen Menschenraubes - Haftbefehle erlassen - Zeugen gesucht

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Die Kriminalpolizei Kiel und die Staatsanwaltschaft Kiel führen Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Raubes, des erpresserischen Menschenraubes und anderer Straftaten durch. Die Ermittler suchen nach Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Außerdem ist das Hinweisportal aktiv.

Nach den aktuellen Ermittlungen fand am Mittwoch, dem 15. Juli 2026 gegen 15 Uhr in Gaarden, in der Straße Kehrwieder, ein Treffen zwischen dem späteren Opfer und mehreren Personen statt. Der 37-jährige Mann wurde angeblich körperlich angegriffen, gegen seinen Willen festgehalten und in einen weißen Transporter gebracht. Dort soll es zu weiteren körperlichen Übergriffen gekommen sein. Es wurde auch Bargeld und persönliche Gegenstände gestohlen. Laut dem Opfer haben die Verdächtigen auch Drohungen gegen ihn ausgesprochen, bevor sie ihn freiließen und den Tatort verließen.

Zwei der drei Personen wurden bereits identifiziert. Es handelt sich um eine 32-jährige Deutsche und einen 55-jährigen Mann. Die 32-Jährige stellte sich gestern freiwillig auf einer Polizeiwache in Kiel. Der 55-Jährige wurde im Rahmen der ersten Ermittlungen festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurden beide gestern einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle für beide. Sie wurden inhaftiert.

Ein dritter Täter ist derzeit noch nicht bekannt. Es handelt sich angeblich um einen etwa 50-jährigen Mann mit kräftiger Statur. Er soll ungefähr 170 cm groß sein und einen 3-Tage-Bart haben. Außerdem soll er eine Wollmütze getragen haben.

Die Hintergründe der Tat und die genauen Rollen der Beteiligten sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel bittet Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Beteiligten oder dem weißen Transporter haben, sich bei der Kriminalpolizei Kiel unter der Telefonnummer 0431 / 160-3333 oder bei jeder Polizeidienststelle zu melden.

Außerdem haben Zeuginnen und Zeugen die Möglichkeit, Videos oder Fotos vom Tathergang hochzuladen. Es ist auch möglich, anonyme Hinweise zu geben. Daher ist ab sofort das Hinweisportal der Landespolizei Schleswig-Holstein aktiv, auf dem unter folgendem Link Videos, Fotos und Hinweise hochgeladen werden können: https://sh.hinweisportal.de/.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 11:41

POL-IZ: 260717.1 Brunsbüttel: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht

Brunsbüttel (ost)

Am Mittwoch wurde ein unbekannter Fahrer auf dem Parkplatz des Freibades in Brunsbüttel in einen geparkten Wagen verwickelt. Die Polizei untersucht den Vorfall wegen Fahrerflucht und sucht nach Zeugen.

Die Besitzerin des Fahrzeugs parkte ihren blauen Dacia gegen 10:00 Uhr auf dem Parkplatz des Freibades in der Ulitzhörnstraße. Als sie um 13:00 Uhr zu ihrem Auto zurückkehrte, entdeckte sie eine Beschädigung an der linken Fahrertür. Der Verursacher wartete nicht auf ihre Rückkehr und informierte auch nicht die Polizei.

Wenn man ein geparktes Auto beschädigt, sollte man angemessen lange am Unfallort warten, bis der Fahrer zurückkehrt. Alternativ kann man sofort die Polizei rufen. Wenn der Fahrzeughalter nicht auftaucht, muss der Verursacher auf jeden Fall die Polizei informieren. Eine Nachricht am beschädigten Fahrzeug reicht nicht aus.

Zur Zeit des Parkens war der Parkplatz sehr belebt. Die Polizei in Brunsbüttel ermittelt wegen Fahrerflucht und bittet Zeugen, die Informationen zum Verursacher oder seinem Fahrzeug haben, sich unter der Nummer 04852 60240 zu melden.

