Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 22.01.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 22.01.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-KI: 260122.1 Kiel: Friedlicher Verlauf einer Versammlungslage vor dem Landtag
Kiel (ost)
Am Donnerstag Nachmittag fand vor dem Landtag in Kiel eine angemeldete prokurdische Versammlung statt, an der bis zu 1.100 Personen teilnahmen. Die Versammlung verlief ohne Zwischenfälle.
Um 15:10 Uhr begann die Versammlung vor dem Kieler Landtag. Der Anmelder hatte mit 1000 Teilnehmern gerechnet. Diese kamen kontinuierlich am Versammlungsort an. Zu Spitzenzeiten waren etwa 1100 Teilnehmer vor Ort. Die Versammlung verlief friedlich und ohne besondere Vorkommnisse. Um 17:17 Uhr wurde sie vom Versammlungsleiter beendet.
Heute wurde eine erneute Versammlungsanzeige zum selben Thema für Samstag, den 24.01.2026, bei der Versammlungsbehörde eingereicht. Die Polizei wird entsprechende Maßnahmen ergreifen, um einen reibungslosen Ablauf der Versammlung zu gewährleisten und Straftaten zu verhindern.
Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
FW-PI: Tornesch: Dachgeschoss eines Einfamilienhauses ausgebrannt - eine verstorbene Person bei Löscharbeiten entdeckt
Pinneberg (ost)
Donnerstag, 22. Januar 2026, 09:40 Uhr +++ Einsatzort: Tornesch, Gärtnerweg +++ Einsatz: FEU G Y (Feuer größer Standard, Meschenleben in Gefahr)
Um 9:40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Tornesch alarmiert. Der Einsatzort war der Gärtnerweg. Das Einsatzstichwort war FEU G Y, was bedeutet, dass ein größeres Feuer mit Menschenleben in Gefahr gemeldet wurde.
Während der Anfahrt zum Einsatzort wurde das Einsatzstichwort um 9:46 Uhr auf FEU G Y geändert. Dies geschah aufgrund neuer Informationen, die darauf hindeuteten, dass sich eine Person im Obergeschoss befand und das Haus nicht verlassen konnte.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie dichten schwarzen Rauch aus dem Dachbereich des Einfamilienhauses aufsteigen. Flammen schlugen den Einsatzkräften entgegen, als sie die rückwärtige Seite des Gebäudes erreichten.
Der Einsatzleiter Stefan Raddatz entschied, dass ein Trupp unter schwerem Atemschutz das Gebäude betreten sollte. Aufgrund der starken Brandausbreitung im Obergeschoss musste der Trupp den Innenangriff jedoch abbrechen.
Parallel dazu wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen vor dem Haus positioniert. Ein massiver Außenangriff wurde gestartet, da kein weiterer Innenangriff möglich war. Zu diesem Zeitpunkt galt immer noch eine Person als vermisst.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde über die Drehleiter das Dach geöffnet, um gezielte Löschmaßnahmen im Obergeschoss durchzuführen. Eine Warnung an die Bevölkerung wurde aufgrund der starken Rauchentwicklung über die Warn-App NINA und KATWARN herausgegeben.
Die Gefahr des gefrierenden Löschwassers wurde durch Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Tornesch beseitigt. Ein THW-Fachberater aus Norderstedt wurde zur weiteren Beratung der Einsatzleitung vor Ort hinzugezogen.
Nach erfolgreichen Löscharbeiten von außen wurde ein erneuter Innenangriff gestartet, um die letzten Glutnester zu löschen und nach der vermissten Person im Obergeschoss zu suchen. Dabei wurde eine verstorbene Person gefunden.
Ein Update von der Einsatzstelle erfolgte um 14:50 Uhr, als gemeldet wurde, dass die letzten Glutnester gelöscht wurden und mit dem Rückbau begonnen wurde. Der stellvertretende Kreiswehrführer Christian Grundorf machte sich ein Bild von der Lage.
