Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 29.07.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 29.07.2026 aus Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-Kiel: Einsatzfolgemeldung | Verpuffung in einem Labor
Kiel (ost)
Die Hilfeleistung mit Gefahrgut am Otto-Hahn-Platz in Kiel - Ravensberg dauert noch an.
Ein unerwarteter Vorfall ereignete sich auf dem Gelände der Christian-Albrechts-Universität in einem Labor. Es kam zu einer plötzlichen Verpuffung eines Palladium-Kohlenstoff-Schwefelgemisches in einem Abluftgerät. Maßnahmen zur Sicherung des Stoffes wurden bereits ergriffen.
Es besteht keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Derzeit sind 40 Einsatzkräfte vor Ort.
Weitere Informationen werden in einer kommenden Mitteilung veröffentlicht.
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Medien-Rückfragen bitte an:
Feuerwehr Kiel
Lagedienstführer
Telefon: 0431 / 5905 - 0
Fax: 0431 / 5905 - 147
https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/feuerwehr/index.php
FW-Kiel: Einsatzerstmeldung
Kiel (ost)
Zurzeit sind wir in einem Einsatz zur Hilfeleistung mit Gefahrgut am Otto-Hahn-Platz in Kiel - Stadtteil Ravensberg.
Eventuelle Warnmeldungen werden über die WarnApp NINA verbreitet.
Da wir noch mit der Abwicklung des Einsatzes beschäftigt sind, bitten wir Sie, zum aktuellen Zeitpunkt keine telefonischen Anfragen zu stellen. Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir diese in einer weiteren oder abschließenden Meldung veröffentlichen.
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Feuerwehr Kiel
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FW-Stormarn: Brennt erneut Stoppelfeld in Oststeinbek FEU--> FEU4
Travenbrück (ost)
Am Nachmittag des 29.07. berichteten Feuerwehrleute von einer starken, unklaren Rauchentwicklung auf einem Feld in der Stormarnstraße in Oststeinbek. Es wurde ein Brand auf einem Stoppelfeld mit einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern gemeldet. Daraufhin wurden die Feuerwehren aus Oststeinbek und Havighorst von der Leitstelle Süd mit dem Alarmstichwort "FEU" alarmiert.
Der erste Einsatzleiter erhöhte das Alarmstichwort bei seiner Ankunft sofort auf FEU4 (Feuer, vier Löschzüge). Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feuer bereits auf 5 bis 6 Hektar ausgebreitet. Daraufhin wurden die umliegenden Feuerwehren alarmiert und aufgrund des starken Rauchs wurde eine Mowas-Warnung an die Bevölkerung herausgegeben.
Das Feuer konnte mit Unterstützung der Landwirte eingedämmt und schließlich gelöscht werden. Um genügend Wasser an die Einsatzstelle zu bringen, wurde eine Wasserversorgung über eine lange Strecke mittels eines Schlauchwagens aufgebaut und die Löschfahrzeuge an einer zentralen Stelle wieder mit Wasser befüllt.
Die Feuerwehr war erneut in einem Großeinsatz mit über 100 Einsatzkräften involviert.
Die Ursache des Feuers und der entstandene Schaden sind unbekannt.
Bereits am 25.07. gab es einen Brand auf einem angrenzenden Feld.
Wir möchten die Bevölkerung warnen: Aufgrund der langen Trockenperiode in Kombination mit den sommerlichen Temperaturen und dem Wind kann sich ein Flächenbrand schnell ausbreiten. Wenn Sie eine unklare Rauchentwicklung bemerken, empfehlen wir, lieber einmal mehr die Feuerwehr über den Notruf 112 zu kontaktieren.
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Kreisfeuerwehrverband Stormarn
Pressestelle
Jan Levin de Oliveira
Pressesprecher
Tel: 017676714115
E-Mail: presse@kfv-stormarn.de
https://kfv-stormarn.net
POL-SE: 20260729.2 - Moorrege: Mann ertrinkt beim Schwimmen
Moorrege (ost)
Am heutigen Mittag ereignete sich in Moorrege ein Badeunfall. Ein 34-jähriger Mann aus dem Kreis Pinneberg geriet beim Schwimmen im Oberglinder Teich plötzlich in Not. Rettungskräfte zogen den Mann später leblos aus dem Wasser. Es wurden zwei Rettungshubschrauber, die Freiwillige Feuerwehr, ein Rettungsboot der DLRG und Taucher eingesetzt.
