Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 22.07.2024
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 22.07.2024 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-HL: HL-TravemündeFahrzeug dreht sich nach Kollision auf Dach - Fahrer alkoholisiert
Lübeck (ost)
In der Nacht vom Freitag (20.07.2024) auf Samstag ist in Lübeck Travemünde der Fahrer eines VW Golf nach rechts von der Straße abgekommen und gegen einen Begrenzungsstein geprallt. Durch die Kraft des Aufpralls drehte sich das Auto um und blieb auf dem Dach liegen. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer Alkohol konsumiert hatte.
Nach dem aktuellen Stand der Dinge fuhr der 30-jährige Lübecker mit seinem weißen VW Golf um 00:35 Uhr die Kurgartenstraße in Richtung Kirchenstraße. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte gegen einen Begrenzungsstein. Durch den Aufprall drehte sich das Auto und kam auf dem Dach liegend auf einem weiteren Begrenzungsstein zum Stillstand. Der 30-jährige Fahrer und sein 26-jähriger Beifahrer konnten das Auto unverletzt verlassen.
Während der Unfallaufnahme stellten die alarmierten Polizeibeamten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 0,7 Promille. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, die Polizei beschlagnahmte seinen Führerschein und untersagte ihm vorübergehend das Fahren. Der 30-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Der stark beschädigte und nicht mehr fahrbereite Golf musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird vorläufig auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Ostholstein - HaffkrugLeergutdieb ertappt
Lübeck (ost)
In den vergangenen Wochen gab es in Haffkrug vermehrt Diebstähle von Leergut aus einem Restaurant. Mitarbeiter konnten nun einen Verdächtigen in seinem Auto identifizieren, ihn stoppen, festhalten und die Polizei verständigen. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Der Dieb wird nun mit zwei Anzeigen konfrontiert.
In den frühen Nachtstunden des 20.07.2024 (Samstag) bemerkten Mitarbeiter eines Gastronomiebetriebes in der Strandallee in Haffkrug einen Mann, der langsam mit seinem Auto am Restaurant vorbeifuhr. Ein Mitarbeiter erkannte den Mann anhand von Überwachungsaufnahmen zweifelsfrei. Es wurde vermutet, dass der Mann in den letzten Wochen mehrere Leergutkisten aus dem hinteren Hof des Betriebs gestohlen haben könnte, daher stoppten sie ihn.
Daraufhin hielten sie ihn fest, bis die Polizei eintraf. Der Verdächtige ist ein 58-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern. Während der Untersuchung stellten die Beamten bei dem 58-Jährigen Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 0,94 Promille.
Daher muss sich der Mecklenburger nicht nur wegen des Verdachts des Diebstahls in mehreren Fällen strafrechtlich verantworten, sondern auch wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die Polizisten stellten den Autoschlüssel sicher, um eine Weiterfahrt zu verhindern.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
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POL-KI: 240722.3 Schwentinental: Erste Autofahrt endet unsanft
Schwentinental (ost)
Ein 10-jähriger Junge aus Schwentinental plante offenbar am Sonntagabend, zusammen mit seinem kleinen Bruder eine Fahrt mit dem Auto seiner Mutter zu machen. Diese endete jedoch abrupt in der Hecke eines Nachbarn.
Um 19:30 Uhr bat der 10-Jährige seine Mutter um den Autoschlüssel, da er etwas aus dem Fahrzeug holen wollte. Ohne zu ahnen, übergab sie ihn an ihren Sohn. Als er mit seinem kleinen Bruder am Auto ankam, setzte er sich ans Steuer und startete den Motor. Eine Zeugin berichtete, dass sie beobachtete, wie der VW unkontrolliert rückwärts in die Hecke rollte. Am Steuer saß der 10-Jährige. Sein 7-jähriger Bruder sah nur zu und informierte die Mutter über den Unfall. Glücklicherweise blieb der Junge unverletzt. Es entstanden Sachschäden an der Hecke des Anwohners und am Auto.
Ein Polizist und eine Polizistin von der Polizeistation Schwentinental untersuchten den Unfall vor Ort und leiteten eine Untersuchung ein. Sie führten ein pädagogisches Gespräch mit dem jungen Fahrer und machten ihm klar, dass er noch mindestens 7 Jahre warten muss, bevor er Auto fahren darf.