Die Kriminalpolizei hat mit den Ermittlungen zur Brandursache begonnen. Die Feuerwehr konnte keine Angaben dazu machen. Die Einsatzkräfte setzten sich wie folgt zusammen:
Feuerwehr Tornesch: 45 Einsatzkräfte mit 8 Fahrzeugen, Feuerwehr Uetersen: 14 Einsatzkräfte mit 4 Fahrzeugen, Kreisfeuerwehrverband Pinneberg: 2 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen, Rettungsdienst: 6 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen, THW: 2 Einsatzkräfte mit 1 Fahrzeug, Polizei/Kripo: mehrere Streifenwagen
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressesprecher
Tim Glindmeyer
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
POL-SE: Pinneberg - Polizei durchsucht mehrere Betriebe in der Innenstadt
Pinneberg (ost)
Am Mittwoch hat die Polizei in Pinneberg in Kooperation mit anderen Behörden mehrere Geschäftsräume in der Innenstadt von Pinneberg durchsucht und dabei Drogen, Medikamente, illegale Glücksspielgeräte und andere Beweismittel beschlagnahmt.
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen einen 34-jährigen syrischen Staatsbürger wegen Drogenhandels und Beteiligung an illegalem Glücksspiel vollstreckte die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Itzehoe, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erlassen wurde. Dabei wurden ein Kiosk in der Bahnhofstraße, die Wohnräume des Betreibers, ein Café im Fahltskamp und ein Shisha-Shop in der Bahnhofstraße durchsucht.
Neben dem Polizeirevier Pinneberg und der Kriminalinspektion Pinneberg waren auch Einsatzkräfte des Polizeireviers Bad Segeberg und des Zolls sowie Beamte des Ordnungsamtes der Stadt Pinneberg und der Ausländerbehörde des Kreises Pinneberg an dem Einsatz beteiligt. Zwei Diensthunde des Zolls wurden ebenfalls eingesetzt.
Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten neben kleinen Mengen Drogen auch große Mengen verschreibungspflichtiger und teilweise illegaler Medikamente, unversteuerte und nicht zugelassene E-Zigaretten, gefälschte Markenprodukte und illegalen Oraltabak (Snus) sicher, sowie Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich, zwei Handys und zwei illegale Glücksspielgeräte. Die Beweismittel werden nun ausgewertet und voraussichtlich zu weiteren Strafverfahren führen.
Die Stadt Pinneberg übergab dem Betreiber von Kiosk und Café eine schriftliche Gewerbeuntersagung, die ihm fünf Tage Zeit gibt, seinen Betrieb einzustellen.
Während des etwa vierstündigen Einsatzes musste die Polizei einen Teil der Bahnhofstraße sperren.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Christopher Tamm
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260122.1 Heide: Festnahme von zwei Jugendlichen bei Einbruch
Heide (ost)
Am späten Mittwochabend wurden von der Polizei in Heide zwei Jugendliche festgenommen, nachdem sie versucht hatten, gewaltsam in eine Tankstelle einzudringen. Obwohl sie keine Beute machten, verursachten sie erheblichen Sachschaden.
Während einer Streifenfahrt entdeckten Polizisten kurz nach 23.00 Uhr auf der Husumer Straße eine Person, die sich vom dunklen Gelände der Tankstelle entfernte. Sie bemerkten auch eine Beschädigung an der Glasschiebetür des Gebäudes.
Als zwei Personen fluchtartig in Richtung Rosenstraße liefen, folgte ein Polizeibeamter zu Fuß bis in einen Hinterhof. Dort stellte er ein Mädchen und einen Jungen fest. Der 15-jährige Junge versuchte sich zu widersetzen, wurde aber schließlich von den Einsatzkräften gefesselt und zur Polizeistation gebracht.
Beide Verdächtige waren der Polizei bereits bekannt. Sie werden wegen versuchten Einbruchs angeklagt. Der 15-Jährige wird auch wegen Widerstands angezeigt.