Um 12:30 Uhr alarmierte ein Mann die Rettungsleitstelle, dass sein Begleiter beim Schwimmen in dem Gewässer in der Nähe des Naturbades Oberglinde verschwunden sei. Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet. Ein Rettungshubschrauber brachte Taucher zum Einsatzort, ein anderer Hubschrauber einen Notarzt. Außerdem waren die Freiwillige Feuerwehr und die DLRG mit einem Rettungsboot beteiligt.
Gegen 14:00 Uhr wurde der Mann von den Rettungskräften aus dem Wasser geborgen und der Tod des 34-Jährigen festgestellt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Umstände, die zu dem Unglück geführt haben, sowie zur Todesursache aufgenommen.
---- Hinweis an die Vertreter der Medien: Zuvor wurde eine ots veröffentlicht, in der das Alter des Mannes mit 31 Jahren angegeben wurde. Das ist nicht korrekt. Richtig ist hier: 34 Jahre
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: 20260729.1 - Elmshorn: Wiederholte Einbrüche in Fahrradgeschäft - Zeugen gesucht
Elmshorn (ost)
Letztes Wochenende gab es einen Einbruch in ein Fahrradgeschäft in der Schulstraße in Elmshorn. Die Diebe stahlen mehrere E-Bikes, deren Identität noch unbekannt ist. In der Nacht zum Mittwoch drangen die Täter erneut in das Gebäude ein und nahmen weitere Fahrräder mit. Der geschätzte Schaden beträgt über 30.000 Euro. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Obwohl das Fahrradgeschäft am Samstag, dem 25.07.2026, um 13:00 Uhr geschlossen wurde, wurde der erste Einbruch erst am frühen Montagmorgen (27.07.2026) gegen 06:30 Uhr von Zeugen entdeckt. Die Ermittler vermuten, dass die Tat in der Nacht zum Montag stattgefunden haben muss. Die Täter zerstörten gewaltsam eine Schaufensterscheibe des Ladens, um einzudringen. Dort stahlen sie laut bisherigen Informationen bis zu fünf E-Bikes (Pedelecs).
Die Scheibe wurde vorübergehend repariert, hielt die Täter jedoch nicht davon ab, erneut zuzuschlagen. In der Nacht zum Mittwoch (29.07.2026) gegen 02:35 Uhr beobachteten Zeugen mehrere Personen, die erneut die provisorische Scheibe zerstörten, um in den Laden einzudringen. Diesmal nahmen sie bis zu sechs Fahrräder mit. Es gibt Hinweise auf einen weißen Lieferwagen, der kurz nach der Tat schnell von der Schulstraße links in die Johannesstraße fuhr.
Die Kriminalpolizei in Elmshorn hat die Ermittlungen zu beiden Vorfällen aufgenommen. Es wird auch untersucht, ob die beiden Taten zusammenhängen. Personen, die Informationen über die Täter, den Lieferwagen und den Verbleib der gestohlenen Fahrräder haben, werden gebeten, sich mit dem Sachgebiet 2 der Kriminalpolizeistelle in Elmshorn unter der Rufnummer 04121-8030 oder per E-Mail an sg2.elmshorn.kpst@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
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Maik Seidel - Pressesprecher
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POL-FL: Kreis Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg, Stadt Flensburg - Erneut Schockanrufwelle , Polizei appelliert: Warnen Sie Ihre Angehörigen!
Polizeidirektion FLensburg (ost)
Schon am Dienstag (28.07.26) gab es bei der Polizei zahlreiche Schockanrufe. Auch heute (29.07.29) wurden bereits mehrere Anrufe gemeldet. Zum Glück haben alle Betroffenen angemessen reagiert und das Gespräch beendet, kritisch nachgefragt oder sofort Kontakt mit vermeintlich betroffenen Familienmitgliedern aufgenommen.
Bei diesem hinterhältigen Betrug geben sich die Täter als Polizisten oder Justizbeamte aus und behaupten, dass der Sohn, die Tochter oder ein anderes Familienmitglied jemanden bei einem Verkehrsunfall überfahren/getötet habe. Um einer vermeintlichen Haftstrafe zu entgehen, müsse sofort eine hohe Kaution gezahlt werden. Die Betrüger setzen die Angerufenen gezielt unter Druck und vermitteln den Eindruck, dass nur durch sofortiges Handeln geholfen werden kann.