Björn Gustke

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 11:36

POL-RZ: Geschädigte fällt auf vermeintliche Handwerker rein

Ratzeburg (ost)

17.07.2026 | Bezirk Stormarn | 16.07.2026 - Oststeinbek / Havighorst

Gestern Vormittag, zwischen 08.00 Uhr und 10.00 Uhr, wurden in der Schulstraße in Oststeinbek vermeintliche Betrüger gesichtet. Drei falsche Handwerker behaupteten, Arbeiten am Dach des Hauses und der Terrasse durchführen zu können, die nicht erforderlich waren. Statt der vereinbarten Zahlung für die tatsächlich erbrachte Leistung sollte das Opfer nun deutlich mehr zahlen.

Die Täter sprachen das Opfer direkt an der Haustür an und boten ihre Dienste an. Sie erweckten den Eindruck eines dringenden Handlungsbedarfs, um die Bewohnerin zu einer sofortigen Beauftragung zu drängen.

Im Rahmen dieses Haustürgeschäfts wurde zunächst ein attraktiver und vergleichsweise günstiger Preis genannt. Nach Arbeitsbeginn stiegen die finanziellen Forderungen jedoch deutlich an. Die Forderung nach sofortiger Barzahlung setzte das Opfer unter Zeit- und Entscheidungsdruck, sodass sie zwar nicht die geforderte Summe zahlte, aber dennoch einen wesentlich höheren Geldbetrag als vereinbart. Die angeblichen Handwerker entfernten sich anschließend in unbekannte Richtung.

Die drei männlichen Betrüger wurden wie folgt beschrieben:

1. Person: Etwa 25-30 Jahre alt, ca. 180 cm groß und sehr schlank. Der Mann hatte kurze schwarze Haare und einen Schnurrbart.

2. Person: Etwa 175 cm groß und schlank. Auch er trug einen kleinen Schnurrbart.

3. Person: Etwa 45-50 Jahre alt, ca. 180 cm groß und kräftig. Der Mann trug einen Vollbart und einen beigen Hut in Form eines Strohhuts.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die ermittelnden Beamten der Kriminalpolizei Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0 oder per E-Mail unter Reinbek.KPSt@polizei.landsh.de zu wenden.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 11:05

POL-HL: Lübeck/St. Lorenz Nord Brand einer Gartenlaube mit starker Rauchentwicklung

Lübeck (ost)

Um 22.30 Uhr am Donnerstagabend (16.07.2026) alarmierten mehrere Anrufer die Polizei über Feuerschein und Rauch auf dem Kleingartengelände an der Lohmühle. Die Polizeibeamten stellten fest, dass es sich um eine Gartenlaube handelte, die seit einiger Zeit nicht genutzt wurde und in Brand stand. Es gibt derzeit keine Hinweise auf die Brandursache.

Ein Bewohner einer Kleingartenparzelle in der Nähe des P + R Parkplatzes Lohmühle informierte die Polizei am 16.07.2026 um 22.30 Uhr über Feuerschein an einer anderen Parzelle.

Zur gleichen Zeit meldeten sich mehrere Autofahrer, die auf der Autobahn A 1 im Bereich Lübeck Zentrum Rauch bemerkt hatten.

Die Berufsfeuerwehr konnte den Brand einer offensichtlich seit langem ungenutzten und vernachlässigten Gartenlaube löschen.

Es gibt derzeit keine Hinweise auf die mögliche Brandursache.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 09:58

POL-KI: 260717.1 Kiel: Zeugen nach räuberischer Erpressung gesucht

Kiel (ost)

Am Abend des 06.07.2026 ereignete sich in der Feldstraße ein Fall von räuberischer Erpressung. Drei männliche Täter drangen gewaltsam in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein und forderten unter Drohung von Gewalt die Herausgabe von Geld. Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls um Hinweise.