Pauline Vogler
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Trunkenheitsfahrt beendet
Ratzeburg (ost)
22. Juli 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg - 20.07.2024 - Geesthacht
Am Samstag, den 20. Juli 2024, stoppten Polizeibeamte des Reviers Geesthacht gegen Mitternacht einen betrunkenen Fahrer in der Hansastraße.
Während einer Streifenfahrt bemerkten Polizeibeamte des Reviers Geesthacht ein Fahrzeug der Marke VW, das auf der Berliner Straße in Richtung Ortsausgang unterwegs war und dann in die Hansastraße abbog. Dabei fiel auf, dass das Fahrzeug in auffälligen Schlangenlinien fuhr. Nach einer Verkehrskontrolle wurde bei dem 31-jährigen Fahrer aus Schwarzenbek ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen vorläufigen Wert von 2,38 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutprobe an und nahmen den Führerschein des Fahrers in Besitz.
Der Fahrer aus Schwarzenbek muss sich nun wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt verantworten.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
FW-PI: FW-PI: Unwetter über Quickborn. Mehr als 200 Einsätze im Stadtgebiet. Abschlussmeldung
Pinneberg (ost)
Am Sonntag wurde die Feuerwehr Quickborn stark beansprucht. Ein sich entwickelndes Gewitter hat große Wassermassen über den Innenstadtbereich von Quickborn abregnen lassen. Diese enormen Mengen führten dazu, dass ganze Straßenzüge innerhalb von Minuten überflutet waren.
Besonders betroffen waren die Straßen Am Freibad, Bahnhofstraße und Schulstraße. Im weiteren Verlauf des Einsatzes mussten Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet werden. Einsatzkräfte berichteten von hüfthohem bis brusthohem Wasser in einigen Bereichen. In der Anfangsphase wurden Fahrer und Beifahrer, die vom Wasser eingeschlossen waren, über die Trittbretter der Löschfahrzeuge gerettet. Später kamen mehrere Schlauchboote und das neue Amphibienfahrzeug Argo zum Einsatz. Wie aus anderen Berichten hervorgeht ( https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/5827542 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/22179/5827568), mussten nicht nur Keller ausgepumpt, sondern auch aufschwimmende Heizöltanks gesichert und mehrere Trafostationen geschützt werden. Um sicher in der Nähe dieser unter Spannung stehenden Trafostationen arbeiten zu können, wurde der Strom in diesen Bereichen vorsorglich abgeschaltet und freigeschaltet. Nach den Sicherungsmaßnahmen konnten dann sichere Bereiche wieder mit Strom versorgt werden.
Auch die neu angeschaffte, aber noch nicht in Betrieb genommene Drohne der Feuerwehr Quickborn konnte wertvolle Luftaufnahmen machen, um der Einsatzleitung eine bessere Übersicht zu verschaffen.
Besonders lobenswert war die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Feuerwehren, insbesondere aber auch den anderen beteiligten Hilfsorganisationen wie dem THW und dem DRK. Gemeinsam haben alle Beteiligten dazu beigetragen, dass die Schadensbewältigung zielgerichtet und aus Sicht des Einsatzleiters wirklich optimal durchgeführt werden konnte. Um den Grundschutz der Stadt Quickborn nicht zu vernachlässigen, stand die Feuerwehr Borstel-Hohenraden mit einem LF in der Feuerwache Quickborn bereit.
Zu Spitzenzeiten waren über 250 Einsatzkräfte gemeinsam im Einsatz.
Verwendete Kräfte:
Feuerwehren Quickborn, Bilsen, Hasloh, Bönningstedt, Feuerwehr Borstel-Hohenraden, Pinneberg; Feuerwehrbereitschaft Zug Nord mit den Feuerwehren Barmstedt, Kölln-Reisiek, Seeth-Ekholt, Klein-Offenseth-Sparrieshoop; Feuerwehrbereitschaftszug West mit den Feuerwehren Uetersen, Klein Nordende, Tornesch, Prisdorf; Feuerwehr Tangstedt mit Feuerwehrbereitschaftsmodul Hochleistungspumpe, Technische Einsatzleitung, Kreisfeuerwehrverband: Kreiswehrführer, Pressesprecher, THW Ortsverbände Pinneberg, Barmstedt, Elmshorn, Bad Segeberg, DRK Bereitschaften: Wedel, Elmshorn, Quickborn, Rellingen, Rettungsdienst mit mehreren RTW, Organisatorischem Leiter, Polizei, Stadtwerke Quickborn
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Dennis Renk
Telefon: 04120 8254 700
Fax: (04121) 265951
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org
POL-RZ: Alkoholisiert Unfall verursacht
Ratzeburg (ost)
22. Juli 2024 | Landkreis Herzogtum Lauenburg - 20.07.2024 - Ratzeburg
Am Samstag (20. Juli 2024) ereignete sich gegen 01 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Ratzeburger Markt. Der Fahrer war betrunken.