Auch andere bekannte Betrugsmaschen - wie falsche Polizisten, angebliche Bankangestellte oder der "Enkeltrick" - werden weiterhin von den Tätern genutzt. Die Betrüger gehen äußerst professionell und überzeugend vor. Sie sind rhetorisch geschult, wirken glaubwürdig und setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck. Sie nutzen Angst, Sorge um Angehörige und Zeitdruck aus, sodass die Betroffenen oft keine Möglichkeit haben, die Situation in Ruhe zu überdenken. Deshalb kann im Grunde jeder Mensch Opfer einer solchen Straftat werden.
Die Polizei ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf: Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freunden über diese Betrugsmaschen. Je mehr Menschen mit den Vorgehensweisen der Täter vertraut sind, desto schwieriger wird es für die Betrüger sein, mit ihren hinterhältigen Geschichten Erfolg zu haben.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-KI: 260729.1: Kiel: Zeugenaufruf nach Raubtaten im Kieler Osten
Kiel (ost)
Am Sonntag, dem 26.07.2026, sowie am Montag, dem 27.07.2026, ereigneten sich im östlichen Teil von Kiel drei Raubüberfälle, bei denen die unbekannten Täter alle drei Opfer verletzten. Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führt die Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise.
Früh am Sonntagmorgen gegen 03:50 Uhr näherten sich zwei unbekannte Männer dem Opfer in der Gegend der Straßen Poppenrade und Hollwisch in Kiel. Sie sprühten dem Opfer Pfefferspray ins Gesicht und schlugen ihm dann mit einem langen Gegenstand auf den Kopf, wodurch er eine Kopfplatzwunde erlitt. Anschließend stahlen sie dem Opfer seine Brieftasche und flüchteten in unbekannte Richtung.
Am Montag gegen 06:35 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Fahrrad durch die Unterführung am Wiener Kreisel. Dort standen zwei Jugendliche am Wegesrand. Einer von ihnen trat unerwartet gegen das Fahrrad des Mannes und zog kurz darauf ein Messer. Die andere Person holte eine Art Eisenstange hervor. Sie forderten den Mann auf, Geld herauszugeben. Als er kein Geld herausgab, schlugen sie mehrmals mit der Eisenstange auf seinen Fahrradhelm. Der Mann versuchte zu fliehen, wurde aber von den Tätern getreten und geschlagen, bevor er entkommen konnte. Der Mann wurde leicht verletzt.
Ebenfalls am Montag gegen 08:10 Uhr wurde ein älterer Mann im Bereich der Troppauer Straße von zwei unbekannten Männern plötzlich zu Boden gestoßen und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Als er dem nicht nachkam, durchsuchte einer der Täter die Taschen des Mannes. Da sie kein Geld fanden, flohen beide Täter in unbekannte Richtung.
Die Opfer beschrieben beide Täter unabhängig voneinander als männlich, schlank und im Alter zwischen 18 und 20 Jahren. Einer war afrikanischer Herkunft und etwa 165-175cm groß mit dunklen kurzen Haaren und dunkler Kleidung. Der andere war europäischer Herkunft, etwa 175-185cm groß, mit kurzen dunklen Haaren, einer dunklen Jacke und hellen Turnschuhen.
Das K13 der BKI Kiel hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Zum jetzigen Zeitpunkt schließen die Ermittler einen Zusammenhang der Taten nicht aus. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst in Kiel unter 0431/160-3333 zu melden.
Babette Weiß, Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-FL: Flensburg: Verfolgungsfahrt nach Entziehung einer Verkehrskontrolle, zwei Streifenwagen verunfallt, Polizei sucht Zeugen
Flensburg (ost)
Am Dienstagabend (28.07.2026) um 19.47 Uhr wurde der Polizei über den Notruf gemeldet, dass ein getunter E-Scooter am Ballastkai mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 km/h unterwegs sei und kein Versicherungskennzeichen habe. Als die Polizei vor Ort eintraf, war der E-Scooter nicht mehr zu finden.
