Beamte beschlagnahmten vier Fahrzeuge ohne arbeitsrechtliche Erlaubnis und drei ohne Fahrerlaubnis am Steuer.
Polizei zieht Kurierfahrzeuge aus dem Verkehr in Kiel

Kiel (ost)
Am Dienstag führte die Polizeistation Hassee eine Kontrolle durch, die sich auf Kurierfahrzeuge konzentrierte. Vier Fahrzeuge wurden von den Beamten beschlagnahmt. Keiner der überprüften Fahrer hatte eine arbeitsrechtliche Erlaubnis. Zusätzlich saßen drei von ihnen ohne Fahrerlaubnis am Steuer.
Bei Kontrollen von Fahrzeugen von Paketzustellern fielen den Beamten immer wieder verschiedene Verstöße auf, weshalb sie kürzlich einen Schwerpunkt auf diese Delikte legten. Während der gestrigen Kontrolle, die in der Rendsburger Landstraße 206 in der Nähe der Dienststelle mit Unterstützung des Bezirksreviers und Kollegen der Bundespolizei stattfand, wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft drei Fahrzeuge eingezogen und ein weiteres beschlagnahmt, das ohne Zulassung fuhr.
Bei sieben Personen im Alter von 20 bis 48 Jahren stellten die Beamten fest, dass sie ohne arbeitsrechtliche Erlaubnis arbeiteten. Drei Fahrer saßen ohne gültige Fahrerlaubnis am Steuer. Bei drei weiteren besteht der Verdacht auf einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht. Die Polizisten leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz und das Aufenthaltsgesetz ein. Darüber hinaus wurden elf Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch.
Der erste Kontrolleinsatz dieser Art fand bereits am 14. März in der Rendsburger Landstraße 367 statt. Bei den insgesamt dreizehn kontrollierten Fahrzeugen stellten die Einsatzkräfte zwar keine schwerwiegenden Verstöße fest, bemerkten jedoch, dass sich die Kontrolle herumsprach und die Fahrer sich wahrscheinlich gegenseitig gewarnt haben. Auch bei der gestrigen Kontrolle versuchte man sich offenbar gegenseitig zu warnen.
Die Polizei wird auch zukünftig weitere ähnliche Kontrollen zur Bekämpfung solcher Verstöße durchführen.
Matthias Arends
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.753, was 2,12% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,46% aus, insgesamt 382. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33%, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Die Anzahl der Getöteten betrug 102, die Schwerverletzten 1.947 und die Leichtverletzten 12.627.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