Der Sachschaden am Tatort betrug etwa 8.000 Euro. Neben der Schiebetür wies eine weitere Scheibe erhebliche Schäden auf. Die Jugendlichen waren jedoch nicht in das Gebäude eingedrungen.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-SE: Tornesch - Verstorbene Person bei Brand eines Einfamilienhauses entdeckt
Tornesch (ost)
Seit dem heutigen Morgen (Donnerstag, 22.01.2026) ab 09:40 Uhr sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei bei einem Vollbrand eines Einfamilienhauses in der Gärtnerweg im Einsatz.
Aufgrund des weitreichenden Feuers konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Wohngebäude erst mit Verzögerung betreten. Es wurde festgestellt, dass sich im Obergeschoss des Hauses eine verstorbene Person befindet.
Es ist bisher unklar, ob es sich bei der gefundenen Person um einen Bewohner des Hauses handelt. Auch zur Ursache des Brandes können noch keine Angaben gemacht werden.
Die Kriminalpolizei Pinneberg hat sofort mit den ersten Ermittlungen begonnen. Die Maßnahmen vor Ort sind derzeit im Gange.
Die Polizei hat um den Brandort herum großflächige Absperrungen errichtet. Der Gärtnerweg und der Lindenweg sind derzeit für den Fahrverkehr gesperrt.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-SE: Quickborn - Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Wohnungseinbruchdiebstahl
Quickborn (ost)
Am 21.01.2026 (Mittwoch) ereignete sich zwischen 16:20 Uhr und 19:30 Uhr ein Einbruch in ein Einfamilienhaus im Öhlmöhlenweg. Zum Zeitpunkt der Anzeige war nicht bekannt, ob die Täter Beute gemacht haben.
Die Einbrecher drangen gewaltsam durch ein Fenster in das Haus ein. Sie öffneten und durchsuchten Schränke und Schubladen in den Räumen. Es ist noch unklar, ob etwas gestohlen wurde.
Die Ermittlungen zu diesem Fall werden von der Kriminalpolizei Pinneberg durchgeführt. Personen, die verdächtige Beobachtungen von Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts gemacht haben, können diese unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail an sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de melden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Dorfstr. 16-18
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Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
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POL-SE: HorstElmshornBAB 23 - Pkw nötigt mit Lichthupe und Blaulicht auf der Autobahn
BAB 23 (ost)
Am Montag (19.01.2026) ereigneten sich auf der Autobahn 23 in Richtung Heide in der Nähe von Host/Elmshorn gefährliche Fahrmanöver. Ein Autofahrer zwang einen anderen Verkehrsteilnehmer durch dichtes Auffahren, Betätigen der Lichthupe und anschließendes Ausbremsen. Außerdem besteht der Verdacht der Amtsanmaßung, da ein Blaulicht widerrechtlich verwendet wurde.
Der Polizei zufolge fuhr ein 37-jähriger Mann gegen 17:15 Uhr aus Glückstadt mit seinem Auto auf der BAB 23 Richtung Heide. Während eines Überholvorgangs näherte sich von hinten auf der linken Spur ein schwarzer BMW der 7er-Reihe. Der BMW-Fahrer fuhr dicht auf und betätigte mehrmals die Lichthupe. Nachdem beide Fahrzeuge wieder auf die rechte Spur gewechselt waren, bremste der BMW-Fahrer den Vordermann aus und versuchte, ihn mit eingeschaltetem Blaulicht zum Anhalten zu bringen.
Der 37-Jährige reagierte nicht auf das Fahrverhalten, setzte seine Fahrt fort und informierte sofort die Polizei über den Notruf.
Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte die Polizei Brunsbüttel einen gesuchten BMW im Stadtgebiet Brunsbüttel stoppen und kontrollieren. Am Steuer saß ein 33-jähriger türkischer Staatsbürger.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde das Fahrzeug durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte im Handschuhfach ein Blaulicht (Rundumleuchte) sowie eine dazugehörige Fernbedienung und beschlagnahmten diese.
Der 33-Jährige wird nun in einem Strafverfahren wegen mutmaßlicher Nötigung und Amtsanmaßung zur Rechenschaft gezogen. Die Ermittlungen werden vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn durchgeführt.