Etwa um 21:30 Uhr sollen drei Männer an der Wohnungstür des Opfers in der Feldstraße zwischen Esmarchstraße und Yorckstraße geklingelt haben. Der 36-jährige Mieter öffnete die Tür in dem Glauben, es sei ein Nachbar. Als er bemerkte, dass er sich irrte, gelang es ihm aufgrund heftiger Gegenwehr nicht, die Tür wieder zu schließen.

Anschließend betraten die drei Verdächtigen die Wohnung, griffen den Geschädigten körperlich an und drohten ihm. Zudem forderten sie die Herausgabe eines Geldbetrags im dreistelligen Bereich. Da der Geschädigte das Geld nicht aushändigte, durchsuchten die Täter die Wohnung und nahmen einen Smart TV der Marke "Samsung" sowie einen hellgrauen Rucksack mit Rolltop mit.

Augenzeugen beschreiben einen der Täter als ca. 160 cm groß, unter 30 Jahre alt und mit schwarzem Bart. Er trug ein T-Shirt, eine kleine Umhängetasche und weiße Schuhe von "Puma". Ein weiterer Täter war etwa 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß, kräftig und mit kurzen dunklen Haaren. Auch er trug ein T-Shirt. Der dritte Täter wurde als muskulös, um die 40 Jahre alt und 180 cm groß beschrieben. Er hatte kurze Haare an den Seiten und oben etwas längere Haare.

Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen zu dem Fall der räuberischen Erpressung aufgenommen und bittet nun Zeuginnen und Zeugen um Hinweise. Personen, die Informationen zu dem Vorfall oder den Tätern haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0431-1603333 zu melden.

Ricarda Blucha, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

17.07.2026 – 09:49

HZA-KI: Zurück aus dem Urlaub: Was Reisende beim Zoll beachten sollten

Kiel, Schleswig-Holstein (ost)

Mit Beginn der Sommerferien startet für viele Menschen die Reisezeit. Damit die Rückkehr ebenso entspannt verläuft wie der Urlaub selbst, empfiehlt das Hauptzollamt Kiel, sich bereits vor Reiseantritt über die geltenden Einfuhrbestimmungen zu informieren. Denn nicht jedes Souvenir, jeder Urlaubseinkauf oder jedes Lebensmittel darf ohne Weiteres nach Deutschland eingeführt werden.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei der Rückkehr aus Nicht-EU-Ländern sowie aus bestimmten Sondergebieten erforderlich. Dazu zählen beispielsweise die Kanarischen Inseln, Helgoland oder französische Übersee-Departements. Für mitgebrachte Waren gelten dort bestimmte Mengen- und Wertgrenzen. Werden diese überschritten, können Einfuhrabgaben fällig werden.

"Was als besonderes Urlaubssouvenir gedacht ist, kann bei der Rückkehr zum Problem werden. Auch in diesem Jahr hat der Zoll in den Kieler Häfen wieder Walsalamis sichergestellt, die Reisende aus dem Urlaub mitbringen wollten. Wer sich schon vor Reiseantritt informiert, schützt gefährdete Arten und vermeidet unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.

Besonders häufig bestehen Unsicherheiten bei Alkohol, Tabakwaren, E-Zigaretten, Medikamenten und Kraftstoffen. Auch bei Lebensmitteln tierischer Herkunft gelten strenge Vorschriften. Fleisch, Wurst, Milch oder daraus hergestellte Erzeugnisse dürfen aus vielen Nicht-EU-Staaten nicht oder nur eingeschränkt eingeführt werden.

Zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten sollten Reisende außerdem auf Souvenirs aus geschützten Tieren oder Pflanzen verzichten. Der Handel mit geschützten Arten und daraus hergestellten Produkten ist streng reglementiert. Verstöße können zur Einziehung der Waren sowie zu Bußgeld- oder Strafverfahren führen.