Nach aktuellen Informationen fuhr ein 24-jähriger Mann aus dem Raum Lübeck mit einem VW Golf in Ratzeburg die Langenbrücker Straße in Richtung Markt. Aus bislang ungeklärten Gründen kollidierte er auf dem Markt mit einem geparkten Ford Tourneo. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,04 Promille. Die eingesetzten Polizeibeamten aus Lübeck ordneten eine Blutentnahme an und zogen seinen Führerschein ein.
Der 24-jährige Lübecker wird sich wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens unter Alkoholeinfluss verantworten müssen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-FL: Leck: Fahrzeug verunfallt nach Verfolgungsfahrt
Leck (ost)
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag (19.07.24) gab es in Leck eine Verfolgungsjagd mit einem flüchtigen Fahrzeug, an der mehrere Streifenwagen beteiligt waren.
Um 02:15 Uhr entdeckte eine Polizeistreife einen mit vier Personen besetzten BMW, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit weiter.
In einer Sackgasse hielt das Fahrzeug zunächst an und sollte von den Beamten kontrolliert werden. Plötzlich lenkte der BMW jedoch in Richtung der nahe stehenden Kräfte und versuchte, das Fahrzeug dort zu stoppen. Der Fahrer setzte jedoch seine Fahrt fort.
In einem benachbarten Wohngebiet verloren die Beamten vorübergehend den Sichtkontakt zum Fahrzeug.
Gegen 03:15 Uhr konnte der BMW erneut im Gemeindegebiet Leck von Einsatzfahrzeugen der Bundes- und Landespolizei entdeckt werden. Während der Verfolgungsfahrt kam das Fahrzeug in der Kirchhofstraße von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum.
Die Insassen im Alter von 15 bis 26 Jahren versuchten, sich zu Fuß vom Unfallort zu entfernen. Sie wurden jedoch in der Nähe des Fahrzeugs von der Polizei festgenommen. Drei der Insassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Marcel Paulsen
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-RZ: Festnahme nach Brand
Ratzeburg (ost)
22. Juli 2024 | Kreis Stormarn - 22.07.2024 - Reinbek
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Ratzeburg
In der vergangenen Nacht (22. Juli 2024) ereignete sich im Ostlandring in Reinbek ein Autobrand. Bei den Ermittlungen konnten zwei Personen festgenommen werden.
Nach aktuellen Informationen meldeten Zeugen gegen 01:40 Uhr einen brennenden VW Golf. Vorher sollen zwei Personen am Fahrzeug beobachtet worden sein, die sich verdächtig verhalten haben sollen. Eine vorsätzliche Brandstiftung konnte nicht ausgeschlossen werden. Dank der präzisen Personenbeschreibung konnten im Zuge der Fahndung zwei Personen in der Nähe des Bahnhofs in Reinbek festgenommen werden, als sie versuchten, mit einem Taxi wegzufahren. Es handelt sich um einen 21-jährigen Mann aus Seevetal und seinen 45-jährigen Vater aus Reinbek. Bei der Festnahme sollen die beiden Männer erheblichen Widerstand geleistet haben. Der 21-jährige Verdächtige soll eine Beamtin zu Boden gebracht und mehrmals mit der Faust auf sie eingeschlagen haben. Zwei weitere Polizeibeamte sollen ebenfalls durch das Widerstandverhalten verletzt worden sein. Möglicherweise liegen persönliche Streitigkeiten als Hintergrund für die Brandstiftung vor.