Der Fahrer wurde wie folgt beschrieben:
Gegen 21.14 Uhr traf diese Beschreibung auf einen E-Roller-Fahrer im Bereich Süderhofenden, in der Nähe des Kinos zu. Die Polizei wollte ihn kontrollieren und forderte ihn auf, stehen zu bleiben. Der E-Scooter-Fahrer flüchtete in Richtung ZOB, woraufhin weitere Streifenwagen über Funk informiert wurden. Er fuhr zunächst durch den Innenhof der Ärztekammer und dann weiter in die Rathausstraße, die Fußgängerzone der Großen Straße zum Nordermarkt. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h fuhr er durch die Fußgängerzone, wodurch Fußgänger teilweise ausweichen mussten. Dann fuhr er rücksichtslos durch das Kompagnietor auf die Fahrbahn der Schiffbrücke in Richtung Norderhofenden, direkt auf einen Streifenwagen zu. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste der Streifenwagen ab, der E-Roller-Fahrer wechselte erneut, ohne Rücksicht zu nehmen, die Fahrspur in Richtung des Fußgängerweges zur Hafenspitze. Der Gegenverkehr musste stark bremsen, fast kam es zu einem Unfall.
An der Ballastbrücke auf der linken Fahrbahnseite, entgegen der Fahrtrichtung und zwischen dem entgegenkommenden Verkehr fuhr der E-Scooter-Fahrer weiter mit mindestens 60 km/h. Andere Fahrzeuge mussten erneut stark abbremsen oder ausweichen. Ein ziviler Streifenwagen fuhr auf dem linken der zwei regulären Fahrstreifen des Hafendamms. Dahinter folgte mit etwas Abstand ein weiterer Streifenwagen in gleicher Richtung. Der zivile Streifenwagen verlangsamte, um bei einer passenden Lücke zu wenden und den E-Roller-Fahrer zu stoppen. Beim Wendemanöver fuhr der nachfolgende Streifenwagen in das zivile Einsatzfahrzeug. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Bei dem Unfall wurden alle vier Insassen leicht verletzt. Der E-Roller-Fahrer flüchtete weiter in Richtung Nordstraße.
Die Polizei bittet Zeugen, die durch das gefährliche Verhalten des E-Scooter-Fahrers gefährdet wurden oder Hinweise zur Identität des Fahrers geben können, sich unter der Rufnummer 04631-4050120 oder per E-Mail an gluecksburg.pst@polizei.landsh.de zu melden. Vielen Dank!
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-HL: Ostholstein - RatekauPkw kommt von der Fahrbahn ab und verunfallt im Wald - Zwei Tatverdächtige nach Flucht gestellt
Lübeck (ost)
+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++
Nach einem Autounfall im Techauer Weg in Pansdorf sind in der Nacht zum Mittwoch (29.07.2026) zwei Insassen zu Fuß vom Unfallort geflohen. Im Zuge einer Suche wurden zwei 20-jährige Verdächtige angetroffen. Gegen sie wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (29.07.2026) ereignete sich gegen 01:45 Uhr im Techauer Weg in Pansdorf ein Autounfall, bei dem die Insassen eines Autos danach zu Fuß vom Unfallort wegliefen.
Laut aktuellen Ermittlungen fuhr ein Kia aus Richtung Alt Techau kommend den Techauer Weg in Richtung Pansdorf. Kurz vor dem Ortseingang Pansdorf kam das Auto in einer Rechtskurve von der Straße ab. Der Kia durchfuhr eine Böschung und fuhr etwa 30 Meter weiter in ein angrenzendes Waldstück, wo er schließlich zum Stillstand kam.
Die beiden Insassen verließen das stark beschädigte Auto und gingen zu Fuß weg vom Unfallort. Zeugen konnten die Personen beschreiben, was zur sofortigen Einleitung von Fahndungsmaßnahmen führte. Im Rahmen dieser Suche trafen Einsatzkräfte an einer Tankstelle in Pansdorf zwei Personen an, auf die die Beschreibung passte.
Die Kontrollierten sind zwei 20-jährige deutsche Bürger aus Hamburg. Durch im Auto gefundene Gegenstände konnte eine direkte Verbindung zu den beiden Männern hergestellt werden, wodurch sie als Verdächtige in Frage kamen.
Während der Befragung ergaben sich bei beiden Männern Anzeichen dafür, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Drogen stehen könnten. Zudem besitzen beide nach aktuellen Erkenntnissen keine gültige Fahrerlaubnis. Die Verdächtigen wurden daraufhin zur Polizeiwache Bad Schwartau gebracht. Auf Anordnung der zuständigen Bereitschaftsstaatsanwältin wurden beiden Männern Blutproben entnommen. Außerdem wurde die Oberbekleidung der Verdächtigen als Beweismittel beschlagnahmt.
Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde einer der Verdächtigen zunehmend aggressiv und griff eine Polizeibeamtin körperlich an. Dabei wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden beide Männer freigelassen.
