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Polizei warnt vor Schockanrufen in Lübeck

Unbekannter gibt sich als Gerichtsvollzieher aus und fordert Geldtransfer, keine Zahlung erfolgte.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Freitag und Samstag (20.03-21.03.2026) hat sich jeweils ein bisher unbekannter Verdächtiger bei verschiedenen Personen im Stadtgebiet Lübecks gemeldet. Er gab vor, ein Gerichtsvollzieher zu sein, und verlangte eine sofortige Zahlung per Geldtransfer. Die Angerufenen reagierten besonnen, es entstand kein finanzieller Schaden. Die Kriminalpolizei in Lübeck führt Ermittlungen wegen Betrugsverdachts durch.

Ein bisher unbekannter Verdächtiger hat sich am Freitag und Samstag tagsüber bei fünf verschiedenen Personen im Stadtgebiet Lübecks gemeldet. Der Mann gab sich als Gerichtsvollzieher aus und drohte mit der sofortigen Sperrung des Kontos, falls die Angerufene nicht sofort einen niedrigen vierstelligen Betrag per Bargeldtransfer überweist. Die Zahlung sollte in ausgewählten Kiosken oder Geschäften erfolgen.

In keinem der Fälle kam es tatsächlich zu einer Zahlung. Die Angerufenen fragten den Anrufer, ob es eine schriftliche Mitteilung dazu gegeben habe, woraufhin das Gespräch beendet wurde. In anderen Fällen wurden die Angerufenen misstrauisch, als eine Zahlung per Bargeldtransfer ins Ausland gefordert wurde.

In allen Fällen wurde den Angerufenen eine Rufnummer übermittelt, die einen Anruf von einer Behörde plausibel erscheinen ließ.

Das Kommissariat 14 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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