Zum Schadensausmaß können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und die polizeilichen Maßnahmen bei den festgenommenen Männern dauern an. Hinweise zum Brand nimmt die Kriminalpolizei Reinbek unter der Telefonnummer: 040/ 727 707-0 entgegen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Anfragen zu dieser Bekanntmachung richten Sie bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
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POL-HL: OH-Bad Schwartau Pedelecfahrer schwer verletzt
Lübeck (ost)
Am Freitagmittag (19.07.2024) erlitt der Fahrer eines Pedelecs bei einem Verkehrsunfall in Bad Schwartau schwere Verletzungen. Nach den Ermittlungen stürzte er allein mit seinem Elektrofahrrad auf die Straße. Der Ostholsteiner wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, begleitet von einem Notarzt.
Der Unfall ereignete sich um 12:45 Uhr. Es wurde festgestellt, dass der 87-jährige Ostholsteiner mit seinem Pedelec die Carl-Diem-Straße entlang fuhr. Beim Überqueren der Ludwig-Jahn-Straße stürzte er ohne Fremdeinwirkung und schlug mit dem Kopf auf den Boden. Da er keinen Fahrradhelm trug, zog er sich schwere Verletzungen zu. Es bestand Lebensgefahr, weshalb er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde.
Obwohl es keine Helmpflicht gibt, wird das Tragen eines Fahrradhelms von der Polizei ausdrücklich empfohlen. Dadurch kann das Risiko schwerwiegender Verletzungen bei einem Verkehrsunfall verringert werden.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
BPOL-KI: Bundespolizei - Abgängiger Häftling ging auf Kreuzfahrt
Kiel (ost)
Am Wochenende hat die Bundespolizei in Kiel einen Mann festgenommen, der nach seinem Hafturlaub nicht zurückgekehrt ist und stattdessen auf einer Kreuzfahrt war.
Am Morgen des 20.07.24 hat die Bundespolizeiinspektion Kiel das aus Norwegen kommende Kreuzfahrtschiff MSC EURIBIA kontrolliert. Eine Überprüfung der Passagierlisten im Voraus ergab, dass ein Passagier einen Haftbefehl einer Staatsanwaltschaft in Niedersachsen hatte. Der 36-jährige Deutsche wurde gesucht, weil er nach einem Hafturlaub nicht ins Gefängnis zurückgekehrt war. Er war dort wegen Trunkenheit am Steuer und Fahren ohne Fahrerlaubnis inhaftiert.
Nach einer Kontrolle wurde der Mann mit den entsprechenden Personalien angesprochen. Er gab sofort zu, die gesuchte Person zu sein. Nach der Eröffnung des Haftbefehls und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er dann gegen Mittag an eine Justizvollzugsanstalt übergeben, wo er nun seine Reststrafe von 15 Tagen absitzen muss.
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Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 - 119
E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
POL-KI: 240722.2 Kiel: Polizei nimmt drei Graffitisprayer nach Einbruchversuch fest
Kiel (ost)
Am Sonntagabend wurden drei Personen von der Polizei vorläufig festgenommen, nachdem sie versucht hatten einzubrechen und Graffiti im Stadtteil Südfriedhof gesprüht hatten. Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 der Kriminalpolizei Kiel durchgeführt.
Um 23:40 Uhr beobachtete ein Anwohner der Ringstraße drei junge Männer, die Graffiti an mehreren Glasfronten der Ladenzeilen sprühten. Er alarmierte die Polizei und gab auch die Fluchtrichtung an, sodass die Streifenwagen des Kriminaldauerdienstes und des zweiten Polizeireviers die drei 16-, 17- und 18-jährigen Personen an einer nahegelegenen Tankstelle vorläufig festnehmen konnten. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten tatrelevante Gegenstände und Einbruchswerkzeug bei den Verdächtigen. An einem der Geschäfte in der Ringstraße wurden frische Einbruchsspuren entdeckt. Die Täter konnten anscheinend nicht in das Gebäude gelangen. Ob die drei jungen Männer auch für diesen Vorfall verantwortlich sind, wird untersucht. Sie verbrachten die Nacht in Polizeigewahrsam und wurden aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen sie wegen des versuchten besonders schweren Diebstahls und Sachbeschädigung ein. Zeugen, die die Tat ebenfalls beobachtet haben, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 3333 bei der Polizei zu melden.