Der Kia wurde durch den Unfall schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Das Auto musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Ermittlungen dauern an. Gegen die beiden Verdächtigen wird unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Gegen einen der Männer wird außerdem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt. Insbesondere die Klärung, wer zum Zeitpunkt des Unfalls das Auto gefahren hat, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Dr. Jens Buscher - Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Philipp Jagelle - Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260729.1 Wacken: Dritter Anreisetag zum Wacken Open Air 2026 - weiterhin ruhige Einsatzlage
Wacken (ost)
Am dritten Tag der Anreise zum Wacken Open Air 2026 verlief das Geschehen aus Sicht der Polizei größtenteils ruhig. Das Anreisekonzept des Veranstalters hat sich erneut bewährt, sodass die Wartezeiten auf dem Weg zum Festivalgelände im Rahmen blieben.
Vor allem am Dienstagnachmittag gab es auf den vorgegebenen Anreiserouten ein hohes Verkehrsaufkommen. Dennoch funktionierte das Anreisekonzept des Veranstalters gut. Aufgrund der vielen Besucher sperrten die Einsatzkräfte die Hauptstraße in Wacken um 14:15 Uhr für den Verkehr. Später am Abend nahm die Anzahl der Personen deutlich ab, so dass die Sperrung um 22:40 Uhr aufgehoben werden konnte. Die Polizei und die Ordnungsbehörde werden die Verkehrssituation weiterhin überwachen und die Hauptstraße bei Bedarf erneut für den Verkehr sperren.
Im Zusammenhang mit dem Festival meldete die Polizei in den späten Abendstunden drei Diebstähle aus Zelten und Fahrzeugen sowie insgesamt drei Fälle von Körperverletzung. In zwei Fällen wurden ein 30-jähriger Deutscher und ein 63-jähriger Deutscher nach Körperverletzungen vom Festivalgelände verwiesen. Beide mussten danach auch ihre Fahrzeuge vom Gelände entfernen.
Zusätzlich erlitt ein Mitarbeiter des Veranstalters in der vergangenen Nacht einen medizinischen Notfall.
Insgesamt beurteilt die Polizei die Situation, angesichts der großen Anzahl von Personen auf und um das Festivalgelände, weiterhin als ruhig.
Anna Albrink, Pressesprecherin
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 04827 9319090
E-Mail: woa-oeffentlichkeitsarbeit.itzehoe.pd@polizei.landsh.de
Standort: Grundschule Wacken, Bokelrehmer Straße 51, 25596 Wacken
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-HL: HL - InnenstadtTrunkenheitsfahrt mit E-Scooter endet im Unfall
Lübeck (ost)
Am Dienstagmorgen (28.07.2026) gab es in der Innenstadt von Lübeck einen Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem E-Scooter-Fahrer. Beide Personen wurden verletzt und vom Rettungsdienst in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer des E-Scooters betrunken war. Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen.
Um 06:30 Uhr fuhr eine 59-jährige Lübeckerin mit ihrem Fahrrad auf dem geteilten Rad- und Fußweg der Willy-Brandt-Allee entlang der Trave, vorbei an der Musik- und Kongresshalle, in Richtung des Holstentors. Kurz hinter der Holstenhafenbrücke kam ihr ein 45-jähriger E-Scooter-Fahrer entgegen. Dieser soll den Roller nach aktuellen Informationen in Schlangenlinien geführt haben. Obwohl die Radfahrerin ihn gewarnt hatte, kollidierte der 45-jährige Fahrer mit der Frau. Beide stürzten und wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Während der Untersuchung vor Ort stellten die Polizisten verschiedene Anzeichen für Alkoholkonsum beim 45-jährigen Lübecker fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,06 o/oo. Daraufhin ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an.
Es gab auch Hinweise darauf, dass der E-Scooter mit mehr als 20 km/h gefahren sein könnte. Unter diesen Umständen besteht der Verdacht, dass der Verdächtige ohne gültige Fahrerlaubnis und ohne die erforderliche Versicherung gefahren sein könnte. Bei einer weiteren Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass das mitgeführte Versicherungskennzeichen nicht für das Fahrzeug registriert war. Sowohl der E-Scooter als auch das Versicherungsschild wurden von den Beamten beschlagnahmt.
Die Polizei hat nun die Ermittlungen gegen den E-Scooter-Fahrer (äthiopische Staatsangehörigkeit) aufgenommen. Die Ermittlungen umfassen unter anderem den Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, den Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholkonsum sowie den Verdacht der Urkundenfälschung.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