Zeugen und andere Verkehrsteilnehmer, die Informationen zum Fahrverhalten des schwarzen BMW 7er mit dem Kennzeichen "MED" geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04121 / 4092-0 bei der Polizei zu melden.
Hinweis: in einer früheren Meldung fehlten die Tatzeit und diese Mitteilung wird hiermit aktualisiert.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-HL: HL-St. GertrudFeuerwerk explodiert in Supermarktkühltruhe - 14-Jähriger tatverdächtig
Lübeck (ost)
Am Mittwochnachmittag (21.01.2026) gab es in einem Supermarkt in Lübeck St. Gertrud eine Explosion in einer Kühltruhe, verursacht durch einen Feuerwerkskörper. Es gab keine Verletzten, aber Lebensmittel wurden beschädigt. Ein 14-jähriger Jugendlicher soll die Rakete gezündet und in die Truhe geworfen haben. Er wird nun wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz untersucht.
Das Ereignis fand in einem Supermarkt in der Brandenbaumer Landstraße statt. Zu dieser Zeit waren normale Kunden im Laden, die den Markt betraten und verließen, vor den Regalen standen und Lebensmittel in ihre Taschen oder Einkaufswagen legten. Der 14-Jährige störte den friedlichen Alltag:
Nach aktuellen Informationen betrat er gegen 14:30 Uhr den Supermarkt und ging zu den Kühltruhen im Eingangsbereich. Plötzlich zündete der Jugendliche eine Feuerwerksrakete der Klasse F2 ohne Holzstiel an und warf sie in eine Kühltruhe im Eingangsbereich. Der Feuerwerkskörper explodierte in der Truhe und beschädigte zahlreiche Lebensmittel, hauptsächlich Obst. An der Kühltruhe entstanden hitzebedingte Rückstände. Zeugen beobachteten die Szene, hielten den Jungen fest und riefen die Polizei.
Der Teenager verhielt sich gegenüber den alarmierten Beamten des 3. Polizeireviers uneinsichtig und unkooperativ. Es stellte sich heraus, dass er noch eine weitere Feuerwerksrakete bei sich hatte, die beschlagnahmt wurde. Die Polizisten führten dann ein erzieherisches Gespräch mit dem Jungen und übergaben ihn nach der Aufnahme des Sachverhalts an seine Eltern.
Warum der 14-Jährige den Feuerwerkskörper in die Truhe geworfen haben soll, muss nun im Rahmen der Ermittlungen geklärt werden. Gegen den Jungen (Staatsangehörigkeit: Syrisch) wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Zusätzlich muss er aufgrund der beschädigten und unbrauchbaren Lebensmittel sowie möglicher Schäden an der Kühltruhe mit zivilrechtlichen Ansprüchen des geschädigten Supermarktes rechnen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
BPOL-FL: Bundespolizisten wecken eingeschlafenen Einbrecher - Diebesgut in Socke versteckt
Flensburg (ost)
Heute Morgen gegen 08.00 Uhr wurde die Leitstelle der Flensburger Bundespolizei über einen Einbruch im Flensburger Bahnhof informiert. Es wurde eine Streife entsandt mit dem Hinweis, dass der Täter noch vor Ort sein könnte.
Die Bundespolizisten stellten auf Bahnsteig 1 am Servicegebäude eine zersplitterte Scheibe fest (siehe Bild). Eine Bahnmitarbeiterin öffnete den Beamten die Tür und diese betraten den Raum. Dort entdeckten sie einen Mann, der dort schlief. Die Bundespolizisten weckten den Mann und befragten ihn zum Einbruch.
Der 34-Jährige gab an "gute Geister und Seelen befreien zu wollen". Ermittlungen der Bundespolizisten ergaben, dass der Mann die Scheibe mit einem Stein eingeworfen hatte.
Die Bahnmitarbeiterin gab an, dass Geld fehlte. Der Mann gab zu, das Geld entwendet zu haben und die Bundespolizisten entdeckten die Barmittel (5,60 Euro) in einer Socke.