Pauline Vogler
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-RZ: Einbrecher flüchtet über das Dach - Zeugen gesucht
Ratzeburg (ost)
22. Juli 2024 | Kreis Stormarn - 20.07.2024 - Ammersbek - Lottbek
In der Nacht vom Samstag (20. Juli 2024) wurde in Ammersbek/ Lottbek im Hochbahnwanderweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Nach aktuellen Informationen kletterte eine unbekannte Person gegen 22:45 Uhr auf den Carport eines Einfamilienhauses. Von dort aus ging es über die Dachrinne und steile Dachziegel durch das geöffnete Badezimmerfenster ins Gebäude. Der Täter traf im angrenzenden Raum auf einen Bewohner und flüchtete ohne Diebesgut durch das Badezimmer und über das Dach. Vor dem Carport wartete eine weitere unbekannte Person, und gemeinsam liefen sie unerkannt in unbekannte Richtung davon.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wer hat während des Tatzeitraums verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Hochbahnwanderwegs gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 oder per E-Mail: ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
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POL-RZ: Einbruch in Kiosk - Zeugen gesucht
Ratzeburg (ost)
Am 22. Juli 2024 ereignete sich im Kreis Stormarn - am 20.07.2024 - in Bargteheide.
In der Nacht zum Samstag (20. Juli 2024) brach gegen 23:20 Uhr in Bargteheide in der Straße "Am Redder" ein Kiosk ein, der sich im Gebäude eines großen Supermarktes befindet.
Derzeitigen Informationen zufolge drangen unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in den Kiosk ein und lösten die Alarmanlage aus. Die Täter stahlen viele Zigaretten und zerstörten verschiedene Glasregale. Danach flohen sie mit einem unbekannten Fahrzeug. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wer hat in der Samstagnacht verdächtige Fahrzeuge oder Personen in der Straße "Am Redder" gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102/ 809-0 oder per E-Mail: ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
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POL-RZ: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht
Ratzeburg (ost)
22. Juli 2024 | Kreis Stormarn - 21.07.2024 - BAB 1/ Reinfeld
Gestern Nachmittag (21. Juli 2024) ereignete sich gegen 17 Uhr ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Der Verursacher flüchtete.
Nach den vorliegenden Informationen fuhr die 28-jährige Fahrerin eines BMW aus Niedersachsen auf dem linken Fahrstreifen der Bundesautobahn 1 in Richtung Lübeck/ Fehmarn. Zwischen dem Parkplatz Melmshöhe und der Anschlussstelle Reinfeld wechselte plötzlich ein Ford Transit (Sprintergröße) auf den linken Fahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Die BMW-Fahrerin bremste abrupt ab und wich aus, um eine Kollision zu vermeiden. Dadurch verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. Der BMW prallte gegen die Außenschutzplanke. Der Transit-Fahrer setzte seine Fahrt fort. Bei dem Unfall wurde die 28-Jährige leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrbahn musste für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten bis 23 Uhr teilweise gesperrt werden.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wer hat den Unfall beobachtet und kann Informationen zum flüchtigen Unfallverursacher geben? Hinweise nimmt das Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 1706-0 oder per E-Mail: badoldesloe.pabr@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Jacqueline Fischer
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POL-SE: Uetersen - Unbekannte brechen in zwei Wohnungen in Mehrfamilienhaus ein - Kriminalpolizei auf der Suche nach Zeugen
Uetersen (ost)
Am Samstag (20.07.2024) ereigneten sich tagsüber zwei Wohnungseinbrüche im selben Mehrfamilienhaus in der Straße Am Markt, bei denen Unbekannte Bargeld und Schmuck gestohlen haben.
Innerhalb eines Zeitraums von 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr haben sich Unbekannte gewaltsam Zugang zu zwei Wohnungen im Obergeschoss verschafft und die Räume durchsucht.
Laut bisherigen Informationen wurden über 800 Euro Bargeld, fünf Armbanduhren und eine nicht näher bestimmte Menge an Schmuck gestohlen. Die genaue Höhe des Schadens konnte von den beiden Geschädigten bisher nicht beziffert werden.
Ein Anwohner hat während des Tatzeitraums zwei ihm unbekannte Personen auf dem Grundstück bemerkt. Es handelte sich um zwei Männer mit kurzen, dunklen Haaren. Der Eine trug ein schwarzes T-Shirt, blaue Jeans und ein schwarzes Cappie. Der Andere war mit einem weißen T-Shirt und dunkler Jeans bekleidet und trug eine umgehängte Einkaufstasche.
Ob die beiden Personen in Verbindung mit den Taten stehen, ist bisher unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Pinneberg durchgeführt werden. Das zuständige Sachgebiet 4 bittet um Zeugenhinweise zur Aufklärung des Verbrechens.