Für Reisende aus Nicht-EU-Ländern gelten unter anderem Freigrenzen von 300 Euro bei der Einreise auf dem Landweg beziehungsweise 430 Euro bei Flug- und Seereisen. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren liegt die Freigrenze bei 175 Euro. Für Alkohol, Tabakwaren und bestimmte andere Waren gelten gesonderte Mengenbegrenzungen.

Auch innerhalb der Europäischen Union sollten Reisende die geltenden Vorschriften beachten. Für Alkohol, Tabakwaren, Substitute für Tabakwaren sowie Kaffee gelten besondere verbrauchsteuerrechtliche Regelungen. Werden diese Waren nicht für den eigenen Bedarf mitgeführt, können Abgaben anfallen.

Wichtig ist außerdem, dass die Freimengen grundsätzlich nur für Waren gelten, die Reisende persönlich mitführen. Für Waren, die voraus- oder nachgesandt werden oder per Post-, Kurier- oder Frachtsendung befördert werden, gelten andere Regelungen.

Zusatzinformation:

Ausführliche Informationen zu Einfuhrbestimmungen, Freimengen und Verboten bietet die Internetseite www.zoll.de/reisen sowie die Online-Broschüre "Reisezeit - Ihr Weg durch den Zoll".

Hier geht es zur Originalquelle

Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de

17.07.2026 – 08:15

POL-NMS: 20260717-1-PDNMS-Zeugenaufruf nach Feuer von Mülltonnen in Neumünster

Neumünster (ost)

Am 17.07.2026 ereignete sich ein Brand mehrerer Müllcontainer in Neumünster. Die Polizei in Neumünster hat die Untersuchungen aufgenommen.

In der vergangenen Nacht wurde um Mitternacht von mehreren Anrufern ein Feuer im Durchgang zwischen Großflecken und Waschpohl gemeldet. Dort sollten mehrere Müllcontainer brennen. Dies wurde von den Polizeikräften vor Ort bestätigt.

Die Feuerwehr Neumünster hat das Feuer gelöscht. Es entstand Sachschaden an dem Durchgang. Zudem wurden mehrere darüber liegende Fensterscheiben beschädigt.

Die Kriminalpolizei in Neumünster hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat am 17.07.2026 um Mitternacht verdächtige Aktivitäten in der Gegend von Waschpohl / Großflecken beobachtet? Bei Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Kriminalpolizei in Neumünster unter 04321-9450 oder neumuenster.ki@polizei.landsh.de

Constanze Becker

Pressestelle PD Neumünster

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

17.07.2026 – 08:00

POL-HL: HL - St. GertrudJugendlicher mit Schraubendreher geschlagen - Zeugen gesucht

Lübeck (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (12.07.2026) ereignete sich in Lübeck St. Gertrud anscheinend ein physischer Angriff auf einen Jugendlichen. Die Polizei hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Um etwa 01:00 Uhr hielt sich ein 16-jähriger Lübecker mit seinen Freunden am Spielplatz an der Tannenkoppel auf, als in der Umgebung Feuerwerk abgefeuert wurde. Kurz darauf lief ein unbekleideter Mann aggressiv auf ihn und seine Freunde zu. Die Freunde trennten sich daraufhin in verschiedene Richtungen.

Der Mann verfolgte den Jugendlichen, stellte ihn und schlug ihm mehrmals mit einem Schraubendreher auf den Oberschenkel. Der 16-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Der unbekannte Verdächtige soll etwa 45 Jahre alt und 1,75 cm groß sein. Er soll wenig bis gar keine Kopfbehaarung haben. Außerdem soll er in der Nacht oben ohne und nur mit einer blauen Sporthose bekleidet gewesen sein.

Hinweise zum Tathergang oder einem möglichen Verdächtigen nimmt die Polizeistation Eichholz telefonisch unter 0451 131 7360 oder per E-Mail unter Eichholz.Pst@polizei.landsh.de entgegen.

Hier geht es zur Originalquelle

Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24