Kriminaltechniker der Bundespolizei sicherten Spuren und konnten aufgrund von Schuhabdrücken den Einbrecher letztendlich überführen.
Den 34-Jährigen erwarten nun Strafverfahren wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
POL-SE: HorstElmshornBAB 23 - Pkw nötigt mit Lichthupe und Blaulicht auf der Autobahn
BAB 23 (ost)
Am Montag (19.01.2026) ereigneten sich gefährliche Fahrmanöver auf der Autobahn 23 in Richtung Heide. Ein Autofahrer soll einen anderen Verkehrsteilnehmer durch dichtes Auffahren, Betätigen der Lichthupe und anschließendes Ausbremsen genötigt haben. Es besteht auch der Verdacht der Amtsanmaßung, da ein Blaulicht widerrechtlich verwendet wurde.
Nach den bisherigen Informationen der Polizei fuhr ein 37-jähriger Mann aus Glückstadt mit seinem Auto auf der BAB 23 in Richtung Heide. Während er überholte, näherte sich von hinten auf der linken Spur ein schwarzer BMW der 7er-Reihe. Der BMW-Fahrer fuhr dicht auf und benutzte mehrmals die Lichthupe. Nachdem beide Fahrzeuge wieder auf die rechte Spur gewechselt waren, bremste der Fahrer des BMW den Vorausfahrenden aus und versuchte dann, ihn mit eingeschaltetem Blaulicht zum Anhalten zu zwingen.
Der 37-Jährige reagierte nicht auf das Fahrverhalten, setzte seine Fahrt fort und informierte sofort über den Notruf die Polizei.
Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Brunsbüttel den gesuchten BMW im Stadtgebiet Brunsbüttel anhalten und überprüfen. Am Steuer saß ein 33-jähriger Staatsangehöriger der Türkei.
Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Itzehoe wurde das Fahrzeug durchsucht. Dabei fanden die Einsatzkräfte im Handschuhfach ein Blaulicht (Rundumleuchte) sowie eine dazugehörige Fernbedienung, die beschlagnahmt wurden.
Der 33-Jährige wird nun in einem Strafverfahren wegen mutmaßlicher Nötigung und Amtsanmaßung zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Die Ermittlungen werden vom Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn durchgeführt.
Zeugen sowie andere Verkehrsteilnehmer, die Hinweise zum Fahrverhalten des schwarzen BMW 7er mit "MED"-Kennzeichen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04121 / 4092-0 bei der Polizei zu melden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-FL: Steinbergkirche: Radfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall
Steinbergkirche (ost)
Am Mittwochnachmittag, den 21.01.2026, gegen 14:00 Uhr ereignete sich auf der Holmlück-Straße in Steinbergkirche ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 69-jähriger Radfahrer ums Leben kam.
Nach den bisherigen Informationen der Polizei fuhr der Mann mit seinem Fahrrad in Richtung Westerholmer Straße auf der Holmlück-Straße. Kurz vor der Kreuzung stürzte der 69-Jährige aus bisher ungeklärten Gründen wahrscheinlich alleinbeteiligt.
Der Fahrradfahrer erlitt bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen, denen er kurz darauf im Krankenhaus erlag.
Die Polizeistation Steinbergkirche hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Nummer 04632-8761680 oder per E-Mail an steinbergkirche.pst@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
HZA-KI: Autobahnkontrolle führt zu Aufgriff von Lebensmitteln im Wert von 5.000 Euro
Kiel (ost)
Am Dienstagnachmittag, 20. Januar 2026, kontrollierten Einsatzkräfte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) auf der Bundesautobahn 7 einen Pkw und stellten dabei mutmaßlich gestohlene Lebensmittel im Wert von rund 5.000 Euro sicher.
Gegen 14.10 Uhr fiel den zivilen Streifen der GFA ein VW Caddy auf, der zwischen dem Rastplatz Hüttener Berge-West und der Anschlussstelle Büdelsdorf in Fahrtrichtung Süden unterwegs war.