Hinweise zu verdächtigen Vorkommnissen in der Nähe des Tatorts werden von der Polizei unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail an SG4.Pinneberg.KI@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-KI: 240722.1 Kiel: Mordkommission ermittelt nach versuchtem Tötungsdelikt
Kiel (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und des Polizeipräsidiums Kiel
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Ellerbek ein versuchtes Tötungsdelikt. Nach den aktuellen Ermittlungen stach eine Frau in einer Wohnung mehrmals auf einen Mann ein, der dabei lebensgefährlich verletzt wurde. Die Frau wurde festgenommen.
Kurz nach 04:00 Uhr alarmierte der 27-jährige Mann selbst den Notruf und berichtete, dass er in seiner Wohnung in der Wahlestraße von einer ebenfalls dort lebenden 29-jährigen Frau mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden sei. Die Tatverdächtige floh nach der Tat. Sie wurde gegen 07:30 Uhr im Stadtteil gefunden und festgenommen. Ein hinzugezogener Amtsarzt wies sie in eine Fachklinik ein. Der Mann wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Der 27-Jährige konnte aufgrund seiner Verletzungen noch nicht von der Mordkommission befragt werden. Daher können derzeit keine weiteren Informationen über die Hintergründe der Tat sowie den Beziehungsstatus der beiden Personen gemacht werden. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.
Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel
Matthias Arends / Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
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POL-IZ: 240722.1 Wedel: Ermittlungen nach Messerangriff auf den Lehrer einer Musikschule
Wedel (ost)
Nach dem Angriff mit einem Messer auf einen Lehrer der Musikschule in Wedel am letzten Freitag führen die Ermittlungen der Mordkommission Itzehoe in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe wegen des versuchten Mordes fort.
Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag gegen 14.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Volkshochschule in der ABC-Straße. Nach den aktuellen Informationen waren zwei Männer an der Tat beteiligt, von denen vermutlich einer den 67-jährigen Geschädigten aus Tornesch mit einem Messer schwer verletzte. Das Opfer schwebte nicht in Lebensgefahr.
Im Zuge der Fahndung nahm die Polizei kurz nach dem Angriff vier Verdächtige im Alter von 17, 19 und 21 Jahren (2 x) fest. Da kein dringender Tatverdacht besteht, wurden die Geschwister aus Wedel mittlerweile wieder freigelassen.
Die Ermittlungen zu den Tätern und dem Motiv des Angriffs dauern an. Aktuell können keine weiteren Details von Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt gegeben werden.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
Telefon: +49 (0) 4821 602 - 2010
+49 (0) 4821-602 2011
Mobil: +49 (0) 171 290 11 07
0171-3375356
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
BPOL-FL: Hindenburgdamm - Personen und Radfahrer sorgen für Polizeieinsätze- Warnschilder angebracht
Hindenburgdamm (ost)
Es gibt regelmäßig Einsätze der Bundespolizei auf dem Hindenburgdamm zwischen den Bahnhöfen Klanxbüll und Morsum. Nicht nur hat eine französische Familie in der Vergangenheit ihre Fahrräder über ein Gatter gehoben, weil ihr Navi dies als Weg nach Sylt anzeigte, sondern es werden auch immer wieder "Trainspotter" auf dem 11 km langen Damm entdeckt. Ebenso musste eine Bundespolizeistreife ein Picknick an den Gleisen beenden und Bernsteinsammler vom Bahndamm wegbringen.
Wenn der Lokführer Personen auf dem Hindenburgdamm sieht und eine mögliche Gefahr für die Personen oder den Bahnverkehr annimmt, informiert er die Bundespolizei, die für die Sicherheit auf dem Bahngelände verantwortlich ist.
In den meisten Fällen wird sofort eine Polizeistreife geschickt und die Bahnstrecke in diesem Bereich gesperrt oder zumindest ein Langsamfahrbefehl für die Züge ausgegeben. Dies führt in der Regel zu Zugverspätungen. Neben dem strafrechtlichen Aspekt können dem Verursacher auch die Kosten für die Zugausfälle in Rechnung gestellt werden.
Da auf beiden Seiten (Festland und Sylt) Gatter angebracht sind, die nur von autorisierten Personen wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst geöffnet werden können, wurden dort nun in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn große Banner angebracht (siehe Bilder), die auf das Verbot des Betretens des Bahndamms hinweisen.
"Der Hindenburgdamm ist kein öffentlicher Rad- oder Fußweg!" warnt Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Flensburger Bundespolizei.
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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
FW-PI: Unwetter über Quickborn. Mehr als 200 Einsätze im Stadtgebiet. Folgemeldung
Pinneberg (ost)
Am Sonntag, den 21. Juli, ab 17 Uhr +++ Ort des Geschehens: Quickborn +++ Einsatz: AUSN (Ausnahmezustand)
Seit 17 Uhr sind mehr als 220 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, DRK und Polizei kontinuierlich im Einsatz. Es gibt über 200 Einsatzstellen zu bearbeiten.
Nachdem ein Gewitter aufgezogen war, gingen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Notrufe aus der Stadt ein. Der Schwerpunkt des Einsatzes lag im Bereich der Innenstadt rund um den Bahnhof. Hier wurden zahlreiche Keller und mehrere Tiefgaragen überflutet. Hochleistungspumpen von THW und Feuerwehr sind im Einsatz, um das Wasser abzupumpen.
Zu Beginn meldeten mehrere Anrufer, dass Personen vom Wasser eingeschlossen seien könnten und dass das Wasser unter Strom stehe. Zum Glück befand sich niemand in akuter Lebensgefahr. Mehrere Boote und das neue Amphibienfahrzeug der Feuerwehr Quickborn wurden eingesetzt, um die Personen zu retten, da das Wasser auf den Straßen zu hoch stand. Einige Personen wurden vorübergehend in der Feuerwache untergebracht, bis sie sicher in ihre Häuser zurückkehren konnten.
Ein weiteres Problem war die Sicherung mehrerer Umspannwerke und Trafostationen. Gegen 18.30 Uhr kam es zu einem großflächigen Stromausfall, der jedoch ab 21 Uhr weitgehend behoben war. Dies ist auch dem engagierten Einsatz der Quickborner Stadtwerke zu verdanken.
Angesichts der Vielzahl von Notrufen wurden zunächst die benachbarten Feuerwehren Bilsen, Hasloh und Bönningstedt um Unterstützung gebeten. Später wurden auch die Feuerwehrbereitschaftszüge Nord und West alarmiert. Um die vielen Einsatzstellen und Kräfte effizient zu koordinieren, wurde die Technische Einsatzleitung des Kreises Pinneberg hinzugezogen. Mehrere Ortsverbände des THW wurden ebenfalls angefordert. Das DRK versorgte die Einsatzkräfte und die Personen, die in der Feuerwache auf ihre Rückkehr nach Hause warteten.
Einige Personen waren sichtlich betroffen von den Ereignissen, aber zum Glück wurde niemand ernsthaft verletzt.
Der Bürgermeister von Quickborn, Thomas Beckmann, und der Kreiswehrführer, Stefan Mohr, waren vor Ort, um die Einsatzleitung zu unterstützen.
Gegen Mitternacht gibt es noch etwa 30 offene Einsatzstellen. Die ersten Einsatzkräfte werden seit Mitternacht entlassen. Die Einsatzmaßnahmen werden voraussichtlich noch einige Stunden dauern.
Wir werden am Montagmorgen einen Bericht über die Ereignisse veröffentlichen.
Eingesetzte Kräfte: Feuerwehren Quickborn, Bilsen, Hasloh, Bönningstedt, Feuerwehr Borstel-Hohenraden, Pinneberg, Feuerwehrbereitschaft Zug Nord mit den Feuerwehren Barmstedt, Kölln-Reisiek, Seeth-Ekholt, Klein-Offenseth-Sparrieshoop, Feuerwehrbereitschaftszug West mit den Feuerwehren Uetersen, Klein Nordende, Tornesch, Prisdorf, Feuerwehr Tangstedt mit Feuerwehrbereitschaftsmodul Hochleistungspumpe, Technische Einsatzleitung, Kreisfeuerwehrverband: Kreiswehrführer, Pressesprecher, THW Ortsverbände Pinneberg, Barmstedt, Elmshorn, Segeberg, DRK Bereitschaften: Wedel, Elmshorn, Quickborn, Rellingen, Rettungsdienst mit mehreren RTW, Organisatorischem Leiter, Polizei, Stadtwerke
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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
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Dennis Fuchs, Tim Glindmeyer, Thorsten Hintz
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