Da eine Kennzeichenabfrage im polizeilichen Informationssystem (INPOL) Hinweise auf den Halter des Fahrzeugs ergab, wurde der VW Caddy auf den Autobahnparkplatz Ohe-West gelotst und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer rumänischer Staatsangehörigkeit.
"Gegen den 47-jährigen Fahrer, der zugleich Halter des Fahrzeugs ist, wird bereits wegen mehrerer Eigentumsdelikte in verschiedenen Bundesländern ermittelt. Er gilt daher als sogenannter "reisender Täter", der auch überregional in Erscheinung tritt", so Gabriele Oder, Sprecherin des Hauptzollamts Kiel.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Einsatzkräfte auf der Ladefläche zwei große Plastiktransportsäcke fest, gefüllt mit unterschiedlichsten verderblichen und nicht verderblichen Lebensmitteln, deren Herkunft bislang nicht geklärt werden konnte.
"Die Angaben der Männer zu Herkunft und Zweck der Fahrt werfen noch zahlreiche Fragen auf. Aufgrund der Gesamtumstände besteht der Verdacht eines Diebstahls", so Oder weiter.
Die Menge und die Art der sichergestellten Waren lassen erkennen, dass es sich nicht um einen Bagatellfall handelt: Unter anderem wurden hochwertige Fleischwaren wie Rinderfilets und Rumpsteaks, Lachs, Hähnchen- und Putenbrustfilets sowie Kaffee, Alkohol und Parmesankäse festgestellt. Ein Teil der verderblichen Lebensmittel wurde dabei ohne zusätzliche Kühlung transportiert.
"Der Fall zeigt, wie wichtig unsere gemeinsamen Kontrollen auf den Autobahnen sind - gerade bei grenzüberschreitender Kriminalität."
Die Lebensmittel wurden sichergestellt. Die mutmaßlichen Tatverdächtigen konnten ihre Fahrt anschließend fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Nord (PABR Nord) im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel.
Zusatzinformation:
Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Autobahn (GFA) ist eine behördenübergreifende Einheit aus Landespolizei, Bundespolizei und Zoll.
Sie ist insbesondere auf Autobahnen und Fernstraßen im Einsatz und bekämpft dort grenzüberschreitende Kriminalität wie Diebstähle, Schmuggel, Drogenhandel und andere Delikte. Ziel ist es, Straftaten frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf den Verkehrswegen zu erhöhen.
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Hauptzollamt Kiel
Gabriele Oder
Telefon: 0431-20083-1106
Mobil: 016091162783
E-Mail: presse.hza-kiel@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-SH: "110 Wege. Echt coole Jobs" Innenministerin stellt Nachwuchswerbekampagne der Landespolizei Schleswig-Holstein vor
Kiel (ost)
Medizinische Fachangestellte im ärztlichen Dienst? Ermittlungen nach Einbrüchen führen? Streife fahren zu Wasser und an Land? Studium oder Ausbildung? Verbeamtung oder Tarif?
Die Landespolizei Schleswig-Holstein stellt ihre neue Nachwuchswerbekampagne "110 Wege. Echt coole Jobs" vor. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen, neben der Attraktivität der Landespolizei als Arbeitgeber, die große Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Landespolizei Schleswig-Holstein. "Die eine" Polizei gibt es nicht: Die Landespolizei Schleswig-Holstein bietet viel mehr.
Die Innenministerin des Landes Schleswig-Holsteins, Magdalena Finke, wird am 26.01.2026, unter Anwesenheit der Landespolizeidirektorin, Dr. Maren Freyher, den offiziellen Startschuss zur Kampagne geben. Darüber hinaus nehmen Polizeibedienstete aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Landespolizei teil, welche die Bandbreite polizeilicher Aufgaben anschaulich machen werden.
Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen: Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) Altenholz, Rehmkamp 10, 24161 Altenholz 26.01.2026, 13:00 Uhr.
Um vorherige Anmeldung per E-Mail an pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de wird gebeten.
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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport
Landespolizeiamt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jan Winkler
Mühlenweg 166
24116 Kiel
Telefon: 0431 160 60444
